DIY Kitehalterung für Actioncams


Habt ihr euch schon einmal Gedanken darüber gemacht, was es für tolle Aufnahmen ergeben muss, wenn man seine Actioncam an einen Drachen bindet? Wir haben uns das gefragt und sind im Internet mal auf die Suche gegangen. Tatsächlich haben wir sogar eine Anleitung gefunden, wie man eine GoPro an einem Kite befestigen kann. Das wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Wie funktioniert die Halterung?

Wer an Kamerahalterungen aus dem Kitesurfingbereich denkt, dem wird das Prinzip der Halterung nicht unbekannt vorkommen. Es gibt sogenannte Kiteleinenhalterungen, bei denen die Kamera in den Steuer- und Depowerleinen der Kites befestigt wird. Hierbei werden Verstrebungen genutzt, welche die Funktion des Drachens nicht beeinflussen. Dasselbe geschieht bei der DIY-Variante. Die Kamera wird über eine justierbare Strebenkonstruktion gehalten. Mit der Justierung verhält sich das Ganze nämlich so: Die Kamera ist fest zwischen 2 Streben montiert. Diese lassen sich aber (um den Kamerawinkel zu verändern) an einem Punkt nach vorn oder hinten schieben. So fällt die Blickachse entweder eher waagerecht oder eher senkrecht aus. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man mit verschiedenen Winden zu kämpfen hat. Der Drache steht nämlich bei unterschiedlichen Winden unterschiedlich stark angestellt im Windfenster. Gemeint ist im Übrigen ein gewöhnlicher Lenkdrache und kein Kitesurfdrache.

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Was kostet es diese Halterung zu bauen?
Das komplette Material kostet nicht mehr als 30 Euro. Vieles davon bekommt ihr im Baumarkt. Mit ein wenig handwerklichem Geschick ist diese Halterung in etwa 2 Stunden gebaut. Abhängig davon, wie euer Drachen aussieht, kann natürlich auch das Aussehen der Halterung variieren.

Vor- und Nachteile der Kitehalterung
Einen klaren Vortiel der Halterung sehen wir in der günstigen Beschaffung und der einfachen (aber effektiven) Konstruktion. Auch die Aufnahmen die sich mit ihr erzielen lassen sind phänomenal. Trotzdem haben wir da noch etwas zu meckern. Da die Befestigung der Kamera recht fragil anmutet, drängt sich uns die Frage auf wie man sie noch besser befestigen kann ohne Bänder nehmen zu müssen. Außerdem stößt uns der Gedanke die Kamera ohne Housing auf die Reise mit dem Lenkdrachen zu schicken, sauer auf. Wenn sie sich löst und zu Boden fällt ist das nicht nur eine große Unfallgefahr sondern auch (sehr wahrscheinlich) das Ende der Kamera.

Fazit

Leider rechtfertigt der Preis und die leichte Bauweise nicht die Unfallgefahr die von dieser Halterung ausgeht. Das Ding ist eine tolle Idee und produziert wirklich tolle Aufnahmen, aber auf die Gefahr hin, dass jemand verletzt wird oder das die Kamera schaden nimmt, lassen wir es doch besser bleiben.

Was haltet ihr davon eure Kamera an einen Lenkdrachen zu schnallen? Würdet ihr es genauso machen wie der Heimwerker im Video? Schreibt uns eure Meinung in den Kommentaren. Und nicht vergessen: Für jeden Kommentar gibt es 4 Strongg-Punkte. Es lohnt sich!

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