Kletterwald Test


Klettern im Wald

Im Vorfeld unseres Kletterpark Tests haben wir uns im Internet die Adresse des Kletterparks heraus gesucht. Ein kurzer Anruf im Kletterwald Rostock bestätigte, die Öffnungszeiten stimmen, der Kletterwald ist geöffnet! Einen großen Parkplatz gibt es direkt vor dem Kletterwald, für einen Euro kann man hier günstig und direkt an der Information parken. Toiletten gibt es Vorort auch, während der Saison sogar zusätzliche vom Imbiss neben der Information (Nutzungsgebühr 50 Cent). Wer keine “einfache Toilette” benutzen will, der findet eine weitere öffentliche Toilette in der Nähe des Kletterwalds.

Angekommen beim Kletterwald, kauften wir zunächst die Tickets. Bezahlt haben wir 17 Euro pro Person, darin enthalten war die Ausrüstung, die Einweisung und die Nutzung des Kletterwalds für 2 1/2 Stunden. Nachdem wir die Tickets gekauft hatten, ging es sofort los. Durch Mitarbeiter wurde uns ein Klettergurt angelegt, passende Handschuhe suchten wir uns selbst aus. Danach ging es direkt weiter von der Information rüber in den Kletterwald. Dort angekommen wurden wir von einer Mitarbeiterin eingewiesen. Uns wurde erklärt wofür die Ausrüstung benutzt wird und vor allem wurde uns von der Mitarbeiterin vorgeführt, wie wir die Ausrüstung benutzen müssen. Nach der Einweisung, einer Frage Session und einem Check, ob auch wirklich alle Punkte geklärt und alle Fragen beantwortet worden sind, ging es mit einem Test weiter. Die Mitarbeiterin lies nun alle Teilnehmer den Trainingsparkour einmal vorklettern.

Danach wurden wir in den Kletterwald entlassen. Wir entschieden uns dazu, mit einem der leichteren Parkours zu beginnen. In der Einweisung wies man uns bereits darauf hin, dass wir unbedingt darauf zu achten haben, dass wir stets mit wenigstens einem Karabiner/Seil gesichert sind. Dies erschwerte den Aufstieg in die Baumwipfel zunächst etwas, später haben wir aber beinahe schon eine Routine entwickelt, was das ständige ein- und ausklinken mit den Karabinern betraf. Oben auf der ersten Plattform angekommen ging es auch schon los mit der Kletterei. Der Parkour führte uns über Seile, Snowboards die an Seilen befestigt waren, über Seilbahnen, schwingende Seile und Holzstämme, sowie über schaukelnde Bretter und und und. Wir kamen bei der ganzen Kletterei auch als geübte Sportler ganz schön ins Schwitzen! Der erste Parkour war recht schnell gemeistert und endete mit einer Seilbahn, die bis auf den Boden des Kletterswalds herunterführte.

Da wir noch deutlich mehr als eine Stunde Zeit übrig hatten, beschlossen wir gleich mit dem nächsten Parkour weiter zu machen. Weiter ging es mit der nächsten Schwierigkeitsstufe und noch ein kleines bisschen höher! Hier muss ich sagen, stieß ich zum Ende hin an meine Grenzen. Irgendwie wollte es mir nicht gelingen, mich mit einem Tau von einer Plattform zur anderen herüber zu schwingen. Mitten in der Luft verlies mich die Kraft in den Armen und ich rutschte plötzlich ab und fiel. Dank des Klettergeschirrs ist natürlich nichts passiert. Nun gut, ich habe schon einen ziemlichen Schreck bekommen und hing nun erst einmal ratlos in der Luft herum. Dank der roten Jacken konnte ich jedoch schnell einen Mitarbeiter des Kletterwalds erkennen und auf mich aufmerksam machen. Im nu war ich dank der Hilfe des Mitarbeiters wieder auf meiner ursprünglichen Plattform.

Es gab nun die Möglichkeit eine Abkürzung zu nehmen, aber da hatte mich schon der Ehrgeiz gepackt und ich wollte es wissen! Also probierte ich es erneut, dieses Mal ein bisschen weniger zaghaft und mit deutlich mehr Anschwung. Leider haben meine Anstrengungen nicht geholfen und ich rutschte abermals beim schwingen ab. Dieses Mal kam ich jedoch näher an die Plattform heran und erwischte mit einem Fuß erst die Slackline neben der Plattform und schließlich die Plattform selbst.

Nach dieser Anstregung war ich ganz schön geschafft! Den Parkour habe ich dennoch beendet, danach aber beschlossen, keinen weiteren Versuch mehr zu starten. Während Henry sich noch am nächsten Parkour versuchte, hatte ich Zeit ein paar Bilder zu machen und mich über den Kletterwald zu informieren. Der Kletterwald bietet Parkours mit verschiedensten Schwierigkeitsstufen an: insgesamt 111 Elemente in 8 verschiedenen Parkours. Je nach Alter, Körpergröße und Erfahrung können verschiedene Parkours geklettert werden. Als Anfänger müssen zunächst die einfacheren Parkours erfolgreich bewältigt werden. Ist man alt und groß genug, kann man sich danach auch an den schwierigeren Parkours versuchen. Im Kletterwald kann man seine Grenzen kennenlernen! Dank TÜV geprüfter Anlagen braucht man sich dabei um die eigene Sicherheit jedoch keine Sorgen zu machen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Mitarbeiter Vorort im Kletterwald, die alles genau überwachen und wenn es notwendig ist auch eingreifen können.

Als auch Henry an seine Grenzen stieß, beschlossen wir, die 2 1/2 Stunden nicht auszureizen und ein anderes Mal wieder zu kommen. An der Information nahmen uns Mitarbeiter die Klettergurte ab, die Handschuhe wanderten zurück in die dafür vorgesehenen Kisten und wir verabschiedeten uns! Bevor wir zurück in unseren Van gingen, erfuhren wir noch, dass der Kletterwald in Kürze erweitert werden soll. Es hieß, dass der Kletterpark um einen Bungeesprung erweitert wird. Das werden wir uns natürlich nicht entgehen lassen! Information zu den Bildern/Videos: aufgrund einer defekten Speicherkarte, ging das im Kletterwald aufgenommene Video/Bild Material leider verloren. Wir werden den Kletterwald daher erneut besuchen und diesen Beitrag nachträglich mit Bildern und Videos ergänzen.

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