Die perfekte Pizza vom Herd?


Die Perfekte Pizza mit Ironate

Vor einer Weile erhielt ich eine E-Mail von Saso, in dieser wies mich der Erfinder vom Stehschreibtisch aus Pappe auf eines seiner Kickstarter Projekte hin. Dabei handelte es sich nicht um einen Schreibtisch, sondern um eine Art Pfanne. Das Teil nennt sich Ironate, mit diesem Teil soll künftig wirklich jeder in den Genuss einer leckeren Pizza kommen. Die Idee dahinter möchte ich euch heute vorstellen.

Perfekte Pizza aus der Pfanne

Mit Ironate soll es möglich sein, ohne Ofen eine perfekte Pizza zu machen und zwar in nicht mehr als 3 Minuten. Klingt ziemlich verrückt oder nicht? Der Erfinder hinter “Ironate” sucht zur Zeit nach Investoren bei der Crowdfunding Plattform Kickstarter.com.

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Damit Ironate produziert und verkauft werden kann, werden 20.000 Dollar benötigt. Ganz offensichtlich hat man mit Ironate einen Nerv getroffen. Längst sind 814 Unterstützer zusammen gekommen. Das benötigte Budget wurde schon lange erreicht. Aktuell haben die 814 Unterstützer ingesamt 114.072 Dollar zur Verfügung gestellt und es sind noch 9 Tage bis die Kampagne endet.

Ironate bei Kickstarter

  • Unterstützer: 814 Personen
  • Finanzierungsziel: 20.000 Dollar, Stand aktuell 114.072 Dollar
  • Tage bis zum Kampagnenende: 9

Die perfekte Pizza aus einer Pfanne vom Herd?
Der Erfinder erklärt bei Kickstarter, dass während Computer, Telefone, Autos oder auch die Art und Weise, wie wir Kaffee zubereiten sich über die Jahre stark weiterentwickelt haben, bei der Zubereitung vom Essen nicht so wahnsinnig viel passiert sei. Die Entwickler von Ironate glauben, dass Kochen mehr Spaß machen und einfacher sein sollte. Mit Ironate soll traditionelles Kochen verbessert mit modernen Materialien kombiniert werden.

Klingt nach einem großen Ziel. Doch was genau ist der Ansatz von Ironate, wie genau soll hier eine Pizza zubereitet werden können? Antworten gibt unter anderem das Video auf der Kickstarter Kampagnen Seite.

Mit Ironate braucht man den Backofen nicht mehr vorheizen. Außerdem wird damit geworben, dass man mit Ironate Temperaturen erreicht, die normalerweise nur von professionellen Pizzaöfen erreicht werden (ca. 430 Grad). Diese Temperatur soll bereits nach 10 Minuten erreicht werden können. Ironate ist auf die Größe von Pizzen aus dem Supermarkt Sortiment ausgelegt. Wer nicht unbedingt selbst einen Teig machen möchte, der kann also auch ganz einfach auf Tiefkühlpizza zurückgreifen.

Es muss übrigens auch nicht zwangsläufig Pizza sein, die man mit dem Ironate zubereitet. Diese Pfanne aus Stahl kann auch für die Zubereitung von Steaks, Fisch oder Gemüse verwendet werden. Auch ist man nicht auf den Herd beschränkt. Ebenso soll man Ironate auch mit Grill oder Lagerfeuer nutzen können.

Bei Kickstarter wird außerdem noch hervorgehoben, dass für Ironate keine künstlichen Farben verwendet werden. Alle Schriftzüge sind nämlich eingraviert. Damit man sich an der extrem heißen Pfanne nicht die Hände verbrennt, sind die Griffe aus Holz. Obendrauf ist die Pfanne dann auch noch spülmaschinenfest.

Weiterlesen auf Seite 2 – von der Idee bis zur Kickstarter Kampagne!

Bildquellen

Comments 3

  1. Ich bin von Natur aus Skeptiker.

    Klingt alles etwas zu schön um wahr zu sein. Wirklich revolutionär ist die Idee nämlich nicht.
    In diversen Kochbücher habe ich bereits Gerichte gefunden, die mit geschlossenem Decker nachträglich “Überbacken” werden.
    Das Konzept ist also erprobt. Dass es sich noch nicht durchgesetzt hat, liegt wohl an der Problematik mit der gleichmäßigen Hitzeverteilung (vor allem in den Deckel für die Oberhitze), dem Halten der Hitze und der schnellen Hitzeleitung.
    Bisher hat wohl noch nie jemand eine ideale Lösung/das ideale Material gefunden, um alle drei Punkte zu realisieren (was wenig wundert, da sie sich zumindest teilweise selbst wiedersprechen). Und da das Projekt keine revolutionären Materialien oder Verbundmaterialien verwendet, stellt sich mir die Frage, ob das wirklich so gut funktioniert.

    Außerdem fehlt in der Pfanne aus Platzgrünen die Konvektion, die ein Ofen bietet und die Option Ober-/Unter-Hitze/Umluft einzeln auszuwählen. Zudem ist die Runde Form größenbestimmend, was bei einer Partypizza zum Problem wird (ich mache lieber eine große, als für jeden eine kleinere…)

    Ich will das Projekt sicher nicht zerreißen, aber es müsste schon wirklich erstaunlich positiv getestet werden, damit ich das Geld in die Hand nehmen würde.

    Wie gesagt, ich bin eben Skeptiker.

  2. Ich bin begeistert von der Pfanne, obwohl Sie doch sehr teuer ist, aber die meisten neuartigen Produkte sind nach kurzer Zeit dann billiger. Das Backrohr aufheizen kostet sehr viel Energie, da kann man mit der Pfanne wahrscheinlich sehr viel sparen, wenn man die Sie auch für andere Speisen verwendet. Am Anfang lohnt es sich sicher wenn man vieles darin ausprobiert.

    1. Ich finde die Idee auch nicht schlecht, aber der Preis ist halt einfach mal ziemlich hoch. Vielleicht kann man ja auch eine andere Pfanne nehmen. Sofern die Pfanne aus Stahl oder Gusseisen ist, sollte es mit einem entsprechenden Deckel ja auch so klappen. Wenn das Ergebnis überzeugt, würde ich es mir wahrscheinlich noch überlegen und mir vielleicht so eine Ironate Pfanne kaufen 🙂

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