Anzeige: Buchrezension: Basketball-Legenden


Basketball Buch
Basketball Buch

Werbung: Sportbücher begleiten seit vielen vielen Jahren den Sport. In Ihnen kann man wichtige Details immer wieder nachlesen.

Aber nicht nur Bücher über die korrekte Ausübung des Sports werden immer populärer. Auch Chroniken und Zusammenfassungen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Und weil bald die March Madness wieder beginnt und wir es kaum erwarten können, haben wir mal nach einem Buch über die Legenden des Basketballs gesucht.

Wir wurden nicht enttäuscht. Es gibt tatsächlich so ein Buch und wir haben es mit freundlicher Unterstützung des Pietsch Verlages zur Verfügung gestellt bekommen. Damit ihr wisst, ob das Buch auch für euch etwas ist, stellen wir es euch heute einmal näher vor.

Die Haptik des Buches

Das Buch kommt mit einem Hardcover daher und ist auf der Außenseite soft bedruckt. Es liegt also ganz gut in der Hand und rutscht auch nach langem Lesen nicht aus den Fingern. Das ist auch gut so, denn mit seinem knapp DIN A4 großen Format ist es nicht unbedingt gut in einer Hand zu halten. Mit etwa 160 Seiten bietet es ausreichend Platz für allerlei wissenswertes rund um das Thema Basketballlegenden.

Das Buch ist im Jahr 2014 zum ersten Mal erschienen und zeigt auf fast jeder Seite Fotos der jeweiligen Spieler. Das Buch ist übrigens Kapitelweise aufgebaut und behandelt in jedem Buch einen Spieler. Lediglich eines bildet dabei eine Ausnahme. Das von John Stockton und Karl Malone. Aber dazu später mehr. Jetzt werfen wir erst einmal gemeinsam einen Blick ins Buch.

Die einzelnen Kapitel des Buches
Insgesamt haben sich die Autoren Andreas Lück und Joachim Möller 16 NBA-Spieler herausgepickt, welche in 15 Kapiteln beschrieben werden. Jeder der Spieler wird naemtlich genannt und sein Verdienst zum Basketball wird chronologisch geschildert. Zu finden sind neben noch aktiven Spielern wie Kobe Bryant und Tim Duncan auch bereits in Ruhestand gegangene Spieler wie Micheal Jordan oder Larry Bird. Neben den 15 Kapiteln geben die Autoren in einem 16ten Kapitel aber noch Ausblick auf zukünftige Legenden.

Was wird vermittelt?
Neben dem geleisteten Verdienst für den Sport Basketball, legt das Buch den Fokus auch auf den sozialen Aspekt. Das Leben hinter den Kulissen wird auch beleuchtet und zeichnet ein gut nachvollziehbares emotionales Bild der einzelnen Spieler. Interesant war vor allem, dass auch die Rückkehr in den aktiven Basketballbetrieb aufgelistet wurde und das sogar teilweise mit Gründen.

Ein Bespielkapitel
Picken wir uns das Kapitel von Bill Russell heraus. Dieses verdeutlicht sehr gut was ich mit den Facts und Hintergrundinformationen meine. Bill Russel war seinerzeit einer der besten Center und hat erstmals die Spielweise der Defense revolutioniert.

Und obwohl er ein Riesentalent war, hatte er es sehr schwer als Profi in der damaligen NBA durchzustarten. Das lag an der Zeit. Amerika in den 1960er Jahren hatte ein großes Problem mit der Rassenfrage. Ich möchte nicht zu weit ausholen, denn sonst nehme ich euch ja den Spaß am Buch. Wer also genaueres dazu lesen will, sollte sich das Buch zu Gemüte führen. Es wird aber außerdem noch beschrieben, wie Bill zu den Boston Celtics kam und wie sein Auftreten im Kontext der Mannschaftsgeschichte zu sehen ist.

Pros und Cons von “Basketballlegenden”
Das Buch ist interessant geschrieben und vermittelt einen guten Einblick in die Geschichte des Basketballs. Trotzdem offenbart es hier und da noch Schwächen. Einige Spieler werden sehr exakt unter die Lupe genommen, obwohl nicht ganz klar ist, welchen Beitrag sie zum großen Thema Basketball geleistet haben. Andere Spieler wiederum werden viel zu ungenau beschrieben.

Natürlich ist das alles nur eine subjektive Wahrnehmnung. Schließlich soll das Buch eine breite Masse ansprechen und jeder hat Lieblingsspieler oder solche, die er nicht besonders mag. Als Contra geht für uns die Reihenfolge bezeihungsweise die Spielerwahl aus dem Buch hervor.

Natürlich kann man noch Hunderte andere Personen die sich im Basketball verdient gemacht haben nennen, deswegen nehmt uns diesen kleinen Kritikpunkt nicht allzu übel. Was uns besonders gut gefallen hat ist die Tatsache, dass auch wirkliche Legenden wie Julius Erving beleuchtet werden. Die Auswahl der Spieler ist (subjektiv) in Ordnung und spiegelt fast alle Epochen des Basketballs wieder.

Preis/Leistung
Mit angesetzten 30 Euro pro Exemplar zählt das Buch “Basketballlegenden” nicht gerade zu den Schnäppchen der Sportbücher. Dennoch ist der Preis verschmerzbar bedenkt man, dass neben den ohnehin nachprüfbaren Fakten wie (Scores, Wurfquote, Assists, Rebounds, etc.), auch der soziale Aspekt nicht zu kurz kommt und man viele neue Dinge erfährt.

Fazit

Unser Fazit ist kurz und gut. Das Buch weist zwar (subjektiv) einige Lücken in der Auflistung auf, ist jedoch sehr gut geeignet um sich einen Einblick in die Basketballwelt zu verschaffen. Wo kam sie her, wo geht sie hin? All das wird im Buch geklärt.

Für knapp 30 Euro ist das Buch zwar nicht unbedingt günstig, dafür aber sehr informativ. Die Geschichte der Spieler wird sowohl faktengestützt, als auch im Kontext der jeweiligen Mannschaft dargestellt und vermittelt einen nachvollziehbaren Eindruck, warum derjenige nun gerade eine Basketballlegende ist.

Subjektiv haben uns zwar ein paar Spieler gefehlt, darüber ließe sich aber streiten. Wir können euch das Buch durchaus empfehlen. Vor allem dann, wenn ihr eine Auflistung ein paar der Top-Spieler aus den jeweiligen Epochen des Basketballs sucht. Lediglich das letzte Kapitel (“Zukünftige Legenden”) ist unserer Meinung nach nicht besonders gut gelungen.

LeBron James hat in der Basketballwelt bereits eine großen Fußabdruck hinterlassen und bereits jetzt eine Legende. Bis zum Ende seiner aktiven Spielzeit ist es noch weit und er ist jetzt auf gutem Wege, viele aufgestellte Rekorde zu brechen. Wir wissen nicht ganz, warum er es “nur” in das Kapitel der zukünftigen Legenden geschafft hat. Trotzdem solltet ihr (wenn euch Basketball interessiert) unbedingt selbst einmal einen Blick ins Buch werfen, um euch euer eigenes Bild zu machen.

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