Moin.Monster – Angst als Challenge


Angst als Challenge

Wenn man an Angst denkt, dann wird vielen von uns mächtig unwohl. Dabei ist Angst eigentlich gar nicht so schlimm. Ursprünglich ist Angst eine Art Schutzmechanismus gewesen. Allerdings kann Angst auch genau das Gegenteil bewirken. Ich persönlich betrachte Angst inzwischen als kleines Monster. Ein kleines Monster, vor dem ich mich nicht fürchte. Viel mehr weiß ich, dass das Monster da ist und so stelle ich mich dem Monster entgegen. Frei nach dem Motto: Moin Monster! Du willst spielen? Na dann.. auf geht’s!

Die Angst, das Monster und (D)ein Moin!

Warum sollte man sich von der Angst beeinflussen oder einschränken lassen? Das Leben ist viel zu kurz und auch viel zu kostbar! Irgendwann kam ich daher auf die Idee, mich aktiv mit meinen Ängsten auseinanderzusetzen. Höhenangst, Spinnen, fremde Menschen, grünes Gemüse, Zahnarzt, Angst vor Verletzungen oder Peinlichkeiten .. ich könnte ewig weiter machen. Durch das Thema Bucket List kam ich schließlich auf die Idee, anders mit meinen Ängsten umzugehen. Wo man bei einer Bucket List tolle Ziele auf einer Liste erfasst, dann nach und nach erledigt, sah ich auch in Sachen Angst erhebliches Potenzial mit dieser Herangehensweise.

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Warum nicht einfach den Spieß umdrehen? Ich stelle mir Angst wie ein kleines Monster vor. Gegen eben dieses Monster trete ich seit einiger Zeit erfolgreich in Challenges an. Wer Spiele und Challenges kennt, der weiß, dass man meist nicht beim ersten Versuch gewinnt. Es gibt Rückschläge und manchmal braucht man halt etwas länger. Hat man dann jedoch einen Sieg errungen, schmeckt der Erfolg gleich viel süßer.

Anstelle sich also von der Angst bzw. dem kleinen Monster beeindrucken oder gar einschränken zu lassen, probier doch künftig einmal aus ganz unbeeindruckt “Moin Monster” zu sagen. Die Angst bzw. das Monster wird dadurch natürlich nicht weg gehen, allerdings veränderst Du durch Deine Herangehensweise die “Rahmenbedingungen”.

Angst besiegen - Moin.Monster

Moin Monster – Angst als Challenge, wie es funktioniert
Der Trick oder besser gesagt, mein Ansatz ist eine Art Spiel ohne Computer oder Internet. Am Anfang steht die Erfassung der Gegner. Gegen wie viele Monster tritt man an? Was zeichnet die Monster aus und wie kann man diese Besiegen? Diese oder ähnliche Fragen stellt man sich zu Beginn. Wichtig dabei, ein Monster nach dem anderen besiegen und bloß nicht an zu vielen Fronten gleichzeitig kämpfen.

Möglichkeiten, Ängsten zu begegnen gibt es unwahrscheinlich viele. Das Meiste spielt sich sowieso in unseren Köpfen ab. Oft ist es eine reine Wahrnehmungssache und damit einfach viel Kopfkino. Im Folgenden möchte ich euch gleich ein paar Möglichkeiten vorstellen, mit welchen man seinen Ängsten oder Monstern entgegentreten kann. Doch bevor ich dazu komme, noch ein Hinweis. Ich hatte ja bereits erwähnt, dass ich auf die Idee gekommen bin eine Art Bucket List zur Bekämpfung von Ängsten zu erstellen und die Kampf gegen die Angst damit zu einer Art Spiel zu machen.

Da es beim Thema Angst nicht mit einem – “so ist erledigt”, Haken hinter und fertig, getan ist. Setze ich nicht auf eine klassische Liste. Viel mehr setze ich auf Gegner (Monster) und Kämpfe. In der Praxis sieht dies wie folgt aus. Ich nutze beschreibbare Armbänder. Da ich ein Monster zur Zeit angehe, erstelle ich mir für jedes meiner Monster ein neues Armband. Auf dem Armband steht dann zum Beispiel:

Moin Monster – Alex vs. Brutus – ein Beispiel

Angst besiegen
Pro “Sieg” gegen das Monster macht man einfach einen Strich auf dem Armband. Nach 4 Strichen, wird der 5. quer gemacht.

Anstelle von Brutus könnte natürlich ebenso gut auch die jeweilige Angst dort stehen (Spinnen, Broccoli, Höhe, Scheitern, Konflikte). Ich habe mich allerdings für Synonyme entschieden. Schließlich muss ja nicht gleich jeder erfahren, gegen welches Monster man gerade antritt. In einer zweiten Zeile steht erstmal nichts weiter. Im Zuge der Kämpfe gegen das jeweilige Monster gibt es natürlich irgendwie erste Siege zu verzeichnen. Eben diese werden in Zeile Nummer 2 erfasst. Damit man sich stets vor Augen führen kann, wie erfolgreich man bislang gewesen ist, werden die Siege mit Strichen erfasst.

