Kuhfladen Bingo


Kuhfladen Bingo

Wer macht denn sowas? Kuhfladen Bingo? Das eine Wort, naja weckt nicht die angenehmsten Assoziationen. Das andere, also Bingo, hat man schon gehört – irgendwie öde und irgendwie spießig. Und Kuhfladen-Bingo? Na man hat halt so seine Idee wie es wohl geht. Aber kaum einer ahnt, dass hier richtig Geld im Spiel ist. Geld? Ja ein Riesenbatzen. Aber dazu später…

Kuhfladen Bingo – so funktioniert’s

Zunächst benötigt man eine Kuh. Es ist also gut wenn man einen Bauern kennt. Mancherorts tut’s eine Kuh nicht, da braucht man dann schon mehrere Kühe. Warum? Es sei wahrscheinlicher, dass eine Kuh ihr Geschäft verrichtet sobald eine andere Kuh dies tut. So spielt man in mancher Gemeinde also mit mehren Kühen, jeweils gibt es aber nur eine Wertungskuh.

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Doch zurück zu den Basics. Die Wertungskuh steht auf einem Spielfeld. Auch hier gibt es unterschiedliche Varianten. Der Kern jedoch: Ein Feld wird in gleich große Quadrate aufgeteilt. der Rest ist schnell erklärt. Die Kuh wird auf dieses Feld entlassen und der redliche Bürger, der zuvor ein Los ergattert hat, hofft nun auf den goldenen Sch..ss.

Kuhfladen Bingo: was macht das Spiel so spannend?
Nun es gibt Roulette: Der Kessel dreht sich, die Kugel rollt, die Kugel fällt in Ihr Nummernfach und man hat gewonnen oder verloren. Ein schnelles Spiel. Nur wer kann eine Kuh zu dem bewegen was sie eben tun soll?

Die Natur spielt nach ihren eigenen Regeln. Der Nervenkitzel ist also doppelt dreifach. „Hält sie es noch aus?“, „Geht sie auf das Feld?“, „Bleibt sie auf dem Feld?“, Macht sie da was?“. Ein Kuhbingo ist also kein Spiel für schwache Nerven und auch nichts für zwischendurch. Es gibt Spiele die sind auf 10h oder gar Tage ausgelegt. Der Gewinn? Von mäßig bis ganz beachtlich.

Wie werde ich mit Kuhfladen Bingo reich?

Kuhfladen Bingo
Gewinnchancen beim Kuhfladen Bingo

Das ist etwas schwierig. Allein die Spielregeln sind so faszinierend, dass ich sie hier erläutern will: Die wohl am höchsten dotierte Form des Kuhfladen Bingo wird in Österreich gespielt. Genauer in Kleinwalsertal. Das Reglement? Faszinierend!

Gespielt wird mit drei Kühen auf einem Feld von 3×3 Quadraten. Teilnahmeberechtigt ist ausschließlich, wer auf einem zuvor erworbenen Rubbellos mit drei Rubbelfeldern tatsächlich drei Kühe freigerubbelt hat.

Allein das ist schon mehr Spannung als mancher sich die Woche über zumutet. Doch weiter im Regelwerk. Jeder der freigerubbelten Kuh sind 3(!) mögliche Felder zugewiesen.

Der Spieler tippt ein Feld pro Kuh von dem er denkt dass diese Kuh ihm dort Glück beschert. Hat der Glücksspieler nun tatsächlich für jede Kuh genau richtig getippt hat er sich qualifiziert für die nächste Runde: Aus drei Briefumschlägen darf er einen Briefumschlag wählen und nun geht’s um alles oder nichts.

Ist in diesem Umschlag das Bild einer Kuh, wechseln 100.000 EURO den Besitzer. Ist kein Bild einer Kuh, war der ganze Mist umsonst. Umsonst nicht, ein Haufen Gaudi ist sicherlich dabei.

Woher soll ich wissen welche Kuh mir Glück bringt?
Die handelsübliche Bingo Kuh wird selbstverständlich hinsichtlich Alter, Gewicht und schlussendlich auch Fladen pro Tag beworben. Trotzdem kauft man auch ein bisschen die Katze im Sack. Immerhin steht aber fest, dass wirklich eine Katze im Sack ist.

Ist dies Spiel ethisch verwerflich?
Nun sicherlich hat niemand eine Kuh jemals befragt, jedoch hat sich ein Ministerium der Kühe angenommen und das Spiel und dessen vermutliche Folgen für die Tiere genau beleuchtet. In amtlichem Deutsch heißt es da aus dem Tierschutzministerium in Baden Württemberg: „Die Empfindungen einer Kuh, die beim Absetzen von Kot von einer größeren Anzahl von Menschen beobachtet und gegebenenfalls angefeuert wird, entziehen sich derzeit der wissenschaftlichen Nachprüfbarkeit.“ Nachzulesen im Aktenzeichen 34-9185.68.

Fazit: Kuhfladen Bingo?!

Bei meinem nächsten Ausflug aufs Ländle werde ich jedenfalls Ausschau halten. Vielleicht suche ich auch gezielt nach einem Veranstaltungsort. Wäre ich ein Milchbauer überlegte ich mir jedenfalls ernstlich ein solches Event aufzuziehen und vielleicht hier und da einen kleine Hofverkauf zu lacieren. Was sagt Ihr? Wer war schon einmal dabei? Wie steht es um die Moral?

 

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