Ecstatic Dance – Tanzen wie man will


Ecstatic Dance

Du bewegst dich durch einen dunklen Raum, zwischen völlig Fremden Leuten während der Bass deinen Körper und alles um dich herum zum Beben bringt. Das Gefühl, das man durch Musik bekommt, ist manchmal unbeschreiblich. Musik löst Emotionen aus! Musik regt uns dazu an aufzustehen und zu tanzen. Doch ist es gar nicht so leicht einfach loszulassen und sich der Musik hinzugeben. Umgeben von Menschen zügeln wir uns, versuchen uns anzupassen. Jedoch nicht beim Ecstatic Dance!

Beim Ecstatic Dance kann man einfach loslassen


Denn beim Ecstatic Dance kommt es weder auf die Technik des Tanzes, noch auf die Ästhetik an. Ganz im Gegenteil man kann tanzen und sich bewegen wie man möchte. Egal ob du gerade Lust hast auf dem Boden rumzukriechen oder in die Luft zu springen. Beim Ecstatic Dance kannst du es einfach machen. Du kannst dir deine Seele aus dem Leib tanzen und deinen Gefühlen freien Lauf lassen!

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Wer jetzt denkt, „Okay, mach ich, nachdem ich mir etwas Mut angetrunken habe.“ Vergiss es! Denn beim Ecstatic Dance wird ganz ohne Alkohol und Drogen gefeiert. Auf der Tanzfläche sind Getränke, Rauchen, Handys, Schuhe und Gespräche verboten. Es wird barfuß getanzt. Alles was du brauchst, sind deine Bewegungen und die elektronischen Beats, die vom DJ Pult ertönen. Es zählt allein die Tanzerfahrung. Beim Ecstatic Dance wird auch der schlechteste Tänzer auf einmal ganz cool.

Ecstatic Dance: Das neue Yoga
Ecstatic Dance wird immer beliebter und wird schon als moderne Bewegung bezeichnet. Jede Ecstatic Dance Party beginnt und endet mit Yoga ähnlichen Lockerungsübungen, Gesang, Klangschalen. Man kann schon fast von einer Art Meditation reden.

In einem Berliner Club tanzen 80 Personen beim Ecstatic Dance wie wild zur Elektromusik. Während die einen auf dem Boden kriechen, fangen die anderen an zu twerken. Auf der Tanzfläche wird geschwitzt und sich ausgezogen. Während man am Rand wiegende, gelassene Köpfe wahrnimmt. Die Altersgruppe kann nicht definiert werden und zur Elektromusik wird Tango getanzt. Kulturen, Persönlichkeiten, Stile alles wird vereint und Ecstatic Dance wird erschaffen.

Dabei wird man nicht schräg angesehen, nicht belästigt und kann sich einfach frei fühlen. Wer will, kann im Anzug kommen oder im coolen Hippie Outfit. Ganz egal! Beim Ecstatic Dance muss sich keiner in einen Dresscode zwingen. Auch eine Diskokugel gibt es nicht. Dafür aber eventuell Blasen an den Füßen.

Eine Alterskontrolle an der Tür gibt es, wie es bei vielen Berliner Clubs üblich ist, beim Ecstatic Dance auch nicht. Jeder kann hereinkommen. Der Eintritt kostet ca. 10 bis 15 Euro. Um 22:30 Uhr ist beim Ecstatic Dance, dann meistens alles schon wieder vorbei. Und man kann in einen anderen Club weiterziehen. Gerade das macht Ecstatic Dance attraktiv für alle Altersgruppen. Ecstatic Dance kann eine Aufwärmung für den darauf folgenden Clubbesuch sein. Aber auch eine Party nach der Arbeit, bei der man nicht zu spät nach Hause kommt, weil man am nächsten Tag wieder arbeiten muss.

Woher kommt der Ecstatic Dance?

Ecstatic Dance

Ursprünglich kommt das Konzept für Ecstatic Dance aus Hawaii. Dort hat ein Mann namens Max Fathom das erste Mal elektronische Musik mit dem Spirituellem barfuß Tanzen zusammengeführt. Mittlerweile ist Ecstatic Dance weltweit bekannt. In Amerika ist Ecstatic Dance als eine Art Selbstmassage bekannt. In Indien tanzen wöchentlich 6 mal bis zu 400 Menschen den Ecstatic Dance. Und auch in unserer Hauptstadt ist der Ecstatic Dance bereits angekommen.

Im FMP1 in Berlin Friedrichshain, findet jeden Donnerstag um 18.30 Uhr Ecstatic Dance statt. Aber auch Sessions am Sonntagmorgen um 10 Uhr, bei denen du deine Kinder mitbringen kannst werden angeboten. Schaue einfach mal hier vorbei, um mehr zu erfahren! Du wirst es ganz sicher nicht bereuen!

Selbstheilung durch Ecstatic Dance?

Beim Ecstatic Dance kann man einfach mal loslassen und sich von allen Zwängen befreien. Es gibt einem die Möglichkeit aus dem Alltag zu entfliehen und sich einfach mal mit sich selbst zu beschäftigen. Beim Tanzen kann das volle Erlebnis konsumiert werden, ohne jegliche Einflüsse. Man könnte es wie eine Auszeit bezeichnen, aus der man Kraft tankt. Sich aber dennoch verausgabt.

Außerdem muss man sich für ein paar Stunden mal keine Gedanken darüber machen, wie man grade aussieht und was die Menschen um einen herum wohl denken. Ganz nach dem Motto: „We can dance if we want to ….. we can act like we come from out of this world. Leave the real one far behind.“ – wie es in dem Song, Safety Dance von Men Without Hats so schön heißt! Meiner Meinung kann beim Ecstatic Dance durchaus von einer Art Selbstheilung sprechen. Oder wie seht ihr das?

Quellen: welt.de, tagesspiegel.de

Bildquellen

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