Magic Wheel


Funsport Magic Wheel

Das Magic Wheel bzw. Gaus Wheel ist eine Art Einrad mit Verkleidung und Handgriff. Außerdem verfügt das Magic Wheel im Unterschied zu einem Einrad, über ein zweites, kleines Rad. Genau genommen handelt es sich nicht um ein Rad, sondern um eine Rolle. Die Rolle ist hinten am Magic Wheel angebracht und stabilisiert das Magic Wheel. Um das Magic Wheel zu fahren sollte man wenigstens 12 Jahre alt sein und nicht mehr als 120 kg wiegen. Entdeckt habe ich das Magic Wheel auf der Suche nach Trendsportgeräten. Schnell landete es auf meiner “das will ich unbedingt testen” Liste.

Das Magic Wheel wirkt recht robust, bei einem Preis von ca. 120 Euro hätte ich weniger erwartet. Das Gerät ist gut verarbeitet und wirkt auf den ersten Blick recht robust. Nachdem auspacken musste nur noch das vordere Rad aufgepumpt werden. Im Lieferumfang waren noch 2 Polster mit Klebefläche enthalten, diese habe ich zunächst noch nicht angebracht. Die Trittflächen des Magic Wheels sind laut Hersteller für Schuhe bis zu einer Größe von 45 geeignet. Mit meiner Schuhgröße 47 habe ich da schon leichte Platzprobleme, aber es geht gerade noch so.

Wie es funktioniert
Gefahren wird das Magic Wheel, indem man es sich zwischen die Beine klemmt. Einen Fuß stellt man z.B. rechts auf die Trittfläche, während man sich mit dem linken Fuß vom Boden abstößt. Man stößt sich nun solange vom Boden ab, bis man eine Geschwindigkeit erreicht hat, die das Rad stabilisiert. Jetzt stellt man auch diesen Fuß auf die Trittfläche. Durch Gewichtsverlagerung wird nun gelenkt. Verliert man Geschwindigkeit, holt man wieder Anschwung. Die hintere, kleine Rolle stabilisiert das Gerät und gebremst wird mit den Füßen.

Die ersten Versuche
Meine ersten Versuche mit dem Magic Wheel waren sehr, sehr holprig. Ich dachte immer ich hätte ein sehr gutes Balancegefühl, bis ich versuchte mich auf dem Magic Wheel fortzubewegen. Am Anfang habe ich mich an der Hauswand abgestützt und später am Gartenzaun. Nach einer Weile musste ich mich nicht mehr abstützen, trotzdem konnte ich mich bisher noch nicht wirklich lange auf dem Gerät halten. Nachdem ich mir mehrmals das Anleitungsvideo bei YouTube angesehen hatte, versuchte ich mein Gewicht nach hinten zu konzentrieren, etwas in die Knie zu gehen und mehr Schwung zu holen.

Über kleinere Strecken kann ich mich inzwischen auf dem Magic Wheel halten, Kurven fahren will leider noch nicht so richtig klappen. Irgendwie verliere ich aktuell immer noch den Halt und kippe zur Seite oder nach vorne. Meine Vermutung ist, dass ich einfach noch nicht schnell genug fahre. Meinen derzeitigen Lernfortschritt könnt Ihr euch im Video ansehen. Eines hat das Magic Wheel definitiv schon geschafft, mein Ehrgeiz ist geweckt. Ich bleibe dran und lasse nicht locker bis ich mich vernünftig mit dem Gerät fort bewegen kann.

Fazit
Das Magic Wheel ist ziemlich auffällig, wenn man mit diesem Gerät unterwegs ist, sind einem die Blicke der anderen definitiv sicher. Ähnlich wie das Sbyke oder der Sole Skate ist das Magic Wheel meiner Meinung nach nicht für längere Strecken geeignet. Zum cruisen ist es sicherlich eine spaßige Erfindung, für den täglichen Weg zur Arbeit gibt es aber sicherlich bessere Lösungen. Preislich gibt es bei 120 Euro nicht viel auszusetzen, die Verarbeitung wirkte auf mich zufriedenstellend. Gut gefallen haben mir die diversen Anleitungsvideos, dies macht den Anfang ein bisschen einfacher.

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