Minibob – der kleinste Bob der Welt


Minibob

Der Minibob oder auch Zipflbob genannt zählt zwar zu den Schlitten, ist aber im Grunde keiner. Dazu fehlen ihm nämlich die Kufen. Auch wenn das Gadget zuerst nur nach Spielzeug aussieht, geht ihm doch eine lange Tradition und eine interessante Entstehungsgeschichte voraus. Und weil wir uns momentan schon nach Sportarten umsehen die man vorzugsweise im Winter ausübt, sind wir auf den Zipflbob gekommen. Bevor ihr also im Winter Trübsal blast, legen wir euch unseren Trendsportler ans Herz. Ein paar Informationen können schließlich nicht schaden. Wir haben den Bob übrigens auch schon getestet. Zu unserem Testbericht geht es hier entlang. Unsere Hitliste für den Winter 2015 mit den 5 besten Schlitten findet ihr hier.

Was kann der Minibob und wie sieht er aus?

Beantworten wir doch zunächst erst einmal das ‘Was’. Einen verschneiten Hang hinunter gleiten kann er. Und das phänomenal. Und wie? Dadurch das der Bob keine Kufen besitzt, sondern eine breite Lauffläche mit Spurkanten, verteilt sich dein Gewicht auf der gesamten Fläche und du wirst merklich schneller als mit einem normalen Schlitten.

Kurzer Exkurs in die Entstehungsgeschichte des Bobs: Die Bergarbeiter und Lawinensucher der frühen 1960er Jahre wollten nach einem anstrengenden Tag auf dem Hang nicht noch den Kräfte zehrenden Rückweg in Kauf nehmen und dachten nach. Sie kamen auf die Idee ihre Kohle und Schneeschaufeln umzudrehen und die Schaufelfläche als Sitz zu gebrauchen. Sich am Stiel festhaltend konnten sie so recht schnell und ohne große Umstände den Berg hinunter ins Tal rutschen.

Aus dieser Idee heraus entwickelte sich Ende der 70er Jahre der Zipflbob als Sportgerät und wird immer noch in nahezu unveränderter Form produziert. Einen angedeuteten Schaufelstiel als Griff hat er behalten. Lediglich die Sitzfläche ist ergonomischer geworden und das Gerät wird mittlerweile aus Plastik hergestellt. Das macht ihn schneller und haltbarer. Gelenkt wird beim Zipflbob übrigens hauptsächlich mit den Füßen. der Griff ist lediglich als Unterstützung gedacht.

Was kostet der Minirenner?
Einen Zipflbob bekommt ihr für gerade einmal 40 Euro im Internet.

Wo bekomme ich es?
Dem kleinen Renner begegnet man häufig. Er ist bei vielen Sportfachgeschäften in Skigebieten zu haben. Ein Gang zum lokalen Rodelverkäufer des Vertrauens kann sicher auch nicht schaden. Wer lieber von zu Hause aus bestellt, findet den Zipflbob auch im Internet bei vielen großen Versandhäusern.

Fazit

Der kleine Schlitten (der gar keiner ist) ist günstig und verspricht eine Menge Spaß. Dass er sich über die Dauer der Herstellungsgeschichte kaum verändert hat ist keineswegs ein Nachteil. Vielmehr zeigt das die ausgeklügelte Form und dass das Produkt von Anfang an gut durchdacht wurde. Wir können euch den Zipflbob vorbehaltlos empfehlen. Er ist klein, billig, fast unzerstörbar und macht einfach riesig Spaß. Vergesst nicht unseren Testbericht und hinterlasst einen Kommentar, was ihr über den Bob denkt. Würdet ihr euch mit dem Teil auf eurem Rodelberg sehen lassen oder überlasst ihr das lieber den kleinen Kindern? Lasst es uns wissen!

Wieviel Gaudi das Gadget macht, wird unten in den Videos ersichtlich. Werft ruhig einen Blick rein. Es lohnt sich.

Videos

Comments 2

    1. Hallo Wave-Rider,
      je nachdem auf welcher Seite mit dem Fuß gebremst wird, fährt auch der Schlitten in die jeweilige Richtung. Die kurzen Spurrillen unter dem Bob helfen dabei.

      Man kann den Zipflbob auch auf unpräparierten Pisten fahren. Hier kommt es allerdings auf die Schneedecke an. Je weniger lockeres Pulver dabei umso besser. Zuviel verträgt der kleine Schlitten nämlich nicht.

      Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.

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