High Fivez Drift Trike – 3 Räder, 3 Mal mehr Downhill


Wer kennt sie nicht die guten alten Dreiräder aus Kindertagen. Wie unbeschwert wir doch damit durch die Gegend gefahren sind. Das erste eigene Gefährt und der Duft der Freiheit lag in der Luft. Wurde es brenzlig haben Mama oder Papa beherzt eingreifen können, denn hinten meist noch ein langer Griff angeschraubt.

Die Firma High Fivez kennt diese Tage auch noch. Sieht aber keinen Grund, den Spaß von damals einfach so brach liegen zu lassen. Da gibt es nur ein Problem. Man wird ja nicht nur älter sondern auch größer. Und auf ebener Strecke immer nur hin und her ist auf Dauer auch langweilig. Da haben sich die Leute von High Fivez gedacht, man könne doch ein Drift Trike entwickeln. Was dabei herausgekommen ist, möchten wir euch hier kurz vorstellen.

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Wie funktioniert es?

Im Grunde genommen weicht das Trike nicht von einem gewöhnlichen Dreirad ab. Drei Räder, ein Sitz und Frontantrieb mittels Pedalen. Was anders ist, ist aber dennoch offensichtlich. Ein sehr tiefer Schwerpunkt führt zu guter Straßenlage. Das Rad vorn ist bei weitem größer als die beiden Räder hinten. Das sorgt für die nötige Stabilität. Außerdem ist das Rad Gummibereift. Das führt dazu, dass bei höheren Geschwindigkeiten besser die Spur gehalten werden kann. Eine weitere Besonderheit ist die am Vorderrad verbaute Scheibenbremse. Wer schnell fährt, will schließlich auch schnell zum Stehen kommen.

Zu guter letztgehen wir einmal näher auf die Hinterräder ein. Diese sind auch aus Gummi und luftbereift, aber viel breiter als der Vorderreifen. Man könnte sie auch mit Go-Kart-Reifen vergleichen. Warum die Dinger breiter sein müssen leuchtet hoffentlich jedem ein. Größere Fläche = weniger Gewichtskraft pro Quadratzentimeter Reifen welche auf die Straße wirkt. Das heißt im Klartext leichteres Ausbrechen des Hecks. Das Ding heißt schließlich Drift Trike und nicht Halte-um-Himmels-Willen-die-Spur Trike. Abgesehen davon sehen Breitreifen auf einem Dreirad schon sehr fett aus.

Um den Effekt des Driftens aber noch leichter zu erzielen, haben die Entwickler dem Trike ein paar Ringe aus Polyurethan auf die Hinterräder gezogen. Dieser Werkstoff ist bereits im Skate- und Longboardsektor als Rohstoff für die Rollen etabliert. Auf den Trike-Hinterrädern sorgt er für leichtes und kontrolliertes Ausbrechen sowie hohe Geschwindigkeiten.

Was kostet es?
Das Trike kostet je nach Ausstattung bis zu 400 Euro. Ob nun Scheibenbremse oder Felgenbremse, Carbonrahmen, Größe, Form und Farbe. Das ist alles dir und deinem Geldbeutel überlassen. Es gibt in Deutschland sogar schon eine findige Community die sich ihre eigenen Drifttrikez zusammenbaut. Bei einer DiY-Variante sind die Kosten natürlich etwas überschaubarer als bei einem gekauften Trike.

Wo bekomme ich es?
Ob nun selbst gebaut oder nicht bleibt euch überlassen. Die Teile dafür oder das komplette Trike bekommt ihr im Internet. Eine ganz passable Ausführung ist schon ab 330 Euro auf Amazon.de zu haben.

Fazit

Wir von strongg.com finden das Trike richtig cool. Doof für uns und gut für euch, dass wir im Flachland zuhause sind. Sonst würden wir womöglich anstatt für euch über coole Gadgets und Trendsportarten zu schreiben nur noch auf unseren Drifttrikes Hügel runterbomben. Wer in den Bergen zuhause ist und ohnehin schon eine Schwäche für Downhill hat, sollte sich die Dinger mal näher ansehen. Es lohnt sich.

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