Kabaddi – Mannschaftssport aus Asien


Kabaddi ist im Prinzip eine leicht zu verstehende und zugleich sehr spannende Sportart, die komplett ohne zusätzliche Geräte auskommt.

Kabaddi – Ein Trend aus Südasien

Wie so oft im Leben lohnt sich also mal wieder der Blick in andere Kulturkreise. Der Sport Kabaddi ist im südasiatischen Raum schon seit Jahrtausenden bekannt und gehört zum festen Bestandteil der indischen Kultur und ist auch in Nachbarländern wie Pakistan und Bangladesh sehr beliebt.

So wie in Indien durch die Kolonialherrschaft beispielsweise Rugby und Polo populär wurden, hat Kabaddi auch früh seinen Weg nach Großbritannien gefunden. Doch auch Deutschland und beispielsweise Polen, Kenia, die USA, Canada und Argentinien haben schon am Kabaddi World Cup teilgenommen, der bereits drei Mal stattfand (2004, 2007, 2016). Gewonnen hat bisher allerdings immer Indien

Es wird also höchste Zeit, dass auch wir alle mal einen genaueren Blick auf diesen Sport werfen.

Bei Youtube werden natürlich auch sehr sehenswerte Zusammenfassungen und Analysen geladen, die dann oft mehrere Millionen Aufrufe haben.

Nicht nur für Profis

Wie im Video schon zu sehen ist, gibt es durchaus starken Körperkontakt und das Verletzungsrisiko ist vermutlich nicht ganz niedrig. Das Spiel wird daher gerne auch als „Team-Ringen“ bezeichnet.

Man muss aber bedenken, dass in diesem Video Profis spielen und Anfänger sicherlich nicht gleich Hechtsprünge machen werden, um das Bein des Gegners zu greifen und ihn zu Fall zu bringen. Die Regeln sind im Grunde klar und einfach und mit ausreichend Fairness eignet sich das Spiel genauso für den Schulsport, wie für den Profisport.

Voraussetzungen und Spielregeln

  • zwei Mannschaften mit jeweils 7 Spielern + 5 Reservespielern mit jeweiliger Spielfeldhälfte
  • 2 x 20 Minuten Spielzeit und ein Spielfeld mit 13 x 10m (Männer) und 8 x 12m (Frauen)

Abwechselnd versucht nun ein Raider (Räuber) der einen Mannschaft in der gegnerischen Hälfte zu „rauben“. Das heißt, wenn er gegnerische Spieler abschlägt, gibt es einen Punkt für sein Team. Dies darf er aber nur so lange versuchen, wie er es schafft den Atem anzuhalten und um das überprüfbar zu machen, muss er ununterbrochen „kabaddikabaddikabaddi…“ sagen.

Die Punkte werden nur gewertet, wenn der Spieler es schafft wieder in der eigenen Hälfte zu sein, bevor ihm die Luft ausgeht. Die gegnerische Seite versucht natürlich einerseits auszuweichen, aber andererseits auch den Raider zu fangen, was dann Punkte für sie gibt.

Dies wäre erstmal eine grobe Zusammenfassung des zentralen Spielinhalts. Um alles nochmal genau zu verstehen und damit ihr alles noch im Detail nachzulesen könnt, habe ich euch einmal die Regeln mit anschaulichen Videos verlinkt.

Während die Profis die zukünftige Teilnahme an den olympischen Spielen anstreben, heißt es für uns jetzt noch einmal tief durchatmen und dann „kabaddikabaddikabaddi…“.

Weiterführende Informationen findet ihr hier:

 

Bildquellen

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