Kitesurfen mit Handicap (Tag 1)


Sven vorm Boradway Surfshop

Kitesurfen mit Handicap: die Vorgeschichte

Ich hatte schon länger überlegt einen Kitekurs zu machen aber ich war mir unsicher ob das mit meinen Einschränkungen (verkürztes Bein, relativ unbeweglicher Knöchel und empfindliche Fußsohle nach Muskeltransplantation aus der Wade) überhaupt möglich ist.

Wenn ich mit Alex drüber gesprochen habe meinte der immer nur: “Frag doch mal bei Boardway”. Als wir dann mal wieder dort waren hab ich das auch gemacht und die Antwort nach einem kurzen Gespräch war “Kitesurfen mit Handicap” ist grundsätzlich möglich” Also haben wir direkt nen Termin gemacht und es konnte los gehen.

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Kitesurfen mit Handicap: die Ausrüstung

Um erst einmal Gefühl für den Kite zu bekommen brauchte ich noch kein Board. Deswegen gab es an Tag eins auch noch nicht viel auf das wir bei der Ausrüstung achten mussten. Um den rauen Weg zum Wasser zu überbrücken habe ich einen Neoprenschuh bekommen. Am Wasser bzw. eigentlich schon am Strand hätte ich den nicht unbedingt mehr gebraucht, weil der Spot einen sandigen Untergrund hat, aber jetzt hatte ich ihn halt an.

Erste Flugversuche und Bodydrag

Die Beine im Wasser, den Kite in der Luft. Jetzt waren meine Einschränkungen kaum noch zu spüren. Die meiste Belastung war nun auf der Hüfte wo der Kite am Trapez zog. Diese Belastung ist aber sehr gut dosierbar je nachdem wie sehr man den Kite in den Wind stellt.

Am zweit schwersten wurden die Arme belastet aber auch dies hielt sich in Grenzen. Die letzte Übung die wir an diesem Tag gemacht haben war der Bodydrag, man stellt den Kite in den Wind und lässt sich auf dem Bauch oder der Seite durchs Wasser ziehen.

Selbst wenn die Einschränkungen so groß sind, dass man vielleicht nicht auf ein Board kommt, kann ich diesen Spaß guten Gewissen empfehlen. Das einzige bei dem ich mir, nach den bisherigen Erfahrungen, vorstellen könnte das Kiten schwierig wird, wären Probleme mit den Handgelenken da man den Kite in vielen Situationen mit nur einer Hand führen muss.

Fazit nach Tag 1

Auf jeden Fall versuchen! Die Kraft und die Leichtigkeit zu spüren ist es echt wert. Sprecht im Vorfeld mit dem Betreiber. Beschreibt ihm eure Situation und fragt ob vielleicht erstattungen möglich sind, wenn ihr nur am halben Kurs Teilnehmen könnt.

Oder schaut ob der Kurs Tageweise buchbar ist und macht solange mit wie ihr euch zutraut. Wie oben bereits erwähnt hat bereits der Bodydrag viel spaß gemacht und selbst wenn man nur die Theorie schafft, weiß man danach zumindest wie man sich bei fremden Kites am Strand am besten verhält.

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