Mit dem 5. Sieg über ein Monster folgt ein Querstrich. Auf diese Weise kann man das Monster locker 15, 20 oder sogar 30x besiegen. Hat man das erst einmal geschafft, dann dürfte man das Armband wohl nicht mehr benötigen. Hat man dann noch weitere Ängste oder Abneigungen, erstellt man sich einfach ein neues Armband. Für mich ist diese Herangehensweise eine aufregende Kombination aus Angstbewältigung, Motivation und irgendwie auch Bucket List.

Angst besiegen – Tipps gegen Angst

Angst besiegen

Puh, da habe ich jetzt gerade mal wieder weit ausgeholt. Schön dass Du offenbar immer noch “dabei geblieben bist”. Kommen wir nun also zu den Möglichkeiten, wie man seinen Ängsten oder Abneigungen begegnen kann. Ich muss sagen, einige kannte ich ja bereits. Doch seitdem ich mich jetzt genauer mit dem Thema Angst beschäftige, habe ich noch viele, weitere Tipps gegen Angst entdeckt.

Fangen wir einfach mal mit den Ansätzen an, die ich bereits selbst ausprobiert habe. Da hätten wir zum Beispiel

  • (richtig) Atmen
  • Lächeln
  • positive Ergebnisse/Ausgang vorstellen
  • Meditation
  • Hypnose (ich nutze liebend gerne Hypnose Apps)
  • Singen – ja – richtig gelesen, singen!
  • Es einfach trotzdem “tun”
  • Sich Fragen: was ist das Schlimmste, was passieren kann?

Darüber hinaus gibt es zahlreiche, weitere Ansätze. Außerdem gibt es natürlich immer die Möglichkeit einen Therapeuten oder Spezialisten zu konsultieren. Auch wird häufig empfohlen, die Ängste zu hinterfragen, darüber zu sprechen, diese aufzuschreiben oder eine der folgenden Möglichkeiten auszuprobieren:

  • sich moralische Unterstützung zu organisieren
  • eine Hand zu halten (einer anderen Person)
  • im “hier und jetzt” bleiben
  • sich den Ängsten “stellen”
  • Entspannungsübungen

Die Idee rund um “Moin Monster” setzt unterm Strich auf den Konfrontationskurs. Diese Herangehensweise ist natürlich nicht für jede Person das Richtige. Gerade bei Angststörungen, Panik oder Panikattacken lohnt es sich, zunächst einen Spezialisten zu konsultieren. Angst kommt in vielen, verschiedenen Arten und Ausprägungen. Ich persönlich habe über die Jahre die Erfahrung gemacht, dass der Konfrontationskurs zumindest für mich am besten funktioniert.

Dabei habe ich eben auch festgestellt, dass die besagten Monster eigentlich gar nicht so übel und grausam sind. Hat man sie erst einmal besiegt, dann kann man häufig feststellen, was man durch die Konfrontation alles gewonnen hat (Freiheit, Selbstvertrauen, Motivation). Das ist im übrigen auch der Grund, weshalb das Monster von Moin.Monster ein Herz in sich trägt.

Am Ende des Tages können unsere Monster nämlich auch Chancen geben, neue Perspektiven ermöglichen oder das Leben total verändern, wenn man sie erst besiegt hat. Ein gutes Beispiel dafür ist auch folgendes: stellt euch einfach mal vor Ihr seid ganz alleine im Wald, es ist dunkel und super angsteinflößend. Plötzlich seht Ihr eine schaurige Gestalt und euer Puls ist kurz davor, durch die Decke zu gehen.

Als Ihr jedoch mit einer Taschenlampe auf die “schaurige Gestalt” leuchtet, verfliegt die Angst sofort. Denn im Licht der Taschenlampe stellt sich heraus, dass die schaurige Gestalt lediglich ein alter, krummer Baum ist. Unterm Strich funktioniert mein Ansatz mit Moin Monster ganz ähnlich. Man verzichtet auf den Teil mit der meist unbegründeten Angst und sagt stattdessen schlicht und einfach: Moin Monster! Du willst spielen? Auf geht’s!

Fazit: keine Angst ist es wert, sich langfristig einzuschränken

Angst besiegen

 

Wer gerne spielt und gewinnt, der wird seine wahre Freude damit haben, auch seine Ängste wie Monster in einem Spiel herauszufordern. Am Ende des Tages ist es wie ich finde ein genialer Mix, der einiges an Vorteilen mit sich bringen kann. Am coolsten daran ist: man selbst profitiert und gestaltet sein eigenes Leben zum besseren.

Wie geht Ihr persönlich mit Ängsten um? Könntet Ihr euch vorstellen, eure eigenen Monster mal herauszufordern und am Ende vielleicht sogar im Rahmen einer Challenge zu besiegen? Wer von euch hat schon erfolgreich Ängste besiegt und wie ist es euch gelungen? An dieser Stelle würde mich wirklich brennend interessieren, wie eure Erfahrungen aussehen und welche Tipps Ihr vielleicht noch habt. Also, teilt euer Wissen – denn .. sharing is caring ;-).

An dieser Stelle möchte ich der Sicherheit halber allerdings noch darauf hinweisen, dass man bei Angst- oder Panikstörungen auf jeden Fall mit einem Arzt, Therapeuten oder anderem Spezialisten Kontakt aufnehmen sollte. Angst ist nicht gleich Angst und es ist absolut nichts schlimmes dabei, sich professionelle Hilfe zu holen.

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