Grasski – Skifahren von Frühling bis Herbst


Wir haben etwas entdeckt, was wir nicht für möglich gehalten hätten. Skifahren im Sommer. Es gibt sie also doch; die Verrückten, die sich im Sommer einen Hang hinunter stürzen. Im Grunde genommen sieht das ganze aus, wie der normale Super-G im Winter. Nur eben im Sommer. Mittlerweile werden sogar richtige Wettkämpfe in eigenen Ligen ausgetragen. Warum das ganze ähnlich reizvoll wie unser Dirt-Scooter oder das Descender ist, erklären wir euch hier.

Was muss ich vor dem Grasskiing wissen?

Grasskiing ist schon so eine Sache für sich. Stellt euch vor ihr fahrt auf Skiern die anstatt Gleitflächen Ketten haben. Dementsprechend ist also auch das Fahrgefühl nicht ganz so smooth. Ihr benutzt die gleiche Ausrüstung wie beim alpinen Ski. Rückenprotektoren und Helm sind also Pflicht. Ihr solltet also wenigstens schon einmal Ski gefahren sein, bevor ihr euch auf eure Grasski stellt.

Wo Kann ich diese Sportart ausüben?

Dafür gibt es keine Beschränkung. Alle Hügel und Hänge sind befahrbar, wenn keine expliziten Strecken oder Verbote ausgewiesen sind. Im Grunde genommen reicht auch schon euer örtlicher Rodelhügel aus um richtig Spaß zu haben. Was vor allen Dingen unser Intersse geweckt hat ist die Tatsache, dass sich die Grasskier auch mit anderen Sportgeräten kombinieren lassen. Man denke an Kite-Grasskiing oder Offroad/Downhill- Grasskiing. Na, auch schon Lust auf die Teile bekommen?

Was kostet eine Grasski-Ausrüstung?

Grasskis sind im Vergleich zu normalen Ski etwa gleich teuer. Die verschiedenen Grasskis lassen sich auf unterschiedliches Können und Fahrergewicht durch die entsprechenden Längen abstimmen. Die Skier allen kosten zwischen 280 € und 350 €. Dazu kommen noch Stiefel, Protektoren ein Helm und Zubehör. Insgesamt liegt Ihr dann bei ca. 600 €. Wem das zu happig ist, dem sei eine Suche im Internet empfohlen. Es gibt örtliche Verleiher die günstige Konditionen anbieten um diese Sportart kennen zu lernen.

Fazit

Grasskiing ist schon etwas aus der Sparte “Sehr speziell”. Während normales Skifahren der bunte Hund unter den Extremsportarten ist, fristet das Grasskiing ein stiefmütterliches Dasein. Wir sind der Meinung, dass das nicht länger so bleiben muss, denn der Spaß dabei steht dem großen Bruder in Nichts nach. Wer sich kein eigenes Material kaufen möchte hat die Möglichkeit sich welches zu leihen und Kurse werden auch bereits angeboten.

Hier gibt es noch ein paar bewegte Bilder:

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