iSwimband – Mehr Unterstützung für Rettungsschwimmer


Wer oft an Stränden ohne Rettungschwimmer unterwegs ist, oder meint, dass die gebotene Überwachung nicht reicht, für den gibt es jetzt das iSwimband. Die Idee dahinter ist recht simpel. Das Band soll den Rhytmus, wie oft und wie lange das Band unter Wasser getaucht wird, überwachen. Das soll vor allem Extremsportlern und Kindern zu Gute kommen und Ertrinken verhindern. Wie das Band genau funktioniert und was es kann, möchten wir euch hier kurz vorstellen.

Wie funktioniert das iSwimband?

Das Band kann man sich vorstellen, wie einen verbesserten Regensensor, wie man ihn beispielsweise aus dem Automobilbereich kennt. Das Band (welches bei kleinen Kindern als Armband und bei Jugendlichen und Erwachsenen als Kopfband getragen wird) registriert, ob es unter Wasser ist oder nicht. Das allein reicht aber noch nicht. Es funktioniert erst mit der Smartphone-Applikation. Nach der Kopplung könnt ihr euch verschiedene Daten anzeigen lassen. Ist das Band einmal eingerichtet, soll es bis zu 50 Meter Verbindungen halten können. Natürlich mit neuester Bluetooth-Technologie. Je nach Einstellung schlägt die App also sofort Alarm, wenn das Band zu lange unter Wasser gehalten wird. Das gibt euch die Möglichkeit, euer Kind sofort aus dem Wasser zu holen. Je kürzer die Zeit des Erkennens, desto kürzer ist auch die Zeit des Handelns. Es bestehen somit größere Chancen, dass der Ertrinkende überlebt.

Was wird das Band kosten?
Das Band kostet im einfachen Paket knapp 80 US-Dollar plus Versand. Es gibt noch ein weiteres Paket mit einem zusätzlichen zweiten Band welches 130 US-Dollar kostet.

Wo kann ich das iSwimband kaufen?
Das iSwimband bekommt ihr im Internet. Momentan ist es aber in Europa noch nicht käuflich zu erwerben. Wen die Versandkosten aus den Staaten nicht stören, der kann sich das iSwimband auf der Herstellerseite oder bei Amazon.com bestellen.

Fazit

Das iSwimband ergänzt eine gute Strandüberwachung in jedem Fall, ersetzen kann es sie jedoch nicht. Und das aus folgenden Gründen. Zum Einen ist es zwingend erforderlich, dass immer eine zweite Person anwesend ist und die App überwacht. Zum Anderen ist auch eine elektronische Überwachung nicht unfehlbar. Es kommt die Frage auf, ob das Gerät immer zuverlässig anzeigt oder nicht. Außerdem erscheint der Preis für das Band, angesichts des Funktionsumfangs doch etwas hoch. Trotzdem ist die Idee sehr gut und die Umsetzung muss man loben. Es gibt nicht viele Ideen, die in diese Richtung der Strandüberwachung gehen, aber diese ist gut gelungen. Bedenkt man das und dass das iSwimband ein Securitygadget ist, spielt der Preis eigentlich gar keine Rolle mehr. Schließlich kann kein Geld der Welt ein Menschenleben aufwiegen. Was haltet ihr vom iSwimband? Sinnvolles Gadget oder nur Spielerei? Lasst es uns wissen und schreibt uns in den Kommentaren. Wir sind gespannt.

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Comments 6

    1. Glücklicherweise gibt es ja aktuell gut was an Bewegung in diesem Bereich. Was der eine Hersteller nicht “schafft” oder macht, realisiert vielleicht dann ein anderer. Unterm Strich ist es doch gut, dass überhaupt etwas in diesem Bereich geschieht 😉

  1. Gute Frage Wave-Rider 😉 dann wird es wohl irgendwann Alarm geben.. (nehme ich mal an). Im großen und ganzen eine feine Sache… WENN das Teil dann halt in der Praxis auch getragen wird. Interessant fände ich die Frage, was eigentlich passiert, wenn z.B. 2, 3 oder 30 Leute dieses Teil an einem Strand verwenden…

    Klingelt es im Notfall dann bei allen?

  2. Wie du schon Schreiber – Technik ist fehlbar – ich denke keine der guten Eltern wurde sich auf eine Handy-App (mit nur 50 m Reichweite) verlassen …

    Dann doch lieber ein offenes Auge für dein Kind und die guten alten Schwimmfluegel, oder hey, einfach mal ein Schwummkurs zur rechten Zeit 🙂

    Im Schwimmbad gibt es ausserdem Bademeister, am Strand Rettungsschwimmer (bewacht er Strand meiner Meinung nach Pflicht für Kinder) oder auch andere Badegäste mit hoffentlich Courage im rechten Moment …

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