Skate Safe V-Brake im Test


Bremse für Longboard

Über sinnige und unsinnige Longboard Gadgets kann man sich ja bekanntlich streiten. Deswegen versuchen wir auch immer wieder uns exemplarisch Gadgets herauszupicken und sie zu testen.

Irgendwie kamen wir in letzter Zeit immer wieder auf das Thema “Bremsen mit dem Longboard” zu sprechen. Selbstverständlich kann man mit dem Fuß oder per Slide bremsen. Aber wir möchten euch ja auch Alternativen aufzeigen, falls eure Fähigkeiten dafür noch nicht ausreichen.

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Einen Anfang machte damals das Brakeboard, erinnert ihr euch? Eine Achse mit eingebautem Bremspedal. Nun haben wir noch ein Gadget aufgetrieben, welches die Funktion einer Bremse übernehmen soll. V-Brake heißt das Gerät und kommt aus dem Hause Skate Safe. Wir haben die Bremse für euch getestet. Wie sich das Gadget in der Praxis schlägt, erfahrt ihr hier in unserem Testbericht.

Was ist bei der V-Brake dabei?

Im Paket der V-Brake ist nichts weiter dabei als die Bremse selbst, denn eine Vorauswahl muss man bereits beim Kauf treffen. Du musst dich entscheiden, ob du Regular- oder Goofyfahrer bist. Das hat nämlich später Einfluss auf die Installation der Bremse.

Das Gadget selbst ist recht simpel aufgebaut. Ein U-förmiges Aluminiumprofil mit eingelassenen Gewinden ist das Grundgerüst der Bremse. Mit Flügelmuttern drückt man beim Anschrauben eine Plastikschiene auf das Board.

Wie eine Art Klemme hält die Bremse dann am Deck. An das Profil ist ein drehbarer Bügel angebracht. Das obere Ende ist ein rundes Metallstück auf das man nachher zum Bremsen mit dem Fuß tritt. Der untere Teil ist ein rechteckiges Aluminiumstück welches am Ende die Bremswirkung erzeugt.

Der gesamte Hebel ist federnd gelagert, kehrt also immer wieder in die Ausgangsposition zurück. Um zu bremsen braucht ihr nach dem Anbau nichts weiter zu tun, als mit mäßigem Kraftaufwand auf den oben liegenden Metallbügel zu treten. Die untere Platte wird an das Wheel gedrückt und verzögert eure Fahrt.

Unsere ersten Testmeter
Wir haben natürlich alle Varianten die mit der Goofybremse möglich waren getestet und sie sowohl hinten als auch vorn am Board montiert. Während die hintere Montage recht dosierte Kraft erfordert, kann man bei der vorderen Montage schon beherzter zutreten.

Wichtig ist, dass ihr bei der Montage darauf achtet, dass die Bremse wirklich gut am Wheel anliegen kann und fest sitzt. Weder im hinteren als auch im vorderen Bereich stört die Bremse beim Pushen oder Fahren.

Möchte man bremsen, reicht ein langsames betätigen des Hebels. Nachdem man sich an die Bremswirkung gewöhnt hat, geht das Bremsen auch immer leichter von der Hand (oder vielmehr vom Fuß). Auch bei einem Test auf einem Radweg konnte die Bremse punkten. Einzig bei Feuchtigkeit tauchen Probleme auf. Ist der Untergrund oder das Wheel nass, wird der Bremsweg deutlich länger.

Was kostet die V-Brake?
Wir haben für unser Testexemplar etwa 90 Euro bezahlt. In den Staaten kostet die Bremse 75 Dollar plus Versandgebühren nach Deutschland. Es ist aber nicht ganz sicher, ob ihr noch Zollgebühren zahlen müsst.

Beschaffbarkeit
In Deutschland bekommt ihr die Bremse aktuell noch nicht. Wir haben unser Exemplar aus der Schweiz bekommen. Ihr könnt allerdings auch direkt bei Skate Safe in den Staaten bestellen. Der Hersteller versendet weltweit. Nach Deutschland belaufen sich die Versandkosten auf 20 US-Dollar.

Preis/Leistung
Beim Thema Preis und gebotene Leistung gibt es von unserer Seite aus nichts zu meckern. 75 US-Dollar für das Gadget ist unserer Meinung nach nicht zu viel. Stabiles Aluminium, gute Verarbeitung und einfache Handhabung. Die Konstruktion ist genauso simpel wie genial. Lediglich die 20 Dollar Versandkosten und eventuellen Zollgebühren schrecken etwas ab.

Fazit zur Skate Safe V-Brake

Wir sind von der Skate Safe V Brake echt begeistert und können sie jedem empfehlen der sich entweder nicht die Schuhe kaputt bremsen möchte, oder einfach noch nicht die Fähigkeiten hat, die es zum Bremsen braucht. Klar ist das Gadget nicht unbedingt günstig, dafür aber preiswert. Wenn es nach uns geht, könnte es ruhig mehr solcher sinnvoller Gadgets für Longboards geben.

Was meint ihr? Würdet ihr euch diese Bremse montieren oder lieber per Fußbremse zum stehen kommen? Lasst es uns wissen! Unter diesem Beitrag habt ihr Platz für eure Meinung. Dafür belohnen wir euch auch mit 4 Strongg-Punkten.

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Comments 2

  1. Hi Supertramp,

    neben der V Brake gibt es zum Beispiel auch noch die Brakeboard Achsen, nicht ganz billig – aber vielleicht interessant. Wir haben die “Ur-Version” ausprobiert. Inzwischen gibt es glaube ich schon weitere Versionen. Unseren Test findest Du hier: https://www.strongg.com/brakeboard/

    Darüber hinaus könnte man sich auch einfach eine Bremse selber bauen oder auf andere “fertige Systeme” setzen.

  2. Hey, coole Seite und diese V-Brakes scheinen echt cool zu sein.

    Da ich nicht so gut sliden kann, aber gerne mit dem Longboard auf Reisen möchte scheint es mir das perfekte Gadget.
    Dankeschön…

    und falls es noch mehr Longboard Brems Gadgets gibt, testet sie bitte^^

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