Gesunde Öle


Fett ist ungesund? Weit gefehlt, denn man muss genau unterscheiden welches Fett. Ein weitläufig verbreiteter Irrtum ist, dass Fett auch immer sofort ungesund ist. Das stimmt nur teilweise und deshalb möchten wir euch heute ein wenig über Öle und Fette aufklären.

Welche sind zu empfehlen und warum? Welche Öle eignen sich für welche Küche und welchen Nutzen kann ich daraus ziehen? All das erfahrt ihr hier in unserem Beitrag über gesunde Öle.

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Öl und gesund?

Olivenöl Das geht tatsächlich. Früher hieß es oft, dass egal welches Öl man zur Verfeinerung der Speisen oder zum Kochen verwendet, es immer immer ungesund sein würde.

Diese Meinung hat sich mittlerweile geändert, da man nun die genauen analytischen Bestandteile der Öle kennt und sich darüber informieren kann.

So ist beispielsweise der Omega-3und Omega-6 Gehalt ein gutes Indiz dafür, welches Öl man verwenden sollte und welches lieber nicht (aus gesundheitlicher Sicht).

Außerdem spielt die Sättigung der Fettsäuren eine essentielle Rolle bei der Kategorisierung der Öle. Mehrfach ungesättigt ist demnach besser als gesättigte Fettsäuren. Hier nun also unsere Tipps für die unterschiedlichen Küchen.

Für die kalte Küche
Bei den Pflanzenölen sind Rapsöl und Leinöl die Spitzenreiter im Omega-3 Fettsäurengehalt. Raffiniertes Rapsöl eignet sich sowohl zum Braten, Backen und Garen, kaltgepresstes ist ideal für die kalte Küche.

Das sehr hochwertige aber auch geschmacksintensive Leinöl ist ein tolles I-Tüpfelchen für kalte Gerichte, Suppe oder Pellkartoffeln mit Quark. Ebenfalls ideal für Salate & Dipps, weil reich herzschützender und cholesterinspiegelsenkender Ölsäure, ist kaltgepresstes extra natives Olivenöl.

Nussöle und Keimöle sind ideale Aromaten und können die Basisöle aus Raps und Olive beim Salatdressing gut ergänzen. Sie enthalten aber viel Omega-6-Fettsäuren, von denen ein Übermaß ungesund ist. Da wir ohnehin schon 6mal mehr Omega-6-Fettsäuren verzehren, gilt also hier: mehr Raps- oder Olivenöl, weniger andere Öle.

Für die warme Küche
Auch hier ist raffiniertes Rapsöl ideal, denn es ist relativ geschmacksneutral und passt sowohl zu süßen als auch zu würzigen Gerichten. Wer es herzhaft mag und nur kurz dünsten oder braten will nutzt Olivenöl. Butter ist zum kurzen Andünsten und Backen auch sehr gut geeignet, denn mittlerweile weiß man, dass Milchfett keineswegs der Gesundheit schadet.

Bei sehr heißen Speisen wie zum Beispiel Steak wird Butter schnell zu dunkel. Zum scharfen Anbraten von Fleisch ist Schmalz der Klassiker, denn es kann sehr hoch erhitzt werden. Schmalz wird aus dem Fett von Tieren extrahiert, wer damit ein Problem hat, findet in Raps- und Olivenöl eine gesündere Alternative.

Wo bekomme ich gesunde Öle?
Die hier genannten Öle kannst du in fast jedem Supermarkt bekommen. Es hat sich aber gezeigt, dass auf das Geld zu schauen durchaus lohnt. Qualitativ hochwertige Öle kosten meist mehr, als minderwertige Produkte. Gebt lieber etwas mehr Geld aus, es geht schließlich um euren Körper.

Fazit

Leinsamenöl Mit den richtigen Fetten und Ölen kann man seinen Körper nicht nur mit ausreichend Fettsäuren versorgen. Es ist sogar Möglich, mit der richtigen Wahl des Öls gesund zu leben und abzunehmen.

Informiert euch am besten (wenn möglich) über die Herstellung des Öls und wo es genau herkommt. Außerdem ist die Qualität ein entscheidender Faktor beim Geschmack und Gesundheitsaspekt.

Was ist euer bevorzugtes Öl? Lasst es uns in den Kommentaren wissen. Jeder eurer Kommentare ist uns 4 Strongg-Punkte wert. Kommentiert fleißig und sagt uns eure Meinung.

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