Frontrow Camera – Wearable Livestream Kamera


Frontrow Camera Wearable

Unbezahlte Werbung: Die Frontrow Camera ist keine Action Cam im herkömmlichen Sinne und trotzdem handelt es sich irgendwie trotzdem um eine Action Cam. Die Frontrow Camera wird nicht etwa am Fahrradlenker oder Helm befestigt, sondern um dem Hals getragen. Der Hauptsinn dieses “Wearables” besteht darin, Livestreams und Timelapse Videos zu erstellen.

Frontrow Camera – ein Wearable für Livestreams

Aber das ist bei weitem noch nicht alles, was die Frontrow Camera “kann”. Denn auch ganz normale Fotos und Videos können mit der Kamera erstellt werden. Auch Zubehör gibt es für die Kamera, im Lieferumfang enthalten ist eine Kette, diese kann man um den Hals tragen. Außerdem ist eine Art Rahmen enthalten. Dieser kann als Standfuß verwendet werden oder alternativ auch als Magnethalterung für metallische Oberflächen.

Von Haus aus bringt das System, übrigens auf Android Basis, die Möglichkeit mit per Klick Livestreams bei Facebook, Twitter oder YouTube zu starten. Ein automatisches Streaming über Instagram ist aktuell leider nicht möglich. Es ist allerdings möglich auch über andere Dienste zu streamen, hierzu lassen sich Server Adresse und Key in der Kamera eingeben.

Technische Details der Frontrow Camera
Das man die Frontrow Camera um den Hals trägt, habe ich euch ja bereits erzählt. Alternativ kann man diese aber mittels einer Magnet-Halterung auch an metallischen Oberflächen anbringen. Schauen wir uns die Features und Leistungen der Kamera selbst mal an. Die hätten wir gleich zwei Bildstabilisierer, einen elektronischen und einen optischen. Das Display der Kamera ist mit 5 cm gerade groß genug, um damit arbeiten zu können.

Frontrow Camera Details

  • Hauptkamera: 8 Megapixel
  • Frontkamera: 5 Megapixel
  • Videoqualität: 1080p
  • Gewicht: 55 Gramm
  • Batterielaufzeit: bis zu 50 Stunden
  • Betriebssystem: Android

Neben diesen Funktionen ist der sogenannte “Story Mode” zu erwähnen. Wird der Story Mode aktiviert, sammelt die Kamera Fotos und Videos und schneidet diese zu einem Time Lapse Video zusammen. Dies ist über Zeiträume von bis zu 12 Stunden möglich. Außerdem verfügt die Kamera noch über einen “Übersetzer” und eine Spotify Zugang. Die Musik kann über die Frontrow Camera bzw. deren Lautsprecher abgespielt werden.

Wer mit der Frontrow Camera streamen möchte, der kann dies für bis zu 2 Stunden machen und zwar bei YouTube, Twitter und Facebook. Ob es auch möglich ist, die Kamera während eines Livestreams über eine Power Bank aufzuladen, konnte ich bisher noch nicht herausfinden, wobei ich schon davon ausgehen würde. Die Internetverbindung für das Streaming von Videos, wird im übrigen über eine WLAN Verbindung aufgebaut.

Frontrow Camera: schafft es diese wearable Kamera?

In der Vergangenheit hat bislang kein Hersteller einen wirklichen Durchbruch mit einer wearable Kamera erzielen können. Dabei liegen die Vorteile doch auf der Hand. Man ist nicht gezwungen ständig eine Kamera mit sich herumzuschleppen, muss nichts aus der Tasche ziehen und selbst das Smartphone kann in der Hosentaschen stecken bleiben.

Nicht jeder wird Interesse am Streaming haben, wobei ich persönlich glaube, dass dies in den nächsten Jahren sehr viel beliebter werden wird. Man denke nur mal an die Möglichkeiten, die sich durch ein Streaming bei z.B. Facebook ergeben.

