Overthinking – zu viel denken


Overthinking

Overthinking ist der englische Begriff, der “zu viel denken” beschreibt. Ganz egal wie man es nennt, ob grübeln oder nachdenken. Overthinking ist eine unbestrittene Problematik, von der immer mehr Menschen betroffen sind. Ich selbst kann da (leider) sehr gut mitreden, denn auch ich neige dazu mir immer sehr viele Gedanken zu machen.

Grundsätzlich ist dies gar nicht weiter schlimm, sofern man hin und wieder auch mal abschalten und sich sofern notwendig auf einzelne Aufgaben konzentrieren kann. Das Problem mit dem “zu viel denken” oder “Overthinking“, wie es so schön auf englisch heißt, ist schnell erklärt: man macht sich einfach viel zu viele Gedanken. Dadurch werden Entscheidungen oft unnötig kompliziert gemacht oder es wird schwierig sich auf bestimmte Dinge zu konzentrieren. Nicht ohne Grund heißt es oft:

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Um nur einige Beispiele zu nennen. Neigt man zum “zu viel denken”, dann ist es oft leider leichter gesagt als getan. Aufgeben sollte man am Ende natürlich trotzdem nicht. Wer bereit ist, etwas zu ändern, der kann sich das sogenannte Overthinking nämlich abtrainieren. Also bloß nicht weiter grübeln, sondern lieber die folgenden Tipps ausprobieren. Vielleicht ist ja am Ende etwas dabei, was für dich funktioniert. Wenn du es nicht ausprobierst, dann wirst du wohl niemals erfahren, wie es ist, nicht alles zu überdenken oder dem Overthinking zu entkommen.

Overthinking – zu viel denken – Tricks gegen ständiges nachdenken

Overthinking
Du denkst oder grübelst sehr viel? Das ist grundsätzlich nicht negativ. Möglichkeiten zu lernen, wie man weniger denkt, gibt es inzwischen viele.

Ansätze gibt es inzwischen viele. Da ich selbst vom Overthinking betroffen bin, habe ich den letzten Jahren bereits so manches ausprobiert. Auch heute noch probiere ich ständig neue Dinge aus. Manches hat für mich ganz hervorragend funktioniert, anderes hingegen überhaupt nicht. Meine klare Empfehlung lautet daher auch, alles mal ausprobieren und bloß nicht aufgeben, nur weil 2 oder 3 Methoden vielleicht nicht gleich den gewünschten Erfolg bringen.

Die besten Erfahrungen habe ich bislang mit den folgenden Aktivitäten und Methoden gemacht:

  • Atmung trainieren bzw. sich auf die Atmung konzentrieren
  • Sport machen, Aktivitäten ausüben, bei welchen man sich konzentrieren muss
  • Meditation: z.B. mit einer der diversen Apps zur Unterstützung am Anfang
  • Hynose: auch hier setze ich bislang auf Apps
  • Zeitfenster zum Grübeln einplanen

Grundsätzlich kann ich wirklich nur empfehlen nicht aufzugeben. Wobei ich persönlich die besten Erfahrungen mit Meditation gemacht habe. In der Vergangenheit wollte mir das Meditieren nie gelingen. Daher stand ich dem Thema auch eher kritisch gegenüber. Nachdem ich verschiedene App’s ausprobierte, stellte ich dann irgendwann fest, dass “geleitete” Meditationen zumindest für mich ganz hervorragend funktionieren.

Was mir persönlich besonders gut hilft ist der tägliche Sport. Hierbei bleibt überhaupt keine Zeit zum Grübeln. Auch nach dem Sport grübele ich eher selten, da ich viel zu geschafft bin. Die hier aufgezählten Aktivitäten und Methoden sind natürlich am Ende nur ein Bruchteil dessen, was verfügbar ist. Meiner Meinung nach bilden die Vorschläge allerdings eine gute Grundlage für einen Start.

Weitere Möglichkeiten, um Overthinking zu vermeiden
Gute Erfahrungen habe ich im übrigen auch damit gemacht, einfach mal eine Pause zu machen. Die Rede ist vom “Power Nap”, einfach mal alles stehen und liegen lassen und für 5, 10 oder sogar 15 Minuten schlafen. Das berühmte Nickerchen ist inzwischen total in Vergessenheit geraten. Absolut zu unrecht wie ich finde. Da ich anfangs Sorge hatte, nicht rechtzeitig wieder aufzuwachen, habe ich mir für meine Power Naps eine App heruntergeladen.

Damit kommt man dann spielend leicht zu 15 Minuten Ruhe und wird anschließend von der App geweckt. Aufgrund der kurzen Zeit, muss man nicht befürchten, richtig einzuschlafen. Für mich hat sich der Power Nap am Ende nicht als Alltagstauglich erwiesen. Trotzdem nutze ich die Möglichkeit “Nickerchen” zu machen seither immer mal wieder. Bei mir hilft es ausgesprochen gut, gerade an Tagen, an denen mein Kopf zu platzen droht.

