ePaddle


Ein Paddel zum Longboard fahren habe ich ja schon mehrfach ausprobiert, doch dieses Paddel ist anders. In der Vergangenheit hatte ich ja sogenannte Land-Paddles getestet. Dabei handelt es sich um Stäbe mit Gummi-Fuß, mit welchen man sich vom Boden abstößt und auf diese Weise das Skate- oder Longboard antreibt. Bereits vor einer Weile entdeckte ich etwas ähnliches, was jedoch im Unterschied zu den mir bekannten Land-Paddles oder Paddle-Sticks sehr viel cooler erschien.

Die Rede ist vom ePaddle, einem Paddle-Stick mit Motor. Damit soll es möglich sein sich auf Wunsch mit dem Skate- oder Longboard fortzubewegen, ohne die Füße oder den Stick zum Anschwung holen nutzen zu müssen. Denn durch den Motor, welcher am Stick angebracht ist, hält man diesen einfach auf den Boden und kommt voran. Für mich ist diese Art der Fortbewegung sehr viel interessanter als zum Beispiel ein Elektro-Skateboard.

Im Unterschied zu einem Elektro-Skateboard kann man mit dem ePaddle nämlich einfach mal jedes beliebige Skate- oder Longboard verwenden. Außerdem kann man sich mal antreiben lassen und im nächsten Moment wieder auf den zusätzlichen Schub vom Motor verzichten. Eine richtig coole Erfindung, in diesem Beitrag möchte ich euch mehr von dem ePaddle erzählen. Dann werden einige von euch meine Begeisterung sicherlich gut verstehen und vielleicht sogar teilen können!

Was ist das ePaddle?

Das ePaddle ist ein Projekt welches im Sommer 2013 entstand. Inspiriert vom Stand-up Paddling Trend, kamen die Designer von der Firma HYVE auf die Idee, ein Gerät zum Antreiben von Sportgeräten wie Skateboards, Longboards oder Inlineskates zu entwickeln. Der Fokus lag dabei auf einem elektrischen Antrieb, der sowohl für Anfänger, als auch für Profis nutzbar sein sollte.

Wie funktioniert es?
Mit dem ePaddle ist es möglich sich auf Sportgeräten wie z.B. Skate- und Longboards oder etwa auch Inlineskates anzutreiben. Das ePaddle ist vergleichbar mit einem Paddle-Stick (auch Land-Paddle genannt). Der obere Teil des Paddels ist dabei fast identisch mit einem gewöhnlichen Paddel. Der untere Teil hat es jedoch in sich. Im unteren Teil steckt nämlich ein Elektromotor samt Akku und Rolle. Startet man das ePaddle, dreht sich am unteren Ende des Paddels eine Rolle, diese sorgt für den Antrieb.

Über den Handgriff des Paddels kann man einen Knopf bedienen, mit welchem man die Geschwindigkeit steuern kann. Die Startgeschwindigkeit des ePaddles soll bei in etwa 8 km/h liegen. An einer Bremsfunktion wird zur Zeit wohl noch gearbeitet. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich glaube etwas von 40 km/h gelesen zu haben, was die Spitzengeschwindigkeit betrifft.

Wo kann ich es kaufen?
Aktuell ist das ePaddle leider noch nicht erhältlich.

Was kostet das ePaddle?

Auch hierzu gibt es derzeit noch keine Informationen.

Gibt es weitere Informationen?
Ja, die gibt es. Auch wenn es nicht gerade viele Informationen über dieses coole Gadget gibt, einige Links konnte ich finden. Auf der Seite epaddle.net zum Beispiel findet Ihr Informationen auf deutsch. Unter hyvedesign.net gibt es noch eine Menge, weiterer Informationen und Bilder, allerdings auf englisch. Dort wird auch von einem 2014 geplanten Geschwindigkeitsrekord berichtet. Leider fanden sich hierzu keine weiteren Informationen auf der Seite.

ePaddle Videos

Comments 4

  1. Wow…schöne Umsetzung.
    Ich bin der Meinung das sich das auf jedenfall durchsetzen kann! Wenn der Preis nicht weit oben liegt angemessene eSkateboard´s beginnen erst bei ~700€ und man ist gezwungen ein Sportgerät zunutzen.

    Ich selbst fahre mountain/Long-board und mit meinen Kinder Inliner, Ich persönlich würde es mir auf jeden fall anschaffen.

    1. Mir juckt es auch schon ganz heftig in den Fingern. Ich sehe da einiges an Potenzial und ehrlich gesagt, finde ich das E-Paddle viel attraktiver als ein Landpaddle ohne Motor. Gerade für längere Strecken oder hügelige Strecken kann ich mir das E-Paddle echt gut vorstellen!

  2. Ich glaube nicht, dass sich das durchsetzen wird. Es sieht lustig aus, hört sich spannend an, aber ich glaube man wird schnell die Lust verlieren und dann doch lieber wieder selber pushen, schließlich ist es doch auch die sportliche Betätigung die man beim longboarden will oder?
    Das bedeutet nicht, das ich es nicht testen würde, wenn ich die Gelegenheit hätte…..
    Was mich allerdings beeindruckt, ist die Geschwindigkeit im Video. Da es einer eher kleine Rolle zur Kraftübertragung nutzt, hätte ich diesen Schub nicht erwartet.

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