CrossFit: Ich sehe Sterne


CrossFit in Greifswald

Die gestrige CrossFit Session hätte um ein Haar gar nicht stattgefunden, ich war nämlich wirklich spät dran und musste mich sehr beeilen. Aber ich hatte Glück, denn die Autobahn war frei und so schaffte ich es mit einer Stunde Verspätung zurück nach Greifswald. Die Session selbst musste um 20 Minuten verkürzt werden. Ich kam zwar pünktlich in Greifswald an, musste jedoch noch meine Sportsachen von zuhause holen und tja, dann war die Straße an 2 Stellen überraschend durch LKW blockiert.

Dies sorgte für weitere 20 Minuten Zeitverlust und so überlegte ich schon, ob ich das Training nicht einfach absagen sollte. Zum Glück habe ich das dann aber nicht gemacht! Denn das Training sollte wieder einmal sehr, sehr intensiv werden. Die 20 Minuten hat Coach Sven kurzerhand einfach weg “rationalisiert” und so legten wir nach dem Aufwärmen und den Dehnübungen auch gleich mit dem Workout los.

Burpee’s & Russian Kettle Bell Swings

Eigentlich hörte sich das Workout nicht wirklich wild an. Ich sollte innerhalb von 17 Minuten abwechselnd “Russian” Kettle Bell Swings und anschließend Burpee’s machen. Bei den Burpee’s sollte ich möglichst weit nach oben springen und eine Stange berühren. Die Routine sah vor, dass ich mit 14 Wiederholungen beginne und dann mit jeder Runde jeweils eine Wiederholung weniger mache (bis ich bei 1 angekommen bin).

Nach den ersten Runden dämmerte es mir: DAS wird verdammt anstrengend!

Wo genau ich am Ende gewesen bin weiß ich gar nicht mehr so genau. Gut war es nicht, ich glaube ich war bei 9 oder vielleicht 8? Auf jeden Fall war ich so dermaßen geschafft, dass ich teilweise schon kaum noch hoch gekommen bin. Eigentlich wollte ich einfach nur liegen bleiben. Doch irgendwie raffte ich mich immer wieder auf.

Nachdem die 17 Minuten abgelaufen waren, hatte ich massive Probleme gerade zu stehen und nicht einfach umzukippen – SO schlimm war es noch nie zuvor. Gut, ich habe die Woche mit einer CrossFit Session begonnen, war am nächsten Tag 8 Kilometer joggen und habe am Abend noch ein AMRAP Workout zuhause gemacht und gestern dann halt die zweite CrossFit Session in dieser Woche.

Ich will mich auch überhaupt nicht beschweren – ganz im Gegenteil – es hat alles geklappt und ich fühle mich richtig gut. Nach dem gestrigen Workout hatte ich allerdings große Mühe den Puls wieder runterzukriegen und sah mich schon auf dem Boden liegen. Am Ende ging der Puls dann aber runter, ich drehte einige Minuten völlig erschöpft meine Runden durch die Box und trank was das Zeug hielt.

Der Tag danach: kaum Muskelkater

Hey, heute geht es mir echt gut! Ich habe kaum Muskelkater und fühle mich richtig wohl. Trotzdem werde ich heute mal eine Pause einlegen und nur ein kleines Workout zuhause machen. Heute habe ich mich übrigens seit Wochen zum ersten Mal wieder gewogen und wisst Ihr was? Ich habe trotz der vielen Cheat-Days und der 3 Wochen Zwangspause abgenommen.

Nicht viel, aber immerhin fast ein halbes Kilo. Aktuell bewege ich mich daher jetzt bei 85,6 kg. DAS motiviert und wird mir dabei helfen, künftig ein bisschen strikter zu sein, gerade wenn es um “Cheat-Days” geht. Jetzt sind es noch ca. 5-7 Kilo, die ich in den nächsten Monaten runterkriegen will. Sorgen mache ich mir dies bezüglich keine. Ich hätte ehrlich gesagt auch angenommen, dass ich nach den 3 Wochen massiv zugenommen habe. Puh’ da hat sich die Umstellung der Ernährung offenbar richtig bezahlt gemacht 😉 .

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