Lightriding: Surfen mit dem WindSUP


Unbezahlte Werbung: Wenn man Urlaub am Meer oder an einem größeren See macht, werden häufig Surfkurse angeboten. Viele Leute schrecken aber davor zurück, weil Surfen doch einigermaßen anspruchsvoll ist. Allein um das Segel hochzuziehen, braucht man einiges an Kraft. Ganz anders sieht es beim Lightriding aus. Wie der Name schon sagt, geht es hier eher leicht zu.

Leichtes Gerät und leichter Wind

Lightriding funktioniert am besten mit einem WindSUP. Dabei handelt es sich um ein aufblasbares SUP (Stand-Up-Paddle-Board), welches zusätzlich noch mit einem Segel ausgestattet wird. Beim Segel handelt es sich auch um eine leichtere Variante des Windsurf Segels, denn das Gestänge des Segels wird hier ebenfalls nur aufgeblasen.

Neben dem geringen Gewicht und der einfachen Handhabung ist es auch genial, dass die WindSUPs super einfach zu transportieren sind. In den meisten Fällen lassen sich Board und Segel schon in einem größeren Rucksack verstauen, oder werden mit Gurten festgezurrt.

Übrigens ist es von großem Vorteil, wenn man schon mal mit einem SUP unterwegs war. Beim Stand-UP-Paddling kriegt man ein gutes Gefühl für das Brett und die Balance.

Youtube-Video mit ersten Eindrücken und guten Tipps:

Vor- und Nachteile beim Lightriding

Zu den Vorteilen wurde oben schon einiges gesagt – leichtes Equipment und gut zu transportieren. Wenn man sich durch die Youtube-Videos klickt fällt einem aber auch auf, dass es sehr viel Kritik und negatives Feedback gibt.

Besonders häufig wird hier kritisiert, dass das Segel bei starkem Wind wegknickt und man auch kein Trapez am Segel anbringen kann. Kurz: mit einem WindSUP kann man nicht richtig windsurfen. Wer hätte das gedacht… Ich konnte bei diesen Kritiken nur den Kopf schütteln.

Natürlich kann Lightriding bei starkem Wind nicht mit Windsurfen konkurrieren. Lightriding wurde für ruhige Gewässer mit leichtem Wind (z.B. Seen) konzipiert und spielt dort am besten seine Vorteile aus. Die beiden Sportarten stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern ergänzen sich je nach Ort und Wetterlage.

Angebote zum Lightriding

Im Netz findet man Angebote zum Lightriding in erster Linie an größeren Seen. Zum Beispiel am Starnberger See oder auch am Gardasee. Ich gehe aber davon aus, dass man sich Board und Segel noch an viel mehr Standorten ausleihen kann, diese Angebote aber nicht alle Online aufgeführt werden.

Natürlich kann man sich das Ganze auch selber kaufen. Die Preise für ein Komplettpaket starten aber erst bei ca. 1500 Euro. Angebote findet ihr beispielsweise hier im Shop.

 

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