Werbung: CAT B15Q Test


Handyversicherung

Outdoor Smartphone CAT B15Q im Test

Werbung: Durch eine Pressemitteilung wurde ich auf das outdoor Smartphone der Firma CAT aufmerksam. Mein Interesse war schnell geweckt, denn ich habe schon das ein oder andere Smartphone beim testen mit Kratzern und Schäden “verschönert”. Ein Smartphone das nicht nur wasserdicht, sondern darüber hinaus auch noch stoßfest und gut verpackt ist – ohne dabei auf eine optionale, ggf. störende Hülle setzen zu müssen, klang sehr verlockend.

Nachdem ich mich mit CAT in Verbindung gesetzt hatte, erhielt ich Testgeräte und konnte prompt mit dem Test beginnen. Doch bevor ich jetzt zum Test komme, hier zu nächst noch ein paar grundsätzliche Daten zum outdoor Smartphone von CAT.

CAT B15Q technische Details

  • Displaygröße: 4 Zoll
  • Displayauflösung: 480×800 Pixel
  • Kamera mit LED Blitz: 5 MP
  • System: Android
  • Prozessor: Quadcore, 1.3 GHz
  • Dual Sim: 2 Sim-Karten im Gerät
  • 3G, Wi-Fi, Bluetooth, A-GPS
  • Speicher Erweiterbar durch Micro SD-Karten
  • Grösse 125×69.5×14.95 mm
  • Gewicht 170 g

Outdoor Features

  • Stoßfest bis 1,8 Meter
  • Wet Finger tracking
  • Display mit Gorilla Glas
  • Wasserdicht: 1 Meter Tiefe bis 30 Minuten
  • Staubdicht
  • Temperatureinstazbereich -20°C bis 55°C

Das CAT B15Q im Test
Dieses Smartphone soll richtig hart im nehmen sein und das wollte ich mal genauer überprüfen. Persönlich gefiel mir die Verarbeitung sehr gut, wenn auch die Abdeckung des Akkufachs irgendwie billig wirkt. Das Telefon ist nach hinten nämlich nur mit einer dünnen Plastikabdeckung versehen worden. Diese zu öffnen ist nicht ganz einfach und auch das schließen gestaltet sich schwierig.

Dafür liegt das Handy gut in der Hand, die Kamera funktioniert schnell und das Display wirkt klar. Wer es braucht, der kann bis zu 2 Sim-Karten gleichzeitig im Gerät verwenden. Außerdem ist auch die Kamera hervorzuheben, mit dieser lassen sich scharfe Bilder machen. Darüber hinaus kann man mittels der Panorama Funktion auch spielend leicht Panorama Fotos machen.

Test Fotos

Was mir auch gut gefallen hat: die Funktion mit der man Objekte “einmal um 360 Grad” fotografieren kann. Danach kann man das Bild auf dem Telefon drehen und bekommt so einen besseren Eindruck vom jeweiligen Objekt. Mit der Akkuleistung bin ich ganz gut zurecht gekommen, ich habe aber ehrlich gesagt auch kein WiFi verwendet oder bin viel im Netz unterwegs gewesen. Über 1-2 Tage hat der Akku immer gehalten, danach ging es dann wieder an den Strom (wobei der Akku noch nicht vollständig leer war).

Test Video

Das CAT B15Q im Dreck
Natürlich war ich schon riesig gespannt darauf, wie sich dieses harte outdoor Telefon wohl draußen so schlagen würde! Also zog ich mit meinen Testgeräten los und lies diese aus 2 Metern Höhe fallen, in den Sand und auf Rasen und zum Schluss sogar in die Ostsee.

Am Strand bekamen die Testgeräte eine “Sandbehandlung”, diese setzte den Geräten wie erwartet nicht weiter zu. Alles was an Sandkörnern kleben blieb, spülte die Ostsee mühelos wieder weg. Strand, herunterfallen und Tauchgänge haben die Geräte nicht beeindruckt – in keinster Weise.

Einen Gang härter
Jetzt wurde ein Gerät wurde aus ca. 1,8-2 Metern Höhe, gute 10-15 Meter weit in die Ostsee geworfen. Was dann folgte hätte keiner von uns erwartet – Licht aus – Hirntod. Was war passiert? Vor dem Wasser-Test haben wir doch extra nochmals ALLE Öffnungen gecheckt und uns mehrfach davon überzeugt, dass wirklich alles dicht ist?! Das Gerät zeigte keine äußerlichen Schäden und trotzdem startete es sich unentwegt immer wieder neu.

Ein Reboot wie er im Internet beschrieben worden ist half auch nicht weiter. Also Abdeckung weg, Akku raus und schauen ob vielleicht doch noch Wasser ins Gerät gekommen ist. Fehlanzeige, dass Akkufach schien trocken zu sein, also Akku wieder rein und das Smartphone wieder einschalten.

Gleiches Spiel: Startbildschirm, Ladebalken und das gleiche von vorne. Es folgten ratlose Gesichter und diverse Versuche über Google etwas brauchbares herauszufinden. Leider jedoch ohne Erfolg. Nach 2 Tagen schalteten wir das Gerät wieder ein und trauten unseren Augen nicht. Alles lief so, als wäre nie etwas gewesen.

