Mixed Martial Arts


Seit Jahren ist in Deutschland eine Kampfsportart auf dem Vormarsch, die es wahrlich in sich hat. Sie hört auf den Namen Mixed Martial Arts (kurz MMA) oder auch Ultimate Fighting. Ihr habt bestimmt schon etwas davon gehört.

Da aber ein weit verbreitetes Vorurteil ist, dass in den Kämpfen ohne Regeln und über alle Maßen brutal zur Sache geht, möchten wir etwas aufräumen und Licht ins Dunkel der Unwissenheit bringen. Kommt mit und erfahrt mehr über diese außergewöhnliche Sportart, an die nicht umsonst viele Sportler ihr Herz verlieren.

Mixed Martial Arts? Hart, brutal, unfair?

Mit Sicherheit lässt sich sagen, dass eben genau das nicht der Fall ist. Im Regelfall dauert eine der insgesamt 3 Runden bei einem Fight nicht länger als 5 Minuten. Man muss schon genau differenzieren, was den Sport ausmacht und was nicht. Leider ist durch durch die besondere Form des Kampfes, MMA immer mehr in Misskredit geraten.

Grundsätzlich ist das Ziel bei einem MMA-Kampf, den Gegner durch K.O. oder abklopfen zur Aufgabe zu zwingen. Dazu können verschiedene Techniken aus verschiedensten Kampfsportstilen angewendet werden.

Eines der hauptsächlichen Unterscheidungskriterien ist, dass am Boden weitergekämpft werden darf, wogegen bei Boxkämpfen beispielsweise der Kampf unterbrochen wird.

Welche Stile sind im MMA zu finden?
Neben Kickboxing und Muay Thai ist eine große Anzahl der Kämpfer im Bereich Grappling-Kampfsport anzusiedeln. Brazilian Jiu Jitsu oder Ringen sind Beispiele dafür. Außerdem sind oftmals auch Boxer oder Judokämpfer unter den MMA-Wettstreitern.

Wo kann ich mir einen MMA-Kampf ansehen?
Oftmals werden im Rahmen von Fight-Nights, auch ein Ticketverkauf und somit öffentlich sichtbare Kämpfe angeboten. Wenn ihr mal einem Kampf beiwohnen wollt, solltet ihr euch im Internet schlau machen, wo in eurer Nähe die nächste Fight-Night stattfindet.

Was kostet mich das Material?
Oft sind die Karten für solche Events nicht teuer. Erst Profikämpfe der internationalen Elite verlangen etwas mehr für das ansehen ihrer Fertigkeiten. Für ein Ticket müsst ihr zwischen 10 und 30 Euro einplanen.

Fazit

MMA ist definitiv nichts für Warmduscher. Das es bei dem Sport härter zur Sache geht, ist allerdings nur ein Trugschluss. Mit nur 3 Runden und insgesamt maximal 15 Minuten ist ein MMA-Wettkampf deutlich humaner als ein professioneller Boxkampf. Dieser liegt zeitlich oft bei 18 Minuten und mehr. Auch der Härtegrad ist subjektiv und von Kampf zu Kampf verschieden. Eine Pauschalisierung darf deswegen nicht einfach so erfolgen. Am besten bildet ihr euch selbst ein Urteil, denn eines ist sicher: MMA polarisiert.

Was denkt ihr darüber? Würdet ihr es mal ausprobieren oder betreibt ihr vielleicht schon aktiv MMA-Wettkämpfe? Lasst es uns in den Kommentaren wissen. Jeder eurer Kommentare ist uns 4 Strongg-Punkte wert. Kommentiert fleißig und sagt uns eure Meinung.

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Comments 2

  1. Ich habs mir mal live angeschaut weil ein Arbeitskollege das betrieben hat. Respekt. Da gehts echt hart zur Sache. Der Chef hat ihn auch öfters komisch angeschaut wenn er nach einem Kampf mit einem blauen Auge zur Arbeit kam

  2. ich hab mal eine Zeit in Australien gewohnt und dort wurde Sonntags, kurz nach Mittags im lokalen Pub MMA am TV gezeigt. Ich fand es ganz gut. Aber es ist nun wirklich eine Sportart, die sehr blutig sein kann und daher nicht für jeden geeignet ist

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