Flytenten

Flytenten – ganz schön abgehoben!

Unbezahlte Werbung: Wir haben einen neuen verrückten Sport gefunden, bei dem es absolut nötig ist, das man ordentlich abgehoben ist! Natürlich nicht der Sportler selbst, aber sein unverzichtbares Gadget. Alles was du dazu brauchst ist eine Wiese, ordentlich Wind und genügend Kraft dein Zelt in der Höhe halten zu können. Das klingt interessant und du hast sowieso mal wieder nach einer abwechslungsreichen Herausforderung gesucht? Dann kommst du um Flytenten nicht herum.

Flytenten - Zelte steigen lassen
Flytenten – Zelte steigen lassen

Flytenten, was ist das überhaupt?

Wir können verstehen, dass du dich das fragt. Du hast sicher auch den ersten Abschnitt mehrmals gelesen. Und ja „Zelt“ ist genau richtig. Denn beim Flytenten geht es nicht darum einen Drachen steigen zu lassen, sondern ein Zelt! Tatsächlich gibt es bisher kaum Informationen über diesen Sport. Bei unserer Recherche sind wir auf einen Mann aus Erftstadt gestoßen. Martin Gilles lebt südlich von Köln und hat schon einige Videos bei YouTube zum Thema Flytenten hochgeladen. Er bezeichnet sich selbst als der Entdecker des Flytenten.

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Beim Flytenten geht es also darum Zelte steigen zu lassen. Dafür nimmt er die Zelt Überwürfe. Falls du es selbst ausprobieren möchtest, solltest du unbedingt vorher alle Stangen entfernen, um schlimmeren Verletzungen vorzubeugen. Gelenkt werden die Zelte mit einer sogenannten Control Bar, oder auch Lenkbar. An ihr befinden sich bereits Leinen. Das andere Ende der Leinen wird dann am Zelt befestigt. Zelt heißt im Englischen „tent“ – das erklärt wohl auch den Begriff „Flytenten“.

Flytenten - mit Zelt und Controlbar
Flytenten – mit Zelt und Controlbar

Flytenten – Zelte steigen lassen?

So verrückt es auch klingt: Wenn der Wind es zu lässt und du eine große Fläche findest, dann solltest du Flytenten unbedingt mal ausprobieren! Aber Sicherheit geht immer vor. Achte also unbedingt darauf, dass keine Menschen in deinen Flugbereich laufen!

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Dir fehlt jetzt nur noch ein geeignetes Zelt? Wir haben nach möglichst günstigen Modellen bei Amazon geschaut und dir aufgelistet, mit wie viel Geld du dafür rechnen musst:

Zweimann-Zelt:  ab 25 Euro (Kindergrößen ab 15 Euro)
Dreimann-Zelt:   ab 35 Euro
Viermann-Zelt:   ab 48 Euro

Günstige Modelle findest du im Frühjahr und Sommer auch oft in Discountern oder bei bestimmten Rabattaktionen in deinem Sportladen vor Ort. Alternativ kannst du natürlich auch bei ebay Kleinanzeigen nach gebrauchten Angeboten in deiner Nähe schauen. Du kannst so viel Geld sparen und die ersten rasanten Abstürze deines neuen Zelts tun deinem Geldbeutel nicht so sehr weh!

Eine Control Bar, oder auch Lenkbar, bekommst du als 2-Leiner schon ab 17 Euro bei Amazon. Je nach Zeltgröße musst du vielleicht auch auf einen Mehrleiner umsteigen. Diese werden dann allerdings auch teurer. Alternativ, könntest du dir selbst eine Bar mit einer Stange und leinen bauen. Vielleicht könnte das als günstigere Alternative funktionieren!?

Flytenten - nichts für schwache Nerven
Flytenten – nichts für schwache Nerven

I believe I can fly…

…oder so ähnlich! Aber tatsächlich ist es eine unglaubliche Herausforderung ein Zelt beim Flytenten in die Höhe steigen zu lassen. Vor allem gibt es Zelte in unvorstellbaren Größenordnungen. Nach oben hin, sind nahezu keine Grenzen gesetzt – vorausgesetzt der Wind spielt mit!

Allerdings solltest du klein anfangen. Setze dich auf keinen Fall einem unnötigen Risiko an. Die Kräfte des Windes die auf eine Zeltoberfläche wirken, sind enorm hoch.  Im Schlimmsten Fall könnte man die Kontrolle verlieren. Also teste dich langsam an das Flytenten heran. Und wir? Bleiben auf jeden Fall an diesem verrückten Sport dran und schauen, wie er sich weiterentwickelt. Viel Spaß und stay safe!

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Bildquellen

  • Flytenten – Zelte steigen lassen: youtube
  • Flytenten – mit Zelt und Controlbar: youtube
  • Flytenten – nichts für schwache Nerven: youtube
  • Flytenten: youtube
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Kategorien Luftsport Trendsportarten Verrückt
Laura

über

Meine innere Abenteurerin bescherte mir ein aufregendes Jahr in Ghana (Westafrika). Mein inneres Nordlicht manövrierte mich auf der Gorch Fock durch stürmische See. Und nun studiere ich in meinem neuen Heimathafen Bildungswissenschaften. Ich bin für jede spaßige Erfahrung zu haben, denn solange noch etwas Rum in der Flasche und ein paar Äpfel im Fass sind, kann die Reise weitergehen! Dir gefällt Strongg.com? Dann unterstütze uns: Passe Deine Cookie Einstellungen an, damit wir Deine Besuche erfassen können. Danke für Deine Unterstützung #staystrongg

  1. Avatar

    Hallo, mein Name ist Martin Gilles und ich bin beim “Googeln”, wegen eventueller Optimierung von Metatags…. hier auf Euch, also mich, gestoßen. Es IST wahr, alle Recherchen des Erftstadt Anzeigers und auch meine eigenen, hatten im November 2004 (so lange mache ich das jetzt schon, Gott bin ich inzwischen alt!) nichts vergleichbares finden können. Damals hatten wir hier und da mal etwas gefunden, wo Jemandem “aus Versehen” ein Zelt davongeflogen war, aber bis dato hatte Niemand, nachweisbar, Zelte am Himmel “vorsätzlich” aufsteigen lassen, um es einmal so formulieren zu wollen. Ich bin also voraussichtlich der Einzige, der das 2004 konkret angegangen war und bis heute noch immer betreibt 😉 Inzwischen habe ich ein Sammelsurium unterschiedlichster Zelte und wenn es mich packt, mal wieder flytenten zu wollen, dann zerre ich meinen Koffer mit dem ganzen Material aus dem Keller, schultere die lange Querstange und mache mich voller Vorfreude auf…… Würde mich freuen, wenn es der Ein oder Andere selbst einmal ausprobiert: Klar ist, 1. das geht ganz schön in die Arme und 2. es sieht absolut irreal aus und macht wirklich Spaß. Viele Grüße, Martin

    • Alex Strongg

      Moin Martin,

      wow – vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar und all die Hintergrundinformationen. Ich bin echt gespannt, ob es uns auch gelingen wird ein Zelt (mit Absicht) in die Luft zu bringen. Sicherheitshalber hole ich mir Verstärkung, vielleicht hilft es ja, wenn wir das Zelt im Vorfeld noch optimieren und mit einer Bar verbinden. Auf diese Weise könnte man das Zelt dann vielleicht über ein Trapez stabilisieren und zusätzlich ein bisschen Gegengewicht erzeugen.

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