Bajaboard


Elektrische Fortbewegungsmittel beschäftigen uns immer mehr. Der Trend des Sommers 2015 scheint in Richtung von elektrischer Fortbewegung auf einem und mehr Rädern zu gehen. Das dient nicht nur der reinen Fortbewegung, sondern nimmt auch immer mehr sportliche Züge an. Mit dem Bajaboard (gespr. “Baha”) versuchen 2 Australier ein ausgesprochen sportliches Modell auf den Markt zu bringen. Was das Board kann und warum e nicht einfach ein nächstes Elektroboard ist, erfahrt ihr hier in unserem Bericht.

Was macht das Bajaboard so besonders?

Bajaboard Das Konzept ist nicht unbekannt. Ein motorisiertes Skate- beziehungsweise Longboard haut wohl niemanden mehr so schnell vom Hocker.

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Aber wie bei vielen anderen Dingen, ist das ‘wie’ hier ganz entscheidend. Das Bajaboard ist eine Allradgetriebene Monstermaschine, die es innerhalb kürzester Zeit auf 50 Kilometer pro Stunde beschleunigt. Eine Akkuladung soll für bis zu 20 Kilometer ausreichen vorausgesetzt der Fahrer wiegt nicht mehr als 100 Kilogramm und legt einen moderaten Fahrstil an den Tag. Vor allem die Aufhängung und der Antrieb des Boards ist interessant. Jedes Rad ist zwar an einer Achse befestigt, kann jedoch frei einfedern. Das verschafft dem Board eine Fahrweise wie bei einer Einzelradaufhängung.

Außerdem wird jedes Rad über Antriebswellen zum Vortrieb benutzt. Die Akkus sitzen auf der Unterseite des Decks. Ihr könnt eure Füße in die halboffenen Bindungen stellen um Halt zu finden. Gelenkt wird zwar via Gewichtsverlagerung, die Geschwindigkeit regelt ihr aber über eine Fernbedienung in eurer Hand.

Laut Hersteller soll sich das Bajaboard wie ein Snowboard fahren und lenken lassen. Dabei spielt es keine Rolle ab bergab oder bergauf. Je nach Fahrergewicht und Können, kann das Board Steigungen bis zu 30% meistern.

Das soviel Technik auch irgendwo untergebracht werden muss, sollte klar sein. Insgesamt wiegt das Brett etwa 20 Kilogramm. Damit zählt es zwar nicht zu den Leichtgewichten, ist aber im Vergleich auch nicht schwerer als andere Boards aus der gleichen Kategorie.

Wo bekomme ich ein Bajaboard?
Noch hat der offizielle Verkauf nicht begonnen. Dennoch könnt ihr euch euer Bajaboard bereits vorbestellen und ab Juni 2015 erhalten. Ab Juni werden die Boards weltweit verschickt.

Was kostet mich ein Bajaboard?
Das Bajaboard gibt es in nur einer Ausführung, allerdings mit mehreren Add-Ons. Ihr könnt euch zum Beispiel noch Bremslichter und Und Fahrlichter montieren lassen.

Außerdem könnt ihr wählen, ob ihr euer Bajaboard mit oder ohne Bindungen fahren wollt. Das Premium Modell mit allen Extras kostet 3.800 US-Dollar. Umgerechnet entspricht das etwa 3400 Euro. Nicht gerade wenig, aber mit den technischen Features ist der Preis durchaus gerechtfertigt.

Fazit

Bajaboard Das Bajaboard ist zwar keine Revolution in Sachen Elektroskateboard, dafür aber mit vielen technischen Details gespickt. Soweit uns bekannt ist, ist das Board bisher auch das einzige serienmäßig mit 4 Rädern angetriebene Board.

Ob sich das angepriesene Fahrverhalten wirklich bestätigen kann, bleibt für uns jedoch fraglich. Dazu müssen wir es zunächst testen. Sobald sich in dieser Hinsicht etwas tut, erfahrt ihