Freeline Skates


Freeline Skates

Diese Teile habe ich schon unzählige Male im Internet gesehen und jedes Mal habe ich mich gefragt, ob man diese X- oder Freeline Skates wohl tatsächlich “einfach so” fahren kann. Wie so oft, sieht die Benutzung in den Videos richtig einfach aus, wie aber schon beim Skatecycle musste ich umgehend feststellen: das wird nichts. Ohne richtig viel zu üben kommt man mit diesen etwas eigenartigen Skates nicht vom Fleck. Entdeckt habe ich die Freeline Skates bei Amazon, dort sollten sie in der Alu-Version 150 Euro kosten. Nach einer Weile entdeckte ich eine Version aus Kunststoff, diese wurde für knapp 80 Euro angeboten. Nachdem ich auf ein Sonderangebot stieß und die Skates für 30 Euro sah, schlug ich zu.

Nachdem ich die Skates erhalten habe, folgten erste Versuche. Mit der ernüchternden Erkenntnis: Mist, das ist echt schwierig. Dann lagen die Skates erstmal ein halbes Jahr bei uns im Lager rum. Verschiedene Kollegen und Leute aus dem Strongg Team probierten sich mehr oder weniger erfolglos daran, die Freeline Skates zu fahren und vor ein paar Wochen kramte ich die Skates nun abermals heraus.

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Freeline Skates im Test

Eigentlich soll es ja ganz einfach sein. Es gibt sogar ein Handbuch und diverse Youtube Videos, welche die Fahrweise erklären. Beide Füße müssen in einer Wellenlinie bewegt werden und so soll es möglich sein sich fortzubewegen. Bisher habe ich dies noch nicht so richtig geschafft, ich muss aber auch dazu sagen, dass ich noch keine 2 oder 3 Tage nacheinander versucht habe mit den Freeline Skates zu fahren. In meinem Fall war es immer mal wieder eine Stunde. Nach einigen Versuchen bin ich irgendwann in der Lage gewesen, zumindest ein Stück geradeaus zu fahren.

Probleme mit der Wellenlinie
Laut der Anleitung sollen die Füße eine Wellenlinie erzeugen und auf diese Weise wird dann der notwendige Vortrieb erzeugt. In der Theorie einfach und klar, in der Praxis aber gar nicht so einfach. Es scheint aber tatsächlich nur eine Frage der Übung zu sein, denn in zahlreichen Youtube Videos sind teils recht beeindruckende Tricks zu sehen und für diese werden nicht einmal mehr die Straps verwendet, die im Lieferumfang enthalten waren.

Die richtige Fußstellung
Was mir nach meinen diversen Anläufen aufgefallen ist: die Fußstellung ist offenbar sehr wichtig. Man soll wieder mit den Zehen, noch mit der Ferse auf dem Freeline Skates stehen. Sowohl Zehen, als auch die Ferse sollen in der Luft sein, nur der Mittelteil des Fußes soll auf den Freeline Skates stehen. Eine Anleitung, die dies sehr gut verdeutlicht gibt es bei Youtube. Das Video ist zwar etwas langatmig, aber sehr hilfreich.

Anleitungsvideo: Freeline Skates – fahren lernen

Mein Test und meine Ergebnisse

Wie bereits erwähnt, bin ich auch nach meinen zahlreichen Versuchen nicht in der Lage mich mit den Freeline Skates frei fortzubewegen. Es braucht einfach mehr Übung, denn Freeline Skates sind einfach nicht mit anderen Sportgeräten vergleichbar, die man sich kauft und mit denen man sofort loslegen kann. Wobei wohl Personen mit Snakeboard-Erfahrung bestimmt bessere Karten haben werden. Das Muster bzw. die Wellenlinie scheint doch der Art und Weise mit der man sich auf einem Snakeboard fortbewegt, sehr ähnlich zu sein.

Was kosten Freeline Skates?
Die Alu-Version kostet sagenhafte 150 Euro. Günstiger ist die Kunststoff-Version für 80 Euro. Diese gibt es aktuell bei Amazon reduziert für 30 Euro.

Lieferumfang: was ist drin?
Bei dem Set für 30 Euro sind neben den Freeline Skates, Straps (Fußschlaufen), eine Transporttasche und Werkzeug enthalten. Die Rollen der Skates leuchten, wenn diese rollen. Außerdem ist noch ein Kantenschutz im Lieferumfang enthalten.

Technische Details der Freeline Skates
Die beiden Boards haben eine Größe von 15.5 x 13 cm und sind für ein maximales Gewicht von 85-90 kg ausgelegt. Die Boards verfügen über Griptape, ABEC 7 Kugellager und 72 mm Rollen, mit einer Härte von 85A. Ein einzelner Freeline Skate wiegt ca. 800 Gramm.

Fazit zu den Freeline Skates

Die Freeline Skates sind für den (reduzierten) Preis von 30 Euro gut verarbeitet und sicherlich eine Anschaffung wert, sofern man genug Ausdauer beweist. Wer innerhalb von ein paar Stunden mit diesen Teilen fahren können will, der muss entweder verdammt gut sein oder mit einer Enttäuschung leben können. Für mich sind diese Skates nichts.

Ich ziehe den X- oder Freeline Skates andere Sportgeräte wie z.B. Longboards oder Skateboards vor. Freeline Skates sind meiner Meinung nach etwas aus der Kategorie Wave- bzw. Casterboard, Snakeboard, Twin Skates, Orbit Wheels, Skatecycle .. definitiv etwas besonderes, aber eben irgendwie einfach zu speziell und nichts für mich.

Comments 1

  1. Stimmt, die Freeline Skates sind speziell und ja, man braucht SEHR viel Ausdauer. In meiner ersten Stunde auf den FS habe ich nur versucht, an einem Geländer festhaltend das Gleichgewicht zu behalten und hin- und herzurollen. Beim 2. Mal fühlte es sich schon gewohnter an und jetzt nach 3 1/2 Stunden Praxis habe ich es schon mal so weit geschafft, dass ich ohne Probleme beim Rollen das Gleichgewicht halte und langsam den Dreh der Forwärtsbewegung mit ein- und ausdrehen der Füße raus habe.

    Also MIR liegt das Ganze und ich bleibe weiter am Ball. 🙂

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