Kurz vorgestellt: Casio Exilim EX-FR10


Vor kurzem erst wurde eine Kameraserie aus dem Hause Casio vorgestellt, die es in Innovation echt mal krachen lässt. Dass nicht unbedingt alles bei einer Kamera in einem Gehäuse sein muss, zeigt ja bereits die Panasonic HX-A100. Bei ihr sind Kameraauge und Body zwar voneinander getrennt, kommunizieren aber immer noch kabelgebunden miteinander. Casio setzt dem dezentralen Prinzip von Kameraauge und Body aber jetzt die Krone auf. Sie haben mit der EX-FR10 eine Kamera entwickelt bei der beides komplett getrennt voneinander funtkioniert. Die Kommunikation laäft drahtlos. Was das Ding sonst noch so kann, verraten wir euch jetzt.

Kamera im Baukastenprinzip

Eines gleich vorweg: Die Kamera ist keine Action Cam im klassischen Sinne. Dazu fehlen ihr ein paar wichtige Merkmale. Das wäre zum Beispiel die Wasserdichtigkeit. Casio hat bewusst auf ein wasserdichtes Gehäuse verzichtet und der EX-FR10 nur einen Spritzwasserschutz gegeben. Zum anderen fehlt der Kamera der Weitwinkel. Mit nur 90° Brennweite gleicht sie eher normalen Fotoapparaten als einer Actioncam. Diese weisen oft Brennweiten von 120° und mehr auf. Trotzdem ist die Casio für uns sehr interessant. Das liegt vor allem an der Trennung von Linse und Gehäuse. Beides lässt sich wie bei einem Baukasten zusammenstecken. Man ist aber nicht gezwungen dies zu tun. Stattdessen kann man das Kameraauge am Rucksack oder Helm befestigen, während das Bedienteil mit dem eingbauten TFT-Monitor in der Hand oder der Hosentasche bleibt.

Beide Teile kommunizieren via Bluetooth. Steckt man die Teile doch zusammen, kann man die Kamera fast wie einen normalen Fotoapparat nutzen, oder sich eine Selfie-Kamera zusammenstecken. Mit 14 Megapixeln ist der CMOC-Sensor nicht unbedingt üppig dimensioniert. Eine App-Steuerung via Bluetooth ist zwar vorgesehen, jedoch noch nicht bestätigt. Insgesamt bringt das Gerät stolze 175 Gramm auf die Waage. Über das mitgelieferte Zubehör ist ebenfalls noch nicht viel bekannt. Sicher ist jedoch, dass ein Gurt dabei ist, mit dem sich die Kamera am Rucksack oder am Helm befestigen lässt.

Wo bekomme ich die Exilim EX-FR10?
Vorläufer der Cam wurden zwar hier in Europa vorgestellt, jedoch nicht auf den Markt gebracht. Das ist ziemlich schade, denn immerhin hat die Kamera für alle Outdooraktivitäten hohes Potential. Ein möglicher Release ist bisher leider nicht absehbar.

Wieviel kostet die Baukasten Kamera?
Wenn ihr euch ein Exemplar sichern wollt, könnt ihr dies dennoch tun. In Japan und China gibt es die Cam frei verkäuflich. Für schlappe 50.000 Yen ist sie dort zu haben. Das entspricht ziemlich genau 335 Euro. Casiotypisch recht viel für ein kleines Stück Technik. Ob der hohe Preis gerechtfertigt ist, können wir bisher aber noch nicht sagen.

Fazit

Leider, leider, leider gibt es viel zu wenig Informationen über diese Outdoorkamera von Casio. Es sind (noch) nicht viele Details bekannt. Trotzdem finden wir das Konzept sehr interessant und würden mit Sicherheit auch Einsatzmöglichkeiten für den Zwerg finden.

Was haltet ihr von dieser Digitalkamera? Tolle Idee oder nur Werbeversprechen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen. Jeder eurer Kommentare ist uns 4 Strongg-Punkte wert. Kommentiert fleißig und sagt uns eure Meinung.

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