CrossFit: das erste Jahr


Inzwischen bin ich seit einem Jahr dabei. Puh, ein Jahr ist ziemlich schnell vergangen. Doch was ist im letzten Jahr alles so passiert, was hat sich verändert? Eines ist klar, es hat sich fast alles verändert: meine Einstellung, meine Ernährung, mein Körper und nicht zuletzt natürlich auch mein Gewicht. Ich habe im letzten Jahr mit CrossFit begonnen, da ich endlich fit(ter) werden wollte. Mir war klar, dies würde nicht ohne Disziplin und eine Ernährungsumstellung funktionieren.

Bis es mit der Ernährungsumstellung so richtig funktionierte hat es übrigens fast 6 Monate gedauert. Anfangs habe ich beim Gewicht sogar noch zulegt, doch seit Anfang diesen Jahres geht es nun endlich in großen Schritten voran. Ursprünglich hatte ich mit 94 oder 95 kg begonnen, während der ersten Monate ging mein Gewicht dann noch leicht nach oben, bevor es schließlich zu fallen begann.

Seit Anfang des Jahres bewege ich mich nun unter 90 kg. Aktuell sind es sogar nur noch 80 kg, wobei inzwischen zu erkennen ist, dass ich mich langsam aber sicher wieder in Richtung 81 kg aufwärts bewege.

CrossFit: Gesunde Ernährung, Ernährungsplan und Cheat Days

Gleich zu Beginn meines CrossFit Experimentes machte mir mein Trainer eines unmissverständlich klar: Training ist gut, ohne die richtige Ernährung wird die Wampe aber nur langsam verschwinden. Ich wollte wirklich unbedingt abnehmen und war bereit fast alles dafür zu tun, doch irgendwie dauerte es einfach zu lange. Kein Wunder, wenn ich im Nachhinein so darüber nachdenke, dann waren es wohl die “Cheat Days”. Wäre ich mit der Ernährung einfach ein bisschen konsequenter gewesen, dann wären die Kilos wohl schneller gefallen.

Nachdem ich meine Ernährung mehr und mehr in den Griff bekommen habe, wurde das Abnehmen immer leichter. Anfang des Jahres lies ich mir dann einen Ernährungsplan von meinem Trainer erstellen. Meiner Meinung nach meine beste Entscheidung, denn mit dem Ernährungsplan kam der Stein erst so richtig ins rollen.

Fortschritte beim Sport: mehr Kraft und Kondition
Während meiner Anfänge hatte ich nicht immer das Gefühl, dass es gut vorangeht. Jetzt nach einem Jahr erkenne ich aber ziemlich klar die Fortschritte, welche ich in den letzten 12 Monaten gemacht habe. Mein Trainer zeigte mir in den vergangenen Monaten bereits immer wieder, welche Ergebnisse sich längst verbessert hatten. Er protokolliert verschiedene Zeiten oder Leistungen und dadurch können wir erkennen, wo sich, was getan hat.

CrossFit – aller Anfang ist schwer
Wenn ich so darüber nachdenke muss ich schon schmunzeln und irgendwie bin ich auch ein bisschen stolz. Denn als ich im Juni 2015 startete, konnte ich keinen einzigen Klimmzug machen, Liegestütze waren nur von den Knien möglich und mehr als 20 Situp’s am Stück waren auch undenkbar. All das ist längst anders und dafür bin ich verdammt dankbar. War es ein langer, harter Weg? Nein, bei weitem nicht. Ich glaube es geht letztlich um die Konsequenz. Kann man sich trotz seiner Wampe, der Bequemlichkeit und der knappen Zeit unter der Woche aufraffen und Sport machen, wird sich dies auszahlen.

Neue Ziele, mehr Motivation & ein bisschen Ungeduld

Mit dem erreichen meiner ersten Ziele, ist meine Motivation weiterzumachen natürlich gestiegen. Schließlich habe ich längst gesehen, was alles erreichbar ist und das in gerade einmal einem Jahr. Damit haben sich natürlich auch meine Ziele geändert, längst möchte ich nicht nur einen flachen Bauch haben, sondern nach Möglichkeit soll dieser auch muskulärer sein. Außerdem wäre mehr Kraft und noch ein bisschen mehr Kondition auch cool.

Alles möglich, keine Frage. Wäre da nicht die Ungeduld, denn am liebsten würde ich diese Ziele sofort erreichen. Aber es gibt halt nur eine Lösung und die lautet: dran bleiben und bloß nicht den Kopf in den Sand stecken, denn auf diese Weise geht es ganz sicher nicht voran.

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