Man kann Freunde und Familie zum Autokauf mitnehmen oder Vater oder Opa um Beistand beim Baumarkt-Besuch bitten, frei nach dem Motto: passen diese Schrauben oder brauche ich andere. Die Möglichkeiten sind extrem vielfältig. Auch im Bereich “Business” werden mehr und mehr Kleinunternehmer und Selbstständige die Vorzüge des Streamings für sich entdecken, da bin ich mir sicher.

In wie weit die Time Lapse, Spotify oder Übersetzer Funktion am Ende in der Praxis wirklich benutzt werden, kann ich nicht sagen. Wobei die Time Lapse Funktion sicherlich für einige Leute interessant sein dürfte, die etwas Herstellen oder Abläufe zeigen möchten. Am Ende bleibt dann noch der Fashion bzw. Lifestyle Aspekt. Die Frontrow Camera sieht einfach geil aus, kann schnell verdeckt werden und sorgt dafür, dass man keinen Moment mehr verpasst.

Wearable Kamera und Chancen im Alltag
Bislang waren wearable Kameras nicht gerade sehr erfolgreich. Damit stellt sich die Frage, weshalb dies der Grund gewesen ist. Zum einen weiß man bei wearable Kameras nicht, ob man gerade gefilmt wird und zum anderen möchte man vielleicht auch gar nicht gefilmt werden. Dies war ja bereits bei Google Glass ein Thema. Gerade in Deutschland bleibt dann noch das Thema “Privatsphäre” im Raum.

Bilder der Frontrow Camera – gar nicht übel

Meiner Meinung nach haben wearable Kameras auch immer irgendwie etwas mit ausspionieren und überwachen zu tun. Zumindest vermitteln diese Kameras irgendwie solch ein Gefühl. Dies wird sicherlich dem ein oder anderen ähnlich gehen und in der Zukunft noch für einiges an Ärger sorgen.

Den Übersetzer der Frontrow Camera habe ich bereits getestet und ich muss sagen, dass ich wirklich, richtig überrascht gewesen bin. Das Teil funktioniert – ohne Murren und Knurren und dies sogar echt schnell. Per Aufnahme spricht man einen Satz, die Frontrow Camera nimmt diesen auf und übersetzt ihn.

Anschließend kann man den Satz per Audio ausgeben. Soweit so gut, einzig die Lautstärke ist nicht so das Wahre. Aber glücklicherweise, wird der übersetzte Satz auch visuell ausgegeben. Getestet habe ich die den Übersetzer mit Deutsch – Englisch, Deutsch – Niederländisch und Englisch – Deutsch, Englisch – Niederländisch und Englisch – Chinesisch.

Fazit zur Frontrow Camera

Das Konzept vom Hersteller Ubiquiti ist nicht ganz neu, die Frontrow Camera ist nicht gerade günstig und die Qualität der zwei verbauten Kameras ist auch nicht überragend. Klingt auf den ersten Blick nicht gerade ansprechend und trotzdem denke ich, dass die Frontrow Camera ein Erfolg werden könnte.

Ich beschäftige mich nun seit gut einer Woche mit der Kamera und ich muss sagen, irgendwie hat sie mich in ihren Bann gezogen. Ich werde daher in den nächsten Wochen einfach mal ausprobieren, ob sich das Wearable aus dem Hause Ubiquiti im Alltag bewähren kann.

 

Comments 7

  1. Was mich interessieren würde ist ob das Teil Wasser ab kann.
    Könnte man dann ja beim Kiten testen.
    Und mit 55 Gramm kann man sie ja auch an eine kleine Drohne binden. Denke auch das Facebook besser wäre.

    1. Es ist nur spritzwasser geschützt, also nichts für’s Kiten :-/ Bei einer Drohne wäre ich mir nicht sicher, ob das mit dem Livestreaming noch hin hauen würde. Es wird ja eine Verbindung zu einem WLAN oder Telefon benötigt. Die Kamera hat keine eigene SIM.

    1. Bin auch ganz angetan. Vielleicht probiere ich die Livestream Funktion ja auch mal die Tage aus. Konnte mich bislang nur noch nicht festlegen wo.. Facebook, Twitter oder YouTube. Tendiere ja irgendwie zu Facebook. Was meinst Du?

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