Broomball – Der sauberste Sport der Welt?


Es hört sich zunächst merkwürdig an, denn broom ist das englische Wort für Besen. Man könnte also meinen Der Sport funktioniert ähnlich wie Curling und die Halle sieht nach dem Spiel aus wie geleckt. Aber weit gefehlt. Die Jungs und Mädels gehen beim Broomball nicht gerade zimperlich zur Sache. Man stelle sich eine Mischung aus Eishockey und normalem Hockey vor. Oder Eishockey ohne Schlittschuhe. Sehr wahrscheinlich wurde Broomball in den frühen Jahren des 19. Jahrhunderts entwickelt. Ausgedacht haben sich das die Kanadier. In einem Land in dem Eishockey Nationalsportart ist, vollkommen verständlich. Was Broomball so cool macht und warum man lieber kein kleines Zipperlein sein sollte, wenn man Broomball spielen will, verraten wir euch jetzt.

Wie funktioniert es?

Broomball wird ähnlich wie Eishockey auf einem Eishockeyfeld gespielt. Auch die Regeln sind denen des Eishockeys nicht unähnlich. Es gibt einen Keeper und fünf Feldspieler. Die Spieler sind aber nicht so stark gepolstert wie beim Eishockey. Hauptsächlich der Oberkörper wird durch Paddings geschützt. Besonders hervorzuheben ist, dass man beim Broomball mit “normalen” Schuhen spielt. Das verschafft vor allem dem Keeper Vorteile, denn die Spieler kommen nicht so schnell an den Ball. Trotzdem ändert das nichts an der Durchschlagskraft mit der die Schüsse am Tor ankommen. Vor allem in Duellen geht es oft ziemlich heftig zur Sache. Nach dem Abschlag versuchen die Spieler in 2 mal 20 Minuten soviele Tore wie möglich zu erzielen. Wird ein Spieler unfair oder begeht eine Strafe werden Penalty-Shots ausgeführt.

Was kostet es?
Zwingend erforderlich zum Broomball spielen ist eine Schutzausrüstung. Körperpanzer, Helm, Handschuhe und einen Mundschutz. Hast du alles? Dann brauchst du noch einen Broomstick, ein paar andere kaputte und einen Ort zum spielen. Eine Eishalle zum Beispiel.

Wo bekomme ich es?
Die Schutzausrüstung lässt sich relativ probemlos im Internet beschaffen. Es gibt mittlerweile viele Eishockeyausstatter in Deutschland. Auch das Eishallennetz kann sich langsam sehen lassen. Ihr solltet auf gar keinen Fall an der Schutzausrüstung sparen. Es geht beim Broomball mitunter sehr rau zur Sache. Wer da nicht auf sich achtet landet schnell mit Omi zusammen beim Orthopäden oder auf der Intensivstation im Krankenhaus.

Fazit

Broomball ist schon ‘ne ziemlich coole Sache. Für alle die sich keine Schlittschuhe leisten können oder nicht Schlittschuh fahren können, sicherlich eine Alternative. Desweiteren ist der Sport auch kein billiger Abklatsch vom Eishockey. Technisch anspruchsvoller durch kleinere Schläger und keine schnellen Manöver ist das Spiel sehr durch Taktik beherrscht. Wer möchte kann sich gern beim deutschen Broomballverband informieren. Wir finden, dass ein genauer Blick durchaus lohnt und abgesehen vom Kostenaspekt für die Schutzkleidung, ist
der Sport uneingeschränkt empfehlenswert. An die Besen, fertig, los!

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