Ertrinken: 10 Irrtümer


Läufst Du wirklich nicht Gefahr zu ertrinken?

Bei outdoor-magazin.com entdeckte ich kürzlich einen Beitrag zu Irrtümern rund um’s Ertrinken. Die Tipps stammen ursprünglich von blausand.de, einer Organisation für Badesicherheit in Europa.

Bist Du ein wirklich guter Schwimmer, der nicht so einfach in “Seenot” gerät, was meinst Du? Manchmal kann man sich ganz schnell verschätzen oder Situationen falsch einschätzen. Die 10 Irrtümer zeigen das mal wieder sehr gut.

10 Irrtümer rund um’s Ertrinken

Irrtum 1: Ertrinken kann man kaum verhindern
Fakt: Experten ermittelten, dass 4 von 5 aller Ertrinkungsunfälle durch vorbeugende Maßnahmen verhindert werden könnten

Irrtum 2: Ich bin ein guter Schwimmer, ich bin weniger gefährdet.
Fakt: Weniger erfahrene Schwimmer haben mehr Respekt vor dem Meer.

Irrtum 3: Aus einer Rip-Strömung komme ich leicht wieder raus.
Fakt: Selbst wenn Sie wissen, wie Sie sich verhalten sollten, wird Ihnen entstehende Panik in einigen Fällen einen Strich durch die Rechnung machen.

Irrtum 4: Unterströmungen treten nur im Winterhalbjahr auf.
Fakt: Auch in der Hauptsaison und in den Sommermonaten muss mit Strömungen gerechnet werden.

Irrtum 5: Wenn Strände nicht bewacht sind, werden sie schon ungefährlich sein.
Fakt: Die meisten Strände in Europa sind nicht bewacht.

Irrtum 6: Wenn jemand Hilfe braucht, schwimme ich sofort hin und rette ihn.
Fakt: Besser nicht – jeder zehnte Retter kommt durch unüberlegte Aktionen ums Leben.

Irrtum 7: Strömungen entstehen oft, wenn der Wind Richtung Meer weht.
Fakt: Viel gefährlicher ist es oft, wenn der Wind auflandig Richtung Strand weht und das zurücklaufende Wasser mit dem auflaufenden Wasser Verwirbelungen bildet.

Irrtum 8: Bei grüner Flagge gibt es keine Gefahr, ich brauche also nicht aufzupassen.
Fakt: Die grüne Flagge suggeriert Sicherheit, die es nicht geben kann. Außerdem können sich die Bedingungen innerhalb kurzer Zeit ändern.

Irrtum 9: Strömungen gibt es eigentlich nur bei höheren Wellen.
Fakt: Entscheidend sind vor allem Windstärke, Windrichtung und die Bodenform unter Wasser. Schwallbrecher zum Beispiel brechen unterhalb der Wasseroberfläche und können rund um Felsen sehr gefährlich sein.

Irrtum 10: Ich sehe schon, wenn es gefährlich ist.
Fakt: Unterströmungen sind leider unsichtbar. Nur spürbar.

Fazit

Manchmal überschätzt man die eigenen Fähigkeiten und bringt sich unnötig in Gefahr. Was sagt Ihr zu den 10 Irrtümern rund um’s Ertrinken? Habt Uhr eine der beschriebenen Situationen selbst schon einmal erlebt, wie ist es ausgegangen? Gebt uns euer Feedback, wir belohnen euch mit 4 Strongg-Punkten pro Kommentar!

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