Dual Snowboards – Aus Eins mach zwei!


Das muss sich wohl auch der Entwickler der Dual Snowboards gedacht haben. Er erfand einfach ein Snowboard, welches streng genommen gar keins ist. Denn immerhin steht man auf 2 Brettern und nicht auf einem. Aber ganz nach der Devise: “Mehr Bretter, mehr Spaß” schnitt er einfach ein Snowboard in zwei Hälften und legte los. Ob die Dual Snowboards wirklich doppelt soviel Spaß machen wie ein herkömmliches Brett und was ihr von den (nunmehr 2) Brettern die die Welt bedeuten erwarten könnt, erfahrt ihr hier in unserem Bericht über dieses Snow Gadget.

Dual Snowboard. Was ist das überhaupt??

Ihr könnt euch die Dual Snowboards vorstellen wie zwei zu heiß gewaschene große Boards. Mit nur je etwa 30 Zentimetern Länge passt auf jedes der kleinen Bretter je eine Bindung beziehungsweise ein Fuß. Dabei ist die Einstellbarkeit der Bindung trotzdem gegeben. Da eine starre Verbindung in der Mitte entfällt habt ihr beim Boarden die Möglichkeit, Airwalks oder One-Footed-Grinds zu machen. Im Fahrverhalten und bei der Spurtreue ändert sich im direkten Vergleich zu einem konventionellen Snowboard nichts. Gelenkt wird immer noch über die Kanten und Gewichtsverlagerung. Fall es doch mal zu schnell wird, könnt ihr mit einer Drehung im Oberkörper stoppen.

Was kosten die Schneezwillinge?
Ihr bekommt die Dual Snowboards für circa 245 Euro. Wem das zu viel ist dem sei gesagt, dass die großen Brüder der Zwillingsbretter ein bis zu 700 Euro großes Loch in eure Haushaltskasse reißen können. Der Preis ist durchaus angemessen. Ihr müsst jedoch bedenken, dass ihr noch Bindungen und Boots braucht um ordentlich mit den zwei Brettern fahren zu können.

Wo kann ich Dual Snowboards kaufen?
Die kleinen Schneebretter bekommst du im Internet direkt beim Hersteller und einigen ausgewählten Shops. Eine Suche im Netz hilft dir sicher weiter.

Fazit

Die Dual Snowboards sind etwas für kreative Köpfe im Snowboarding. Gerade der Fakt, dass sie vor allem für Funparks und leichte Abfahrten konzipiert sind, engt sie gegenüber ihren großen Brüdern etwas ein. Dafür können sie Tricks ermöglichen, die mit einem konventionellen Snowboard nicht möglich sind. Deshalb sind wir der Meinung, dass die Dual Snowboards keineswegs nur Spielerei sind, sondern eine sinnvolle Ergänzung des vorhandenen Fuhrparks. Für all diejenigen unter euch, die gerne den Funpark besuchen oder auf dem Weg nach Hause ein Handrail oder einen Kicker erspähen, sind die Dual Snowboards sehr gut geeignet. Für alle Neueinsteiger und Aufsteiger im Snowboardsport sind die kleinen Boards jedoch nur bedingt geeignet. Zur besseren Veranschaulichung haben wir euch unten im Beitrag noch ein paar Videos verlinkt. Dort könnt ihr sehen, was mit den Dual Snowboards so alles möglich ist.

Was haltet ihr von den Dual Snowboards? Möchtet ihr sie auch so gern ausprobieren wie wir oder ist das Fahren auf zwei getrennten Brettern nicht Snowboarding genug? Lasst uns in den Kommentaren wissen, wie Ihr darüber denkt. Wir freuen uns schon auf eure Meinung.

Videos

Comments 2

  1. Hmmm, in der Theorie stelle ich es mir recht instabil vor, da man ohne die Verbindung in der Mitte wohl mehr Kraft benoetigt, um das Fahrverhalten zu stabilisieren …

    Dadurch, dass es nicht das komplette Spektrum des konventionellen Snowbboard abdeckt, wuerde ich es an Platz 2 hinten anstellen …

    700 Euro fuer ein Anfaenger Snowboard mit Bindung? Echt so viel, ich dachte meins waere billiger gewesen …

    1. Hallo Wave-Rider,

      Das Fahrverhalten scheint ein Punkt zu sein. Der Andere die Praktikabilität. Für mehr Spaß im Funpark sind die Dual-Snowboards sehr gut geeignet aber als vollwertiger Ersatz eher nicht.

      Zum Thema Kosten für ein Board: Bedenke doch nur mal die Einzelpreise für die Komponenten. Bindungen etwa 150 bis 200 Euro, Boots auch nochmal etwa 150 bis 200 Euro und dann kommt noch das Board hinzu. Ein Einsteiger bis Mittelklasseboard kostet Neu auch nochmal 250 bis 400 Euro. Schon hast du 700 Euro sogar noch überschritten. Es gibt sogar Profiboards bei denen nur das reine Brett(ohne Boots und Zubehör) schon 700 Euro kostet. Von der Snowboardgeeigneten Kleidung mal ganz abgesehen. 😉

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