Makerball – Pinball für kreative Köpfe


Makerball – make & play

Unbezahlte Werbung:  Das Spiel Pinball oder auch Flipper ist vielen nur noch virtuell auf dem Laptop oder dem Smartphone präsent. Alte Pinball Machines sind vor allem eine Leidenschaft für Sammler und Hobbyhandwerker geworden, die ihre Tische ganz nach eigenen Wünschen restaurieren, anfertigen und gestalten.

Für all diejenigen, denen dafür aber Werkzeug, Platz und Know-How fehlt, hat der Schweizer Grafik Designer Alain Schibli mit Makerball frei nach dem Motto make & play eine neue Möglichkeit geschaffen.

Was ist Makerball?

Makerball DIY (do it yourself) ist eine Pinball Machine nach alter Tradition, bei der, wie es im Namen (make) schon steckt, viel Spielraum für eigene Ideen besteht.  Dabei ist es perfekt auf die heutige Zeit zugeschnitten.

Stecksystem für eine vielfältige Spielfeldgestaltung

• ein solider und robuster Tisch aus Holz, platzsparend mit 90 x 60 x 130 cm und nur 13 kg
• schlichtes und funktionelles Design
• ein innovatives Spielfeld, das zur individuellen Gestaltung einlädt
• sowie eine Verbindungsmöglichkeit mit dem Smartphone, wo man sich bei dieser Pinball Machine die Punkte anzeigen lassen kann

Finanziert wurde Makerball über Kickstarter, wo die ersten Artikel für September und November 2017 angekündigt waren. Wie Makerball funktioniert, kann man sich bei Youtube anschauen.

Was braucht man zusätzlich und was kostet der Spaß?

Für den Aufbau benötigst du zusätzlich einen Akku-Schrauber, einen Satz Schraubenschlüssel, eine Feile und einen Holzhammer. Die Aufbauzeit soll laut Hersteller ungefähr drei Stunden betragen, im Youtube-Video sind 30-60 Minuten angegeben.

Wer allerdings die Verbindung mit dem Smartphone nutzen möchte, benötigt zusätzlich einige elektronische Bauteile und Informationen, die auf der Homepage in einer Bauanleitung unter dem Stichwort Digital Upgrade zu finden sind. Das sieht aber auch sehr simple aus.

Das Pinball Machine Kit kann man für 349 CHF (umgerechnet rund 304 Euro) im Makerball-Onlineshop bestellen. Dazu kommen nach Deutschland nochmal 56 CHF Versandkosten hinzu (rund 49 €) und da er aus der Schweiz kommt, wird noch mit zusätzlichen Einfuhrabgaben zu rechnen sein, die sich auf voraussichtlich 86,81€ belaufen würden.

Zusammengefasst hätten wir also 304 € für das Produkt an sich, was erstmal ganz gut klingt, aber dann leider rund 135 € Zusatzkosten, die das Produkt meiner Einschätzung nach schon direkt wieder vom deutschen Markt werfen.

Obwohl auch bei Kickstarter in den Kommentaren diese zusätzlichen Kosten kritisiert wurden, hat das Projekt Makerball bei Kickstarter aber viel Zuspruch bekommen.. Vielleicht gelingt es mithilfe eines Unterstützers auch den Vertrieb außerhalb der Schweiz zu organisieren.

Fazit: Zu hohe Zusatzkosten

In der Schlussbilanz ist der aktuelle Stand der Dinge sehr schade. Die Idee hat sicherlich Potenzial, aber ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Kunden aus Deutschland und auch anderen EU-Staaten diese Zusatzkosten für einen Flipper ausgeben werden und dadurch ist das Produkt überhaupt nicht wettbewerbsfähig.

 

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