Jukskei – ein afrikanisches Spiel aus der Einwanderungszeit


Unbezahlte Werbung: In anderen Kulturen warten noch so viele Sportarten darauf, von uns entdeckt zu werden. Oft sind sie uns bekannten Spotarten sehr ähnlich oder der Vorläufer einer anderen Sportart. Dieser Sport erinnerte mich zuerst an das klassische Boule/Boccia und dann ein wenig auch an Kubb (Wikingerschach). Jukskei gehört auch zu dieser Gruppe von Wurfsportarten, bei denen es vorwiegend um Geschicklichkeit geht, ist aber natürlich wieder etwas anders.

Jukskei: vor gut 300 Jahren entstanden

Man geht davon aus, dass Jukskei um 1743 in Südafrika entstand, als Einwandertreks mit ihren Ochsenwagen anfingen durch das Land zu ziehen. Um zum Zeitvertreib etwas zu spielen, nutze man die Bügel (Afrikaans: Skeis) vom Ochsenjoch zum Werfen.

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Ziel war es einen im Boden steckenden Stock aus ca. 11-16 Metern Entfernung mit dem Skei umzuwerfen bzw. nah an ihn heran zu kommen. Eine organisierte Sportart mit festen Regeln wurde es aber erst 1939.

Spielablauf und Regeln von Jukskei

Heutzutage wird Jukskei nicht mehr mit den Ochsenbügeln gespielt, sondern mit genormten Holzpflöcken. Diese müssen zwischen 30 und 46 cm lang und zwischen 5 und 7,5 cm breit sein. Sie dürfen maximal 1,8 kg wiegen.

Das Ziel ist es genau 23 Punkte zu erreichen. Die Mannschaften bestehen aus jeweils vier Spielern, von denen jeder zwei Würfe hat. Für das Umwerfen des Zilepflocks gibt es drei Punkte. Sofern er nicht umgeworfen wird, werden die Punkte anhand der Anzahl der Stöcke ermittelt, die am nächsten am Zielpflock liegen.

Bei Überwerfen der 23 Punkte beginnt die Mannschaft wieder bei Null. Die Regeln und den Spielablauf findet ihr auch nochmal hier zum nachlesen.

Jukskei im Youtube-Video:

Jukskei für Strand und Garten

Jukskei wurde 2001 ins südafrikanische Förderprogramm (Indigenous Games Project) für traditionelle, einheimische Sportarten aufgenommen. Seit dem erfreut sich der Sport wieder zunehmend an Popularität, wobei er in erster Linie noch in Südafrika und Namibia verbreitet ist. Das größte Tunier findet jährlich in Kroonstad statt.

Dabei wäre Jukskei auch ein Spiel, das man super bei uns spielen könnte. Es eignet sich genauso wie Kubb und Boule bestens für den Garten, den Park oder den Strand. Auch für den Schulsport wäre es ein interessanter Ausflug in eine andere Kultur!

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