Kahuna Big Stick – Wie mache ich aus meinem Longboard ein SUP?


Landpaddle von Kahuna
Kahuna Big Stick

Longboarding ist seit Jahren ein Trend in Sachen Fortbewegung. Warum, liegt auf der Hand. Es ist klein, kompakt, nicht so teuer wie ein Fahrrad und sehr mobil. Außerdem kann man mit seinem Rollbrett weite Strecken ohne Probleme zurücklegen. Und da sind wir schon beim Stichwort. Weite Strecken mit dem Longboard geht oft einher mit Muskelkater, Sehnenentzündungen und Schmerzen in den Gelenken. Außerdem kommt beim skaten meist das Oberkörpertraining zu kurz. Aus dem SUP-Bereich (Stand up Paddleboard) kennen wir bereits die hervorragende Wirkung des großen Stechpaddels. Warum also nicht das Prinzip auf’s Longboard übertragen?! Der Big Stick von Kahuna Creations ist so ein Land-Paddle und diese möchten wir euch hier einmal näher vorstellen.

Wie funktioniert es?

Zuerst einmal sei gesagt, dass man zwar jedes Longboard zum Landpaddeln nehmen kann, sich aber nicht jedes wirklich gut dazu eignet. Mit eurer Downhillmaschine kommt kein besonders gutes Landpaddelerlebnis heraus. Mit eurem Cruiser- oder Carvingboard dagegen schon. Das hat den Hintergrund, dass diese Boards für entspanntes Fahren und weite Strecken ausgelegt sind. Gut, das mit dem Board haben wir geklärt. Was ist jetzt mit dem Big Stick? Der Big Stick ist eins von vielen Landpaddles für Longboards und alle funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Ihr habt eine lange Stange in der Hand an dessen unteren Ende ein Gummiklotz angebracht ist. Ähnlich wie bei Nordic-Walking-Stöcken könnt ihr euch so vom Boden abdrücken und Vortrieb erzeugen. Der Stab ist zwischen 1,5 bis 2 Meter lang und hat am oberen Ende einen stabilen Griff. So wird eure Hand nicht müde. Ihr könnt bequem auf dem Board stehenbleiben und müsst euch nicht mit den Füßen abdrücken. Über weite Strecken macht sich das sehr positiv bemerkbar. Außerdem habt ihr durch den Einsatz des Oberkörpers ein effektives Ganzkörpertraining.

Werbung
Ihre eigene Internetseite unkompliziert und schnell online! Mit dem Homepage Baukasten von ESTUGO können Sie aus über 190 Vorlagen Ihr Lieblingsdesign auswählen und Ihren Wünschen anpassen. Ganz ohne Vorkenntnisse, mit nur 1 Monat Laufzeit!

Was kostet es?
Den Kahuna Big Stick bekommt ihr in verschiedenen Ausführungen. Es gibt eine Variante aus Bambus und eine Teleskopvariante aus Aluminium. Beide haben ihr Vor und Nachteile. Während die Bambusausführung noch nachfedert und mitschwingt (was sehr angenehm beim paddeln ist), ist die Aluminiumausführung starr. Der Alustick hat zudem den Vorteil, dass er sich platzsparend zusammenschieben lässt. Dafür ist der Bambusstick leichter. Die Aluminiumvariante bekommt ihr bei Amazon aktuell für 108 Euro. Der Bambusstick ist mit 180 Euro zwar deutlich teurer, dafür aber ein wirklich schönes Stück mit voller Garantie auf Bruch.

Wo bekomme ich es?
Wie bereits erwähnt bekommt ihr den Alu-Big-Stick bei Amazon. Der Bambusstab ist dort aber leider nicht zu finden. Schaut doch einfach mal wieder bei eurem Dealer des Vertrauens vorbei. Dieser kann euch sicher weiterhelfen.

Fazit

Der Big Stick von Kahuna ist eine tolle Ergänzung für jedes Longboard. Nicht nur Freunde des SUP werden Spaß dami haben, sondern auch diejenigen die lange Strecken mit ihrem Brett zurücklegen und immer wieder über schmerzende Beine klagen. Auch wenn der Stick nicht ganz billig ist, können wir ihn ohne Vorbehalte empfehlen. Landpaddling macht einfach Riesenspaß und hält fit. Besonders die Core-Muskulatur wird dabei gestärkt. Außerdem könnt ihr den Stick als Pivotpoint nutzen und so nicht nur eure Skills auf dem Land sondern auch auf dem Wasser verbessern. Wer sehen möchte wie Landpaddling mit dem Big Stick von Kahuna aussieht, dem legen wir die folgenden Videos ans Herz. Man kann den Stick übrigens auch im Schnee einsetzen. Wir werden dies selbstverständlich auch noch ausprobieren.

Videos

Comments 1

  1. ich kann nur raten sich den Stick selbst zu bauen und das Geld für ein cooles Hamboardt oder vergleichbares Deck auszugeben. Das ganze gibt es für 2o€ Materialkosten und außerdem Kinderleicht zu bauen. Für den Anfang absolut ausreichend, hab meinen seit 2 Jahren fahre super damit. Auch lohnt sich ein blick in die Land o. Street SUP Gruppen da findet man genug Anregungen und Erfahrungsberichte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Noch kein Benutzerkonto?
sign up

reset password

Zurück zu
log in

sign up

Zurück zu
log in