GoPro Hero – Der günstigste Ableger der GoPro-Familie


GoPro Hero Action Cam

Eines sollte man vielleicht sofort vorweg nehmen. Die GoPro Hero ist in erster Linie für all diejenigen gedacht, die für wenig Geld, ein gutes Ergebnis wollen. Sie hat keineswegs den Anspruch eine Hero 3 oder 4 ersetzen zu wollen. Was das Modell kann und warum man doch über einen Kauf nachdenken sollte, anstatt sie direkt zu verteufeln, wollen wir euch hier in unserem Bericht näher bringen.

GoPro Hero: Lieferumfang und erstes Einschalten

Wer sich die Hero gönnt wird sehr schnell feststellen, dass GoPro den Lieferumfang auf das nötigste reduziert hat. Ihr bekommt abgesehen von der Kamera außerdem eine Skeleton-Backdoor, einen Flat- sowie Curved-Mount für flache Flächen und Helme und außerdem ein kurzes USB-Kabel.

Zudem liegt dem Package noch eine Schnellstartanleitung und ein paar grundlegende Sicherheitsanweisungen bei. Wer die anderen GoPro-Modelle kennt, weiß genau was er zu tun hat. Den großen Knopf auf der Front drücken und die Hero erwacht zum Leben.

Selbstverständlich erst, nachdem man den Akku geladen hat. Sofort bekommt man die wichtigsten Infos auf dem Display serviert. Darunter unter anderem welchen Aufnahmemodus man gewählt hat, die verbleibende Akkulaufzeit und wie viele Aufnahmen man bereits gemacht hat.

Bedienung und Funktionen der GoPro Hero
Neben der 1080p Aufnahme mit 30 Bildern pro Sekunde schafft es die Hero bei 720p sogar mit 60 Bildern pro Sekunde aufzunehmen. Außerdem kann man sogar noch den Superview-Modus aktivieren, der den Blickwinkel noch einmal deutlich erweitert. Die Akkulaufzeit ist mit etwa 2,5 Stunden sehr gut und übertrifft sogar noch die eines gewöhnlichen Akkus der Hero 3+.

Dafür sind die Funktionen der Hero eben eingeschränkt. Trotzdem geht die Bedienung recht schnell und intuitiv von der Hand. Die Modi wechselt man auf Knopfdruck des vorderen Buttons und bestätigt wird mit dem Auslöseknopf. Das war auch schon alles.

Neben der klassischen Bedienweise hat GoPro dem Kamerasprößling sogar noch den Quickshotmodus spendiert. Hier lässt sich ohne mehrere Knöpfe drücken zu müssen direkt die Aufnahme starten. Das bedeutet, wenn die Kamera aus ist, kann ich mit einem kurzen Druck auf den Auslöseknopf sofort anfangen zu filmen.

WiFi und einen wechselbaren Akku bietet die Hero nicht. Auch der Protune Modus und die genaue Einstellung des Sichtfeldes fehlt gänzlich. Auch Addons sind mit dieser Kamera nur bedingt nutzbar. Wer besondere Housings nutzen möchte wird sehr wahrscheinlich schnell an die Grenzen der Hero stoßen.

Die Videos mit der Hero
Interessant ist, dass die Bedienweise und der Bildsensor fast gleich zu einer Hero 3 sind. Nur eben nicht ganz so leistungsfähig. Trotzdem können sich die Aufnahmen mit der Hero wirklich sehen lassen.

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Bildquellen

Comments 4

  1. Moin, jetzt mal ganz doof gefragt…wurde ja oben schon einmal beschrieben…aber was mache ich bitte,wenn das Case zu verkratzt ist auf der Linse? Wechseln ist ja nicht möglich.
    Beste Grüße

  2. Schöner Artikel über die wenig beachtete GoPro Hero. Weißt Du ob der SuperView Modus auch in 1080p zur Verfügung steht oder nur in der 720p Auflösung? Danke!

    LG Alex

    1. Der Superwide Viel ist lediglich mit 720p möglich, aber die Hero hat ihn im Gegensatz zur Hero3+ white/silver.
      Ich hoffe sehr, dass bald eine neue Version mit Erweiterung oder zumindest Wifi/Remote Modus heraus kommt.

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