Beets BLU Heart Rate Monitor


BeetsBLU

Beets BLU Herzschlagsensor im Test
Hinweis: dieser Test wurde von Stronggbassador Uli aus Stralsund gemacht. Wenn Ihr künftig mehr Tests von unseren Stronggbassadors (Team Mitgliedern und Strongg Lesern) sehen wollt, dann hinterlasst doch bitte einen entsprechenden Kommentar. Jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit dem von Uli gemachten Test.

Alex

Der Beets BLU Heart Rate Monitor im Test

Beim Joggen – gerade als Anfänger – sollte man auf seine Herzfrequenz achten. Für das Training gilt, dass man sich nicht überfordern sollte, da dies den Körper sogar schwächen kann. Vor allem wenn man sich nicht ausgiebig erholt, verringert sich die Leistung beim nächsten Lauf.

Für Ungeübte gilt daher eine Regenerationszeit von 48 Stunden einzuhalten. Das heißt, man geht nur jeden zweiten Tag laufen. Doch ab wann überfordert man seinen Körper? Den Puls kann man in verschiedene Zonen gliedern:

  • Fettverbrennungszone (60 – 70% der Maximalen Herzfrequenz)
  • Aerobe Zone (70 – 80% der Maximalen Herzfrequenz)
  • Anaerobe Zone (> 80% der Maximalen Herzfrequenz)

Für die Maximale Herzfrequenz gilt die Faustregel: 220 – Alter. Dieser Pulsbereich sollte von Hobbyläufern gemieden werden, da dies schädlich für das Herz sein kann. Wie der Name schon sagt, verbrennt der Körper in der Fettverbrennungszone die meisten Kalorien.

Um seine Kondition zu verbessern, ist die aerobe Zone für das Training ideal. Die anaerobe Zone grenzt an die Maximale Herzfrequenz, wobei nicht mehr genügend Sauerstoff für die beanspruchte Leistung vorhanden ist.

Da allerdings nicht jeder Körper gleich ist und man beim Sport auch immer ganz bewusst auf sich achten sollte, muss man diese Grenzen für sich austesten. Hierbei ist ein Brustgurt, der einem dann den aktuellen Puls auf das Smartphone oder ein Wearable spielt, ideal. Ich durfte den Wireless Heart Rate Monitor von Beets BLU testen.

Der elastische Gurt ist längenverstellbar und mit dem Monitor über Druckköpfe zu verbinden. Er schmiegt sich gut an und ist auch unter einem Sport-BH nicht zu spüren, was ich sehr angenehm empfinde. Beim Anlegen muss man lediglich darauf achten, dass die Sensoren auf der Haut aufliegen.

BeetsBLU

Da ich vorher schon mit Brustgurt gelaufen bin und letztes Jahr ein Belastungs-EKG gemacht habe, weiß ich, dass mein Puls recht hoch ist und auch beim Sport deutlich über den oben genannten Werten der aeroben Zone liegt. Zum Einstieg habe ich den Gurt im Alltag genutzt, um meinen Puls zu überprüfen.

Meine Ruhepuls liegt demnach bei 74, treppabwärts schlägt mein Herz schon 103mal pro Minute und 137mal, wenn ich oben im 5. Stock wieder angekommen bin. Die Herzfrequenz von 183 habe ich erreicht, als ich beim Joggen einen Hügel hinaufgelaufen bin.

BeetsBLU Ergebnisse

Abbildung 1 Ruhepuls, Geringe Belastung, Treppensteigen, Maximale Belastung – Anstieg beim Joggen

Dieses Fitness-Gadget ist mit iPhones (ab 4S) und einigen Android-Geräten (Samsung Galaxy (S4, S5) and Nexus (4, 5, 7)) kompatibel. Im App-Store suchte ich nach einer App und fand diverse kostenfreie Angebote von Beets BLU, lud mir 2 Applikationen runter, wobei ich mit einer keine Verbindung zustande brachte.

Die App BB Utility verband sich aber problemlos mit meinem iPhone 5S via Blutooth. Hier wird einem lediglich die aktuelle Herzfrequenz angezeigt, man kann sich leider nicht im Nachhinein den Verlauf der Herzfrequenz anschauen.

Zur Aufzeichnung meiner Aktivitäten, wie joggen, skaten, biken, nutze ich Runtastic. Umso mehr erfreute es mich, dass der Beets BLU Heart Rate Monitor auch mit dieser App kompatibel ist.

Das Verbinden war unkompliziert und mir wurde die aktuelle Herzfrequenz nicht nur in der App, sondern auch auf dem Runtastic Orbit, den ich um´s Handgelenk trage, angezeigt. Außerdem wird einem, sofern man die Sprachfunktion aktiviert hat, die aktuelle Frequenzzone angesagt.

In Kombination mit der Runtastic App wird die Herzfrequenz nicht nur angezeigt, sondern auch aufgezeichnet, sodass man sich später die Verteilung anschauen kann, in welcher Herzfrequenzzone man wie lange gelaufen ist.

Ich zeige euch nun von meinen letzten 4 Läufen die Auswertung der Herzfrequenz:
Lauf 1 (20.08.2015 – 6 km in 49 Minuten): Unabhängig vom Messgerät bin ich so gelaufen wie sonst – ohne Rücksicht auf die Herzfrequenz. Ihr seht, dass ich hier nicht nur in den anaeroben Bereich bin, sondern auch in dem gesundheitsschädigenden roten Grenzbereich.

Lauf 2 (22.08.2015 – 4 km in 36 Minuten): Hier habe ich es schon langsamer angehen lassen und eher auf die Anweisung des Coach (Sprachfunktion) gehört, wenn er mir sagte, dass ich in Bereich 4 laufe.

Lauf 3 (24.08.2015 – 6 km in 53 Minuten): Perfekter Lauf würde ich sagen. Hier habe ich strikt auf die Herzfrequenz geachtet.

Lauf 4 (30.08.2015 – 7 km in 66 Minuten): Hier wollte ich eigentlich auch auf meinen Puls achten, aber bei dem schwülen Wetter hätte ich meinen Puls nur durch Gehen beruhigen können. Aber ich wollte die Runde um den Moorteich schaffen und die 6 km durchlaufen. Den letzten Kilometer bin ich dann nur gegangen. Ich habe die Aufzeichnung weiterlaufen lassen, um euch zu zeigen, wie schnell der Puls dann aber auch wieder runtergeht.

BeetsBLU Grafiken

Ich mag es total, wenn bestimmte Gadgets zusammen arbeiten – egal welcher Hersteller. Ich werde jetzt nur noch mit dem Beets BLU Heart Rate Monitor laufen gehen, da ich mich dann besser unter Kontrolle habe.

Mir ist die Geschwindigkeit beim Laufen nicht so wichtig, eher die Strecke und dass ich meinen Körper dabei nicht schädige.

Comments 5

  1. Sehr geiler, ausführlicher und interessanter Bericht. Finds auch gut das ihr mal Externe und Gäste Berichte schreiben lasst. Dann habt auch hier nicht so einen Streß.

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