Gummistiefelweitwurf


Gummistiefelweitwurf

Gummistiefelweitwurf dürfte locker in die Kategorie Randsport fallen, trotzdem wollten wir es uns nicht nehmen lassen, auch diese Sportart einmal auszuprobieren! Doch bevor wir den Test starten konnten brauchten wir zunächst noch ein paar Gummistiefel. Diese haben wir günstig in einem Baumarkt bekommen. Nicht einmal 15 Euro hat das Paar Stiefel gekostet. Nachdem wir das “Sportgerät” hatten, mussten wir ein geeignetes Spielfeld finden. Doch wo kann man Gummistiefelweitwurf spielen, ohne dabei Passanten zu gefährden oder zu riskieren, dass die Gummistiefel auf Autos oder Gegenstände treffen?

Gummistiefelweitwurf: das Spielfeld

Wir haben uns daher für ein Stück Strand in Greifswald entschieden. Spaziergänger konnten wir schon aus weiter Entfernung erkennen und parkende Autos oder andere Gegenstände, die wir beschädigen könnten, waren nicht in der Nähe. Der Untergrund war zwar nicht eben, aber für einen ersten Test reichte es allemal aus. Ein Ast diente uns als Startpunkt, dieser durfte beim werfen nicht übertreten werden. Da Spielfeld hatten wir gefunden, die Gummistiefel standen auch schon bereit, jetzt konnten wir los legen!

Gummistiefelweitwurf: die Sportart

Beim Gummistiefelweitwurf handelt es sich um eine Sportart, die immer beliebter und immer bekannter wird. Es wird sogar eine Weltmeisterschaft veranstaltet, darüber hinaus gibt es einen Gummistiefelweitwurf-Verband. Diese ausgefallene Sportart kommt ursprünglich aus Finnland. Wer jetzt glaubt, diese Sportart sei leicht, der täuscht sich gewaltig. Es ist nicht nur ziemlich anstrengend die Gummistiefel durch die Luft zu schleudern, sondern es erfordert darüber hinaus auch noch einiges an Übung. Weitere Informationen über Gummistiefelweitwurf sind hier zu finden: Gummistiefelweitwurf.

Fliegende Gummistiefel: der Test

Mit dem Ast als Startlinie hatten wir unseren Startpunkt bestimmt. Malte fing an und startete mit 2 Versuchen. Die Gummistiefel flogen direkt beide deutlich über 20 Meter weit. Ich bekam erste Zweifel und fragte mich, ob ich das wohl schlagen könnte. Meine beiden ersten Würfe lagen bei etwa 18-21 Meter. Gemessen haben wir die Distanz übrigens mit Schritten. Mein Ergeiz war geweckt und jetzt hatte ich ja auch genaues Ziel. Ich wollte unbedingt die 21 Meter knacken. Während ich mich mit der optimalen Dreh-, Griff- und Wurftechnik befasste, schleuderte Malte die Gummistiefel schon über 25 Meter weit!

Zeit mir seine Technik genauer anzusehen, irgendetwas muss er doch anders machen.. Schnell habe ich erkannt, dass Malte sich schneller dreht und den Gummistiefel anders festhält. Nachdem ich anfing mehr auf die Drehung zu achten und den Gummistiefel mehr zu schleudern, als zu werfen klappte es auch bei mir gleich deutlich besser! Obwohl ich die Bestmarke von Malte nicht knacken konnte, hatte ich sehr viel Spaß!

Gummistiefelweitwurf ist entgegen meiner Erwartungen ziemlich anstregend und bei weitem nicht so einfach wie es auf den ersten Blick vielleicht aussieht. Die Gummistiefel geradeaus zu werfen und dabei weiter als 15-20 Meter zu kommen ist schon eine Aufgabe. Mit etwas Übung lässt es sich aber leicht machen. Passanten, Tiere oder Gegenstände sind übrigens nicht zu Schaden gekommen!

Fazit
Diese Randsportart mausert sich langsam aber sicher zum Trendsport! Erfunden in Finnland, findet Gummistiefelweitwurf auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Es gibt Vereine, Meisterschaften und sogar eine Weltmeisterschaft. Gummistiefelweitwurf lässt sich aber auch ohne Verein und Meisterschaft spielen. Gummistiefel sind schnell besorgt und als Spielfeld reicht eine große, ebene Fläche. Das durch die Luft schleudern der Gummistiefel kostet richtig viel Kraft. Ein bisschen Übung erfordert es auch, anfangs fliegen die Stiefel nicht immer geradeaus, geschweige denn weit. Ein etwas anderer Zeitvertreib, mit welchem man etwas für die eigene Fitness tun kann. Darüber hinaus sorgt es für Lacher bei den Spielern und ebenso bei den Zuschauern. Gummistiefelweitwurf sollte jeder mal ausprobieren!

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