Erneuter Test: das gleiche nochmal
Beim erneuten Test öffneten wir das nagelneue und zuvor nicht benutzte Testgerät. Die Testprozedur aus Sand, Strand, fallen und im Wasser liegen lassen wiederholten wir. Alles lief gut, keinerlei Schwächen erkennbar, bei keinem der beiden Geräte. Dann ließen wir es abermals drauf ankommen.

Dieses Mal warf jedoch nicht ich selbst die Geräte ins Wasser, sondern ein Mit-Tester. Nacheinander flogen beide Geräte ca. 5 Meter weit ins Wasser, abermals aus ca. 1,8 Metern Höhe. Ich war zu diesem Zeitpunkt wirklich sehr gespannt auf das Ergebnis und konnte meinen Augen abermals nicht trauen!

Das erste Testgerät ging einfach aus und war gerade dabei sich neuzustarten, als ich dieses aus dem Wasser nahm. Das original verpackte Testgerät schien nicht weiter beeindruckt zu sein und lief normal weiter. Ich dachte mir, gut, dann wurde das erste Testgerät in der Vergangenheit vielleicht einfach zu oft und zu hart getestet.

Doch es sollte alles noch ganz anders kommen. Nachdem ich die Geräte in den Sand legte und schon gute 15 Meter vom Wasser entfernt war, schaltete sich das neue Testgerät plötzlich ab und begann eine Neustartschleife. Im Gerät war kein Wasser zu sehen und ein normaler Betrieb war nicht mehr möglich. Nach ca. 50 Minuten lief das Gerät dann wieder als wäre nie etwas gewesen.

Weitere Ergebnisse
Auch nach dem Ende unserer Tests liefen beide Smartphones (wieder) ohne Einschränkungen. Die von CAT beworbene “Wet Finger tracking” Funktion wollte leider nicht so recht funktionieren. Dies kann aber damit zu tun gehabt haben, dass die Displays der Smartphones wirklich viel Wasser auf der Oberfläche hatten. Die Frage ist halt dann irgendwie auch: wie werden “nasse Finger” definiert und wie viel Wasser darf sich auf dem Display befinden. Grundsätzlich hat das Display auch mit nassen Fingern reagiert, nur musste man schon ganz schön Geduld beweisen.

Was kostet das outdoor Smartphone?
Das CAT B15Q ist derzeit ohne Vertrag ab ca. 280 Euro erhältlich. Gebraucht gibt es das Smartphone für rund 200 Euro.

Fazit zum CAT B15Q

Keines der beiden Testgeräte hatte nach unserem Test sichtbare Mängel oder Beschädigungen. Beide Geräte hatten Aussetzer und beide Geräte liefen am Ende wieder. Mir persönlich gefällt die Art “Produkt” sehr gut. Ich bin sehr gespannt auf den in Kürze erscheinenden Nachfolger.

Zum Wasser-Weitwurf-Test möchte ich außerdem noch anmerken: klar kann man ein Smartphone aus knapp 2 Meter Höhe, 10 oder 15 Meter weit ins Wasser werfen. Es stellt sich jedoch die Frage, wie wahrscheinlich eine solche Situation in der Praxis ist. Die Geräte gingen zeitweise beide aus und ließen sich nicht starten.

Am Ende kamen wir aber an alle Daten heran und die Geräte ließen sich wieder einschränkungsfrei verwenden. Richtig “gekillt” haben wir daher keines der beiden Geräte. Es ist trotzdem irgendwie schon ein Minuspunkt, dass das Gerät zunächst außer Gefecht gesetzt worden ist. Da jedoch inzwischen schon ein Nachfolger Modell angekündigt worden ist, bin ich gespannt ob dieses, die gleiche Schwäche besitzt oder nicht.

Ergibt ein Kauf des CAT B15Q Sinn?
Das hängt ganz von den Anforderungen und Erwartungen ab, welche an das Gerät gestellt werden. Mit diesem outdoor Smartphone bekommt man ein Telefon, dass mal ins Wasserfallen kann, das Stöße verträgt, Sand und Staubdicht ist. Die Kamera ist in Ordnung und auch der Akku lässt einen nicht vorzeitig im Stich.

Zudem sorgt das Gorilla Glas dafür, dass das Display nicht bei der erst besten Gelegenheit springt. Außerdem gibt es da dann noch den Vorteil mit den 2 Sim Karten, die gleichzeitig im Gerät verwendet werden können.

Das neue Modell wird zudem sicherlich dafür sorgen, dass der Preis vom CAT B15Q noch ein bisschen fallen wird. Ob der Kauf dieses outdoor Smartphones jedoch Sinn ergibt oder nicht, dass könnt letztlich nur Ihr entscheiden!

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Comments 2

  1. das ist ein interessanter Test, aber für mich müßte ein Outdoorhandy, noch andere Funktionen haben, z. B. ein Temperaturmesser wäre nicht schlecht

  2. Cool. Danke für den ausführlichen Test. Für mich sind die OutdoorHandys nix, weil wenn meinem Handy Gefahr lass ich es lieber daheim.

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