Fahrrad Automaten


Wer hätte es gedacht. Mittlerweile stehen die Automaten ja überall und die Ideen und Dinge die man aus solchen Automaten bekommen kann werden ja immer besser. Von Ballerinas nach einer Party bis hin zu heißen Suppen oder ganz klassisch: den Zigaretten.

Ein Konvolut von Designern und Architekten aus den Niederlanden hatte aber eine ganz besondere Idee. Warum nicht ein Fahrradautomat? Wenn man eines braucht könne man es sich doch aus dem Automaten ziehen und wäre wieder mobil. Wir fanden die Idee so spektkulär, dass wir euch gern davon berichten wollen.

Lest unseren Bericht über dieseen Exoten einfach weiter und erfahrt, wie das mit dem Fahrrad aus dem Automaten funktionieren soll.

Oh, ein Fahrrad-O-Mat! Wie ging das noch gleich?

Also gedacht ist das ganze so: Du bist gerade auf dem Weg von A nach B. Plötzlich überkommt die die Lust deinen Weg mit dem Rad fortzusetzen. Du gehst an einen der vorhandenen Automaten und steckst ein paar Euro hinein. Daraufhin wird eines der besonders designten Fahrräder aus dem inneren des Automaten nach vorn gehoben. Die Fahräder sind insofern besonders, als dass sie auf nur 16 Zentimetern Breite Platz finden. Nachdem du dein Bike bekommen hast, nimmst du die für dich nötigen Einstellungen wie Lenker- und Sattelhöhe vor. Danach genießt Du einfach die Fahrt auf Deinem Bike.

Wenn ihr an eurem Ziel angekommen seid, könnt ihr das Rad auch wieder an einem Automaten zurückgeben. Einfach wieder zusammenklappen und in den Automaten geben. So oder so ähnlich soll das Mietprinzip funktionieren. Dafür haben die Designer sogar schon Preise abgeräumt. 2006 wurde das Team mit dem Spark Design & Architekture Prize ausgezeichnet.

Wo finde ich die Fahrrad Automaten?
Noch bleibt das Konzept nur eine Studie. Ihr werdet also so schnell keinen Automaten mit Fahrrädern finden. Dennoch zeigt die Idee und die Studie was alles machbar ist und ist vor allem für urbane Gebiete interessant.

Wieviel kostet es?
Zu den genauen Kosten geibt es leider noch keine Informationen. Der Preis eines solchen Mietrades soll allerdings nicht höher liegen als ein Busticket. Damit möchten die Entwickler die alternative Bewegung fördern und die Umwelt entlasten.

Fazit

Eine richtig tolle Idee wenn ihr uns fragt. Mit dem grünen Fußabdruck im Hinterkopf so ein Projekt zu erdenken und zu entwickeln verdient Respekt. Da ist es auch vollkommen verständlich, warum das Team aus den Niederlanden mit Lob überschüttet wird.

Trotzdem kommen da noch einige Bedenken unsererseits zu Tage. Was passiert, wenn mal ein Fahrrad nicht zurückgegeben wird. Wie hoch sind die Anschaffungs- und Betriebskosten für diesen Automaten? Macht es wirklich Sinn Fahrräder anzubieten, wenn doch schon fast jeder Städter eines hat? Wir werden sehen ob sich diese Idee durchsetzt und wieviel Erfolg sie in der Praxis hat.

Was denkt ihr über das Fahrrad to go? Ist das Lob gerechtfertigt oder bekommt die Niederlande da umsonst die Lorbeeren? Lasst es uns in den Kommentaren wissen. Jeder eurer Kommentare ist uns 4 Strongg-Punkte wert. Kommentiert fleißig und sagt uns eure Meinung.

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Comments 3

  1. Die Holländer wieder … 😉

    Grundsätzlich eine witzige Idee, aber aus meiner Sicht nicht alltagstauglich. Man ist ja dann doch recht stark auf die Aufstellung dieses Automaten angewiesen. Und selbst wenn man das mal richtig auf den Markt bringt, wird man ja nun nicht zwischendurch so einen Automaten sehen und sich denken: “ach, ich könnte ja jetzt auch mitn Fahrrad fahren.”

    Was ich nicht ganz verstehe, was Du mit “16 Zentimetern Breite” meinst, Maik? Der Lenker ist doch breiter Oo.

    Ich denke, dass das System von usedomrad dann doch effektiver ist, weil es weniger Kosten und weniger Risiko mit sich bringt.

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