Neues E-Surfboard – G2X Jetboard von Radinn


Elektro Surfboard

Elektronische Surfboards erobern in den letzten Jahren zunehmend den Markt der Wassersportgeräte. Ein neues Surfboard jagt das nächste. Immer schneller, effizienter, besser – aber leider auch immer ziemlich teuer!

Das neue G2X Elektro Jet-Surfboard hatte der schwedische Hersteller Radinn bereits auf der Boot im Januar 2018 präsentiert. Jetzt ist es schon im Online-Shop für 9 900 Euro erhältlich! Mal wieder kein Schnäppchen, aber dennoch einen Blick wert!

Das Konzept des G2X von Radinn

Das besondere am Konzept des G2X ist zunächst der Aufbau in drei Module. Sowohl Batterie, als auch Motor lassen sich mit ein paar Handgriffen ausbauen und somit ist es auch leicht, andere Komponenten, die noch auf den Markt kommen werden, einzubauen.

Man hat das Board als Basis und die für die Leistung wichtigen Elemente lassen sich tauschen – Top! Ein weiterer Vorteil dabei ist, dass man so Surfboard und Batterie getrennt transportieren kann. Beides wiegt jeweils 20 kg. Interessant ist auch, dass sich das Surfboard per App mit dem Smartphone verbinden lassen soll.

Hiermit sind einerseits zusätzliche Funktionen Steuerbar, aber besonders wichtig ist, dass der Hersteller über die App auch direkt Probleme/Schäden am Surfboard auslesen kann und so der Support verbessert wird. Mehr Informationen findet ihr hier und auf der Homepage von Radinn.

Vorstellung des Surfboards in einem Youtube-Video:

Daten und Fakten zum Surfboard

G2X Standard Upgrades
Maße:  70 x 190 x 12 cm
Gewicht: 20 kg + 20 kg Batterie
Spitzengeschwindigkeit: ca. 45 km/h Spitzengeschwindigkeit: 55 km/h mit dem Radical Upgrade für 990 Euro
Batterie: 25 Min Batterie: Upgrade auf 35 Min für zusätzlich 990 Euro
Ladezeit: ca. 8 h (über Nacht) Ladezeit: 2 h mit dem Radinn Ultra Fast Charger (1.490 Euro)
Verfügbar: seit Mai 2018
Preis: 9900 Euro zzgl. MwSt. Preis: 14 380 Euro zzgl. MwSt.

Fazit: Das G2X im Vergleich

Der Aufbau in drei Module ist bei diesem Surfboard eine klasse Idee, aber er ist auch notwendig, denn in der Standardausführung überzeugt mich das Board überhaupt nicht. Besonders die Reichweite mit nur 25 Minuten ist im Vergleich sehr schwach.

Die meisten Surfboards liegen bei 40 Min und es gibt auch ein paar mit bis zu 70 Min. Dazu ist auch der Preis mit 9.900 ganz schön stolz. Ich verweise zum Vergleich mal auf das Blea Shark, welches im Juni 2018 auf den Markt kommen soll und wo die Standard-Ausführung nur 5999 Euro kosten soll. Eine Übersicht, in der die Surfboards verglichen werden, findet ihr hier.

Allerdings ist es wie bei allen Fahrzeugen – Allein auf die Ausstattung kommt es nicht an. Viel wichtiger sind Qualität und Verarbeitung. Hier gilt es einfach mal abzuwarten, wie die neuen Surfboards dieses Jahr in den Tests und bei den Kunden abschneiden.

Solltet ihr selber mal die Gelegenheit haben E-Boards zu testen, dann schreibt mir das gerne in einen Kommentar. Ich freue mich immer über jede Information, Erfahrung und Rückmeldung!

 

Bildquellen

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