Overthinking: wie Du Grübeln stoppen kannst

  • Akupunktur ausprobieren
  • Schlaf optimieren
  • im “jetzt” bleiben
  • Gedanken aufschreiben
  • Grübeln zeitlich begrenzen
  • Input und Reize reduzieren

Um an dieser Stelle den Rahmen nicht zu sprengen, werde ich die oben aufgeführten Tipps nur anreißen. Akupunktur beispielsweise habe ich einige Jahre lang genutzt. Für mich war es sehr wirksam und trug dazu bei, dass ich mich deutlich besser entspannen konnte. Die Entspannung wiederum sorgte im Gegenzug dann auch für deutlich mehr Ruhe im Kopf.

Das mit dem “Schlaf optimieren” ist eigentlich ein ganzes Thema für sich. Jeder ist anders und jeder hat damit andere Bedürfnisse was den Schlaf betrifft. Ich für mich, habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass ich sehr viel besser schlafe, wenn ich Abends auf Tv, Internet und späte Mahlzeiten oder Snacks verzichte. Auch achte ich auf Faktoren wie zum Beispiel: Raumtemperatur und abendliche Rituale (z.B. Hypnose/Meditation).

In meinem Schlafzimmer habe ich darüber hinaus fast alles “rausgeschmissen”. Das Handy wird in den Flugmodus geschaltet und möglichst weit vom Bett abgelegt. Außer meinem Bett und einem Kleiderschrank ist darüber hinaus fast nichts im Schlafzimmer. Seit dem ich dies umgestellt habe, schlafe ich auch sehr viel besser.

Das “im jetzt” bleiben ist eine Sache, die ich nach wie vor täglich trainieren muss. Hierzu setze ich stark auf die Kontrolle meines Atems. Immer wenn ich feststelle, dass ich wieder abdrifte und mit dem Grübeln beginne, fokussiere ich mich wieder auf den Atem. Das Thema Fokus und “im jetzt” bleiben, ist offenbar schwer gefragt. Daher gibt es hierzu auch etliche Meditations- und Hypnose Apps, sowie diverse Bücher.

Auch das “Gedanken aufschreiben” habe ich über die Jahre in verschiedenen Formen ausprobiert. Inzwischen nutze ich die Möglichkeit nicht mehr. Allerdings hat es mir persönlich oft dabei geholfen, den Kopf sprichwörtlich “leer” zu bekommen. Eine wie ich finde interessante Herangehensweise sind die “Morning Pages”. Details zum Konzept sind unter der folgenden Adresse zu finden.

Zeitliche Grenzen sind eine weitere Möglichkeit, dem Overthinking oder Grübeln zu begegnen. Eine Idee hierzu ist es zum Beispiel, sich eine Eieruhr zu Hilfe zu nehmen. Alternativ kann man sich auch einen Timer auf dem Handy einrichten. Stellt man fest, dass man in oder an einem Thema oder einer Entscheidung fest hängt, stellt man Eieruhr oder Timer auf 5 oder 10 Minuten.

Ist die Zeit abgelaufen, befasst man sich mit einem anderen Thema oder trifft eine Entscheidung. Wer das Gefühl hat, mit dem jeweiligen Thema noch nicht “fertig” zu sein. Der kann sich nach Ablauf der Frist auch zu einem späteren Zeitpunkt abermals damit befassen.

Den Input oder die Reize zu reduzieren ist eine Sache die für mich auch sehr gut funktioniert hat. Im Grunde genommen macht man dabei nichts anderes, als dafür zu sorgen, dass man weniger Informationen ausgesetzt ist. Mögliche Strategien hierzu wären, sich nicht ständig mit den aktuellen Nachrichten zu befassen. Die Zeit die man im Internet oder den sozialen Netzwerken verbringt zu reduzieren oder auch das Handy einfach mal zuhause liegen lässt.

Besonders gut gefällt es mir, einfach mal raus zu gehen. Ab in den Wald, an den See oder zum Strand. Unabhängig vom Wetter, das Handy bleibt zuhause oder wenigstens in der Hosentasche. Anschließend wird nicht gegrübelt, sondern darauf geachtet, wie es riecht, wie das Umfeld aussieht und was man so hören kann. Fängt man doch wieder mit dem Grübeln an, beginnt man einfach wieder damit, die Umgebung zu beachten.

Fazit: Overthinking – es gibt Auswege

Wer zum Grübeln neigt, der wird mit diesen Tipps und Möglichkeiten schnell feststellen können, dass es am Ende gar nicht so sehr schwer ist, “im jetzt” zu bleiben. Klar, neue Verhalten zu etablieren bzw. sich daran zu gewöhnen braucht mitunter viel Zeit und Geduld. Auch ich erwische mich nach wie vor, wie ich in Denkschleifen festhänge oder mir Gedanken über die Zukunft oder Vergangenheit mache. Seitdem ich mich jedoch mit den hier vorgestellten Möglichkeiten befasst habe, gelingt es mir immer öfter und besser, auch einfach mal abzuschalten.

Wie steht Ihr zu dem Thema, grübelt Ihr auch mehr als es euch lieb ist? Vielleicht kennt der ein oder andere ja auch noch weitere Tipps! Auf jeden Fall würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr mir von eurer Meinung bzw. euren Erfahrungen zum Thema Overthinking erzählen würdet. Also, auf geht’s – sharing is caring, teilt euer Wissen!

 

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