Essbare Trinkhalme gegen unnötigen Plastikmüll


Essbare Trinkhalme

Unbezahlte Werbung: Jedes Jahr verbrauchen wir Deutschen ca. 40 Mrd. Plastiktrinkhalme und erzeugen so eigentlich unnötigen Plastikmüll. Die Getränke die wir in Restaurants oder Bars bestellen könnten wir eigentlich auch ohne Trinkhalme genießen. Für alle, die auf Trinkhalme nicht verzichten möchten, gibt es jetzt aber auch eine umweltfreundliche Variante! Und zwar Eatapple, einen essbaren Trinkhalm.

Woraus bestehen essbare Trinkhalme?

Die Grundzutat der Eatapple Trinkhalme sind Apfelreste. Diese Apfelreste fallen Tonnenweise bei der Apfelsaftproduktion an und finden sonst kaum Verwendung. Doch mit Eatapple wird ihnen eine bedeutungsvolle Verwendung verliehen. Neben den Apfelresten besteht der Trinkhalm aus weiteren Fruchtbestandteilen. Die fruchtigen Zutaten verleihen den Trinkhalmen eine ebenso fruchtige Geschmacksrichtung. Außerdem sind sie vegan und laktosefrei!

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Der Trinkhalm schmeckt wie ein Fruchtriegel. Durch seine hohe Pressdichte gibt er seinen Geschmack aber nicht an die Getränke ab. Im Mund soll man aber auch beim Trinken einen leichten Apfelgeschmack wahrnehmen können. Die Erfinder empfehlen den Trinkhalm zu kalten Cocktails an lauen Sommerabenden. Aber auch einem Glas Wasser kann mit dem essbaren Trinkhalm etwas Geschmack verliehen werden. So oder so hört sich das nicht schlecht an!

Der essbare Trinkhalm ist nachhaltig und dennoch stilvoll
Auf die Idee kamen die 3 jungen und dynamische Gründer von wisefood. Sie beschäftigten sich schon während ihres Studiums mit Lebensmitteln. Während eines Bar-Besuches begann der 21-jährige Konstantin Neumann auf einem Trinkhalm herumzukauen. So kamen sie auf die Idee und entwickelten einen Trinkhalm der anders als Plastikhalme, essbar, lecker, nützlich und umweltfreundlich ist. Zu dritt gründeten sie das Startup Unternehmen wisefood, das seit April 2018 hinter den essbaren Trinkhalmen steht.

Eatapple hat eine ordentliche Entwicklung hingelegt

Die ersten essbaren Trinkhalme wurden mit einer Nudelmaschine produziert. Mittlerweile ist die Produktion aber etwas größer und die Trinkhalme werden beim Deutschen Institut für Lebensmittel produziert. Von April bis September 2018 produzierten und verkauften sie 10.000 essbare Trinkhalme. Das Geschäft schien also von Anfang an zu laufen. Sicher haben sie nun bereits mehr als nur 10.000 Trinkhalme verkauft. Auch weitere Geschmacksrichtungen wie Erdbeere soll es geben.

Die essbaren Trinkhalme sind bis zu 8 Monate haltbar und lösen sich nach ca. einer halben Stunde in den Getränken auf. Man sollte also schnell trinken oder einfach mehrere Strohhalme genießen.

Eatapple: Stimmt das Preis-, Leistungsverhältnis?

Essbare Trinkhalme

Im Vergleich zu den herkömmlichen Trinkhalmen, sind die essbaren Trinkhalme natürlich etwas teurer. Allerdings kauft man sie auch nicht nur, um sie dann wegzuwerfen. Gerade in der Gastronomie könnten sich die Trinkhalme durchsetzen. So sind bereits Betriebe wie das Landhaus Seele und Secure Hotel Stuttgart auf die essbaren Trinkhalme umgestiegen.

Klar könnten wir auch einfach ganz auf Trinkhalme verzichten. Doch ist dieser Schritt ziemlich schwer. Mit Eatapple soll das Verwenden von Trinkhalmen umweltfreundlich werden, sodass wir nicht gleich ganz darauf verzichten müssen.

Bestellen kann man sich die Eatapple Trinkhalme ganz einfach auf wisefood.de. Dort kosten 50 Stück ca. 8 Euro ohne Versand. Auch bei Amazon gibt es die Eatapple Trinkhalme zu kaufen. Dort kosten 50 Trinkhalme ca. 10 Euro, der Versand ist kostenlos.

Wir brauchen mehr solcher Startups

Junge Teams, die innovative Ideen entwickeln? Davon sollte es echt noch mehr geben! Denn auch wenn sowas wie ein essbarer Trinkhalm eher unbedeutend scheint, kann es einen riesen Unterschied machen! Innovative und umweltfreundliche Alternativen werden immer beliebter. Gerade was den Ersatz von Plastikmaterial betrifft, muss aber noch ein weiter Weg zurückgelegt werden. Und das Abschaffen von Plastiktrinkhalmen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ich finde diese Idee toll! Was sagt ihr?

Quellen: gadget-rausch.de, startupvalley.news, ngin-food.com, wisefood.de

 

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