Longboard, Verkehr und Polizei


Was ist erlaubt und was nicht?

Gleich vorneweg, dies ist keine Rechtsberatung und ich habe keinerlei juristische Erfahrung oder Qualifikation. Weiter zum Thema, Longboards, das dürfte unbestritten sein, werden zunehmend populärer. Immer häufiger trifft man daher auch Personen, die auf Longboards im Straßenverkehr unterwegs sind.

Doch in wie weit darf man sich überhaupt mit einem Longboard im Straßenverkehr fortbewegen? Die deutsche Rechtssprechung sieht Longboards im Straßenverkehr nicht vor, soviel ist klar. Das Longboards auf der Straße nichts verloren haben, dürfte den meisten von euch ebenso klar sein.

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Doch was ist mit Rad- und Fußwegen? Kann bzw. darf man sich auf diesen mit einem Longboard fortbewegen? Was ist wenn einen die Polizei anhält, macht man sich strafbar und muss man mit einer Strafe oder der Konfiszierung des Longboards rechnen? Fragen über Fragen. In diesem Beitrag versuche ich ein paar Antworten zu geben.

Ganz genau werden wohl nur Juristen oder Polizisten auf die Fragen antworten können. Was klar ist, auf der Straße und strikt genommen auch auf Radwegen darf man sich mit dem Longboard nicht fortbewegen. Rein theoretisch darf man Fußwege nutzen, um sich mit dem Longboard fortzubewegen.

Allerdings dürfte man dies nur mit maximal 6 km/h tun. Trifft man auf Fußgänger, muss man vom Longboard “absteigen” und dieses an den Fußgängern vorbei tragen, danach darf man die Fahrt mit 6 km/h fortsetzen. Soweit die Theorie, in wie weit dies in der Praxis auch zutrifft bzw. was effektiv geduldet oder geahndet wird, das habe ich versucht herauszufinden.

Was sagte das Netz: Longboard & Straßenverkehr
Die Rechtslage ist leider alles andere, als klar und eindeutig. Außerdem war im Netz davon zu lesen, dass sich die Rechtslage sogar von Stadt zu Stadt unterscheiden können soll.

Grundsätzlich gilt:

Ein Longboard gilt als Sportgerät, nicht als Fahrzeug.

Dies ist auch einer der Gründe, weshalb man mit einem Longboard nicht auf der Straße fahren darf. Nach §24 Abs. 1 StVO gelten die Vorschriften für den Fußgängerverkehr. Was wiederum bedeutet, mit dem Longboard darf nicht auf Straßen und ebenso wenig auf Radwegen gefahren werden. Will man jemanden überholen, dann muss man sogar absteigen (Quelle: advocard.de/streitlotse/).

Weitere Details zur Rechtslage in Deutschland sind unter longboardwiki.org zu finden. Hier wird z.B. auch auf die Geschwindigkeit eingegangen. Darüber hinaus wird auch über mögliche Strafen spektakuliert. Informationen habe ich darüber hinaus auch noch bei rollbrettpedia.com gefunden.

Über mögliche Strafen wird oder wurde auch im Forum bei Longboardz.de geredet. Ist der Führerschein in Gefahr, kann das Longboard “kassiert” werden? Erfahrungen und Erlebnisberichte einiger Longboarder verdeutlichen, dass einige Polizisten überhaupt keinen Spaß verstehen, wenn es um’s Longboarding im Straßenverkehr geht.

Dann wiederum ist aber auch zu lesen, dass Freundlichkeit oft schon hilft eine angespannte Situation zu entschärfen und man häufig auch friedlich auseinandergehen kann, ohne Strafen. Mehr im Forum bei Longboardz.

Petition: Longboards für den Straßenverkehr zulassen

Inzwischen hat die Diskussion um Longboards im Straßenverkehr richtig Fahrt aufgenommen. Vor einer Weile wurde sogar eine Petition gestartet. Es sollen Stimmen gesammelt werden, damit man das Thema ins Gespräch bringt und die Politik sich damit auseinandersetzen soll. Was mir persönlich sehr gut gefällt: es sind neben “Ja-Stimmen” auch Contra-Stimmen möglich. Wer mehr über die Petition erfahren möchte, der findet diese hier.

Deine Meinung: Longboard & Straßenverkehr

Was meinst Du, wie ist denn eigentlich DEINE Meinung zum Thema? Fährst Du bereits mit dem Longboard auf der Straße oder dem Radweg? Steigst Du beim Überholen von Fußgängern tatsächlich ab? Was hast Du bisher so erlebt? Ich würde mich freuen, wenn Ihr über eure Erlebnisse berichten würdet. Vielleicht kennt Ihr ja auch noch weitere Daten oder Regeln. Gerne werde ich den Beitrag anpassen, wenn ich z.B. etwas wichtiges ausgelassen haben sollte. Also – auf geht’s – pro Kommentar erhaltet Ihr 4 Strongg-Punkte!

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