Longboardstroller


Das Kinderwagen-Longboard ist da

Ich hätte ja nicht gedacht, dass es jetzt auf einmal so schnell geht. Kürzlich kam noch ein Update per E-Mail in welchem darauf hingewiesen wurde, “hey aufgepasst, bald ist es soweit, der Longboardstroller geht in den Verkauf”. Am Montag war es dann tatsächlich soweit und die ersten 1.000 wurden über die Webseite von Quinny zum Verkauf angeboten. Große Chancen einen der coolen Longboard-Kinderwagen zu ergattern rechnete ich mir ehrlich gesagt nicht aus.

Daher schrieb ich den Hersteller im Vorfeld auch an und bat um Informationen zu Testgeräten. Da diese Anfrage bis heute nicht beantwortet worden ist, entschloss ich mich einen Longboardstroller anzuschaffen (sofern ich denn einen bekommen sollte). Der Verkauf sollte zwar erst um 9 Uhr starten, aber neugierig und ungeduldig wie ich nun einmal bin, versuchte ich mein Glück schon um 8. Zu meiner Überraschung stellte ich fest: cool, man kann das Teil ja schon bestellen..

Einen Longboardstroller bitte

Dieses etwas andere Longboard landete schnell in meinem Warenkorb und ich machte mich auch gleich auf den Weg zur Kasse. Jetzt hieß es noch einmal kräftig schlucken. Denn zu den 599 Euro für den Longboardstroller kamen noch 34 Euro für den Versand. Das war eine harte Nummer, 34 Euro? Gut, in Zeiten von Amazon Prime bin ich da vielleicht einfach zu verwöhnt. Ich dachte mir daher: Augen zu und durch. Mittwoch kam der Longboardstroller dann bereits bei mir an.

Das funktioniert ja wirklich gut
Ich konnte mein Glück kaum fassen und packte mir gleich meinen jüngsten ein, Pulli an, Helm auf und ab geht’s! Noch bevor ich einen Fuß auf diesen coolen Longboard-Kinderwagen setzen konnte, sah ich wie meine Frau das Teil begutachtete, sich einen unserer Helme schnappte (farblich passend in Neo Grün.. die Farben müssen halt stimmen tz tz) und sich mit dem Kind auf die Straße machte. Ich traute meinen Augen nicht – hierzu kurz eine kleine Geschichtsstunde.

In den vergangenen 10 Jahren habe ich bisher stets erfolglos versucht meine Frau von Skateboards, Cruisern und später Longboards zu überzeugen. Mehr als ein “gut, ich stell mich mal kurz drauf” gab es nie und dies auch nur nach 10-15 Minuten des beharrlichen “Fragens”. Jetzt sieht Sie den Longboardstroller und fährt freiwillig? WTF?! Irgendetwas haben die verdammt richtig gemacht.

Keine kleine Runde
Ich ging nun davon aus, dass Frau und Kind einmal die Straße hoch und runter fahren würden. Weit gefehlt, denn die beiden machten sich direkt auf und sind einmal quer die durch Stadt gefahren. Was mich so dermaßen beeindruckte: ohne jemals weit oder richtig mit einem Skate- oder Longboard gefahren zu sein, war es meiner Frau möglich relativ entspannt und routiniert durch die Gegend zu Curies. Der kleine Fahrgast im Kindersitz sah die meiste Zeit auch ziemlich entspannt aus.

Der Testbericht

Ein ausführlicher Testbericht zum Longboardstroller kommt nächste Woche. Selbstverständlich mit Video, Fotos und allen wichtigen Informationen und Details.

Comments 2

  1. Das Teil hat sogar 2 Bremsen, eine normale Bremse und eine, die über die Leash ausgelöst wird. Verliert man den Kontakt zum Board, dann löst man eine Bremse aus, die das Board anhält. Mit grinden im Skatepark wird es wohl nichts, denn das Board ist derbe groß.. sliden wäre vielleicht möglich ;D

  2. Normalerweise würde ich sagen,das man zumindest die fußbremse beherrschen sollte, aaaaber da ich weiß das der eine Bremse hat halt ich die Backen. Ich glaube es ist so einsteigerfreundlich weil man sich an etwas festhalten kann. Viele Leute würden eher einen Roller ausprobieren,als irgendein Board. Und dadurch das das Board relativ tief liegt, ist es auch nicht so anstrengend. Bin mal auf deinen Test gespannt. Ich stell mich dir schon mit nem Plüschtier drin, im Skatepark beim grinden vor. 😉

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