Longboardstroller – Mal anders spazieren gehen


Alle Actionpapis und Actionmamis haben bestimmt schon ewig darauf gewartet, dass sich jemand der Aufgabe annimmt Sport und Freizeit miteinander zu verbinden. Nun hat sich die renommierte Firma Quinny mit dem Thema befasst und ein Longboard entwickelt, auf dem vorne noch ein Kinderbuggy montiert werden kann. Urban Mobility ist der Gedanke dahinter und soll bald in vielen städtischen Umgebungen anklang finden.

Was kann das Gerät?

Das Tolle am Longboardstroller ist, dass ihr vorher noch nie auf einem Board gestanden haben müsst um damit fahren zu können. Durch den Haltegriff oben am Kinderbuggy ist das Fahren sehr einfach und einsteigerfreundlich. Die wendigen Achsen lassen euch selbst in vollgestopften Füßgängerzonen durch kleine Lücken fahren und solltet ihr doch mal absteigen müssen, lässt sich der Stroller auch wie ein normaler Kinderwagen lenken. Es wurde sogar an Sicherheit gedacht. Ihr könnt jederzeit über eine eingebaute Fußbremse bremsen und eure Fahrt verlangsamen. das Prinzip ist dabein ganz ähnlich dem des Brakeboards.

Wo kann man es machen?
Im Prinzip könnt ihr mit eurem Longboardstroller überall dort fahren, wo ihr auch mit einem Longboard fahren könnt. Die großen Wheels erleichtern Fahrten auf rauhem Asphalt und unebenem Untergrund. Durch die 8mm Achsstifte sind aber auch Umrüstungen auf Luftbereifung von einem Kitelandboard denkbar, was den Einsatzradius auch auf Feldwege und dergleichen ausweitet. Vorsicht ist aber beim Fahren auf Radwegen etc.  geboten. Der Stroller bewegt sich in einer Grauzone zwischen Kinderwagen und Longboard, ist demnach ein Spielzeug und nicht auf Radwegen erlaubt (§24 StVO).

Was kostet das Teil?
Das ist leider noch nicht bekannt. Quinny hält sich mit Informationen sehr bedeckt. Klar ist aber, dass die Firma größten Wert auf Qualität legt und die Videos Abec11 und Paris-Trucks vermuten lassen. Plus das Board und ein vergleichbar großer Kinderwagen liegt der Preis für das Board bei vermutlich bei 400 Euro. Angesichts der Tatsache, dass sich der Kinderwagenaufsatz auch abnehmen lässt und das Brett mit der Fußbremse auch  allein betrieben werden kann, ein angemessener Preis.

Fazit

Eine tolle Idee der Fortbewegung, wie wir finden. Solange der Sicherheitsaspekt nicht außer Acht gelassen wird, hat Quinny gute Chancen einen echten Hit zu landen. Der Preis ist durchaus angemessen, wenn auch dem geneigten Käufer klar sein muss, dass der Longboardstroller nichts für Säuglinge sondern eher für Kleinkinder zwischen 1 und 4 Jahren ist.

Hier haben wir noch ein paar Videos in denen ihr erahnen könnt, wie das Ganze aussehen soll.

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