GoPro Swivel Helmhalterung (DIY)


Habt ihr euch schon einmal überlegt wie es wäre wenn eine Art kleiner Helikopter oder so etwas um euch herum fliegt während ihr eure besten Stunts hinlegt? Oder hat euer bester Kumpel schon lahme Beine, weil er immer mit der Steady-Cam um euch herum laufen muss? Da haben wir vielleicht eine Lösung für euch. Die Third-Person-View bei einer Gopro kommt immer sehr gut. Nun haben wir eine Möglichkeit ausfindig gemacht mit der ihr eure Action nicht nur aus einem bestimmten Winkel einfangen könnt, sondern die Kamera sogar um euch herum rotiert, ohne dass eine zweite Person benötigt wird.

Aufbau

Im Aufbau erinnert das ganze eher an diese Propellermützen (wer die noch kennt darf von sich sagen dass er alt geworden ist). Also, auf dem Helm wird ein langer Stab montiert. Dieser kann um seine eigene vertikale Achse rotieren, was später auch die Hauptursache für die genialen Aufnahmen ist. An einem Ende wird die GoPro befestigt (vorzugsweise mit einer Rohrhalterung), am anderen Ende ein paar Gegengewichte damit alles im Gleichgewicht bleibt. Das sieht zwar aus als wolltet ihr zum nächsten Karneval als Helikoptermann gehen, aber die Funktion steht hier über der Ästhetik.

Funktionsweise
Da euer Aufbau fertig ist, widmen wir uns jetzt der Funktion. Ihr schmeißt eure Kamera an und filmt. Jetzt passiert folgendes: Durch die GoPro und das Gegengewicht bleibt eure Helmhalterung immer schon in der Waage und filmt euch. Aber nicht nur das. Durch die Rotation um die vertikale Achse dreht sich euer Aufbau noch und filmt, als wäre da ein kleiner Kamerasatellit, der immer um euch herum fliegt. Über den Haufen gefahrene Kameramänner adé.

Kosten
Von den Kosten sind wir sehr überrascht worden. Das ganze Equipment was ihr für diese Swivel-Halterung benötigt kostet gerade einmal 15 Euro. Noch billiger könnt ihr so eine coole Kamerahalterung wohl nicht bekommen.

Beschaffbarkeit
Das ganze Material zu beschaffen ist kein Hexenwerk. Der örtliche Baumarkt bietet euch alles was ihr zum Zusammenbau braucht. Einzig die Lager könnten zum Problem werden. Meistens findet sich aber auch eine andere Lösung dafür (man denke da an ausgediente Kugellager von Skateboards).

Handhabung
Nun ja, die Handhabung dieser Helmhalterung ist schon sehr speziell. Sicher ihr bekommt tolle Aufnahmen, aber wenn das Teil quer zur Fahrtrichtung steht braucht ihr auch den doppelten Platz. Also nicht unbedingt für viel befahrene Skateparks oder enge Trials geeignet. Ein weiter Punkt kommt noch erschwerend hinzu. Diese Halterung filmt aus der Sicht einer dritten Person. So weit, so toll. Aber gerade durch die Rotation bleibt das Teil nicht stehen und kann nicht aus einem Winkel filmen, wie es beispielsweise ein Backpackmount kann (immer starr in eine Richtung). Euer Helikopter wird sich immer weiter drehen und dann vielleicht an einer Stelle stehenbleiben, die ihr garnicht so toll findet.

Preis/Leistung

Der Preis-/Leistungsaspekt bei diesem Gerät ist fast unschlagbar. Mit einem bisschen an handwerklichem Geschick bekommt ihr tolle Aufnahmen für sehr wenig Geld. Wer zwei linke Hände hat sollte vielleicht auf eine professionelle Lösung zurückgreifen. Diese kosten dann aber auch das 10-fache.

Fazit

Die selbstgebaute Variante einer 360° schwenkbaren Helmhalterung steht der Profivariante in Sachen Funktion in nichts nach. Lediglich in puncto Größe muss man einige Abstriche hinnehmen. Wenn das für dich verschmerzbar ist und du dir nichts daraus machst, dass sich die Halterung immer weiter dreht, empfehlen wir dir die DIY-Variante. Der Kostenfaktor nivelliert selbst den Größenaspekt wieder und du brauchst dich nicht zu ärgern, wenn mal etwas kaputt geht. Hier haben wir noch ein Video für euch, welches euch eine genaue Anleitung zum Bau des Swivels bietet.

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