ISPO München: Sport Trends 2016


OneWheel Board
Das OneWheel Board

Wirklich viel habe ich euch ja bisher nicht von der ISPO 2016 in München erzählt. Daher kommt nun hier die bereits mehrfach angekündigte Zusammenfassung, zur ISPO und den Sport Trends 2016. Im Gegensatz zum letzten Jahr bin ich dieses Mal alleine auf der ISPO unterwegs gewesen und mein Besuch fiel auch etwas kürzer aus.

Dies bedeutete für mich in erster Linie eines: weniger Zeit und deutlich mehr Stress. Aber es war halb so wild, ich hatte viel schlimmeres vermutet. Am Ende war doch alles recht entspannt und äußerst interessant!

Sport Trends 2016 – mein Besuch auf der ISPO in München

Was mich besonders gefreut hat: ich habe wieder ein Zimmer in der Pension bekommen, in welcher ich bereits letztes Jahr übernachtet hatte. So wusste ich auch direkt, wo ich hin musste, nämlich zur Pension Grafinger Hof.

Zu meiner Überraschung, bekam ich das gleiche Zimmer wie schon 2015. Daher hatte ich richtig viel Platz und ein großes Bett! Ein sehr guter Start in München, wie ich fand. Von München selbst habe ich mal wieder fast nichts gesehen, außer vielleicht den paar Blicken, die man aus dem Taxi so erhaschen kann.

Was ich ziemlich heftig fand: die Taxipreise. In nur 3 Tagen habe ich sagenhafte 260 Euro nur für das herumfahren ausgegeben. Aber dafür musste ich mit meinem Gepäck oder den lahmen Beinen auch nirgendwo anstehen, umsteigen oder mich in eine volle Bahn zwängen. Die ISPO selbst bot dann auch viel mehr, als ich mir zu träumen erhofft hätte.

ISPO 2016 Tag 1: Razor
An Tag 1 machte ich mich direkt vom Flughafen auf zur Messe. Dort sollte ich Ali und Tiffany von Razor aus Amerika treffen. Im Gepäck hatten die beiden etwas neues, das RipSurf von Razor. Dabei handelt es sich um eine Art Caster Board (in Deutschland auch bekannt als Waveboard).

Im Gegensatz zu normalen Caster Boards, sieht das RipSurf schon aus wie ein Surfboard. Außerdem ist der Radstand enger und so ist ein viel wendigeres Fahren möglich. Eigentlich hatte ich 1, maximal 2 Stunden für das Treffen eingeplant. Am Ende waren es dann fast 4 Stunden.

Es war aber auch einfach so verlockend, denn Ali und Tiffany beantworteten mir ganz geduldig alle meine Fragen rund um das RipSurf, sowie natürlich auch zum Crazy Cart und dem Hovertrax. Zwischendrin konnte ich das RipSurf dann auch noch selbst mal ausprobieren.

Ich muss zugeben, dass ich ziemlich überrascht war. Dieses Teil habe ich massiv unterschätzt. Nach vielleicht 5 oder 10 Minuten kam ich bereits immer besser zurecht. Was soll ich sagen? Ich kann den Test des RipSurf’s nicht erwarten.

Leider muss ich mich jedoch noch ein paar Wochen gedulden, denn aktuell ist das gute Stück noch nicht erhältlich. Wer schon mal sehen möchte, wie das RipSurf aussieht und was man erwarten kann, der schaut am besten mal auf der Webseite vorbei.

Mellow Boards – ein Elektro Skateboard aus Deutschland
Die Jungs und Mädels von Mellow Boards verfolge ich schon eine ganze Weile. Das Produkt ist auch einfach zu interessant, um es nicht auf dem Schirm zu haben. Angeboten wird nämlich ein Elektro Skateboard, welches in Deutschland entwickelt wird.

Das ist aber nur die halbe Wahrheit, denn das Besondere an dem Produkt ist etwas wirklich spannendes. Auch wenn man komplette Boards von Mellow Boards bekommen kann, so zeichnet sich das System in erster Linie darin aus, dass man den Antrieb an jedes beliebige Longboard bauen kann.

Der Antrieb lässt sich übrigens auch rückstandslos entfernen. Wer also zum Beispiel mehrere Skate- oder Llongboards hat, der kann den Antrieb mal an einem und mal am anderen Board nutzen. Gesteuert wird das ganze über eine Fernbedienung – so wie man es von anderen Elektro Skateboards schon kennt.

Auf der ISPO hatte ich übrigens die Möglichkeit einen der Prototypen selbst einmal auszuprobieren. Was für ein Erlebnis und was für eine Power! Die Beschleunigung war schon ziemlich beeindruckend. Ebenso cool fand ich die Bremsfunktion – knackig – und ohne lästiges Stottern, kurzum ein Traum!

Die Boards wird es wohl voraussichtlich ab Ende des Jahres geben. Zunächst einmal werden nämlich die Kickstarter Supporter mit Ihren Boards versorgt. Danach werden die Boards für alle anderen Interessanten erhältlich sein.

Was ich auch ziemlich interessant fand: es wird wohl voraussichtlich auch eine 4WD Version angeboten. Dabei werden dann nicht nur 2, sondern 4 Rollen angetrieben. Mehr zu den Mellow Boards erzähle ich euch in Kürze! Wer schon jetzt mehr erfahren möchte, der sollte einfach mal auf der Webseite vorbeischauen.

OneWheel – ein etwas anderes Gadget
Noch so ein Hammer: das OneWheel. Als ich im Vorfeld davon erfahren habe, dass das OneWheel Team auf der ISPO zu Gast sein würde, war ich schon echt aufgeregt. Denn ähnlich wie beim Mellow Board, kannte ich dieses Produkt bisher lediglich von Kickstarter. Am Stand angekommen, löcherte ich einen der Mitarbeiter direkt mit meinen Fragen.

Doch bevor ich mich versah, stand schon ein weiterer Mitarbeiter neben mir, der mir sogleich die (rhetorische) Frage stellte: Do you want to try it out?! Bevor ich Ihm antworten konnte, lachte er und sagte: of course you want to! Also schnappte er sich einen Helm, ein OneWheel Board und machte sich mit mir im Schlepptau auf zu einem der Gänge, welche die Messehallen miteinander verbinden.

Dort zeigte er mir, wie das OneWheel Board funktioniert und drückte mir dann einen Helm in die Hand. Ich war am Zug – ich durfte dieses Teil tatsächlich ausprobieren. Eine ziemlich komische Erfahrung. Am Anfang war ich wirklich vorsichtig und traute mich nicht sonderlich viel Gas zu geben. Nach einer Weile wurde ich dann etwas mutiger. Doch viel Zeit hatte ich leider nicht.

Schnell löcherte ich auch diesen Mitarbeiter noch mit ein paar Fragen und schon ging es auf zum nächsten Hersteller. Auch hier werde ich noch einen separaten Beitrag veröffentlichen, dann gibt es auch noch mehr Bilder und ein kurzes Video. Wer schon jetzt mehr über das Board erfahren möchte, der schaut am besten direkt auf der Webseite vorbei.

Weiterlesen auf Seite 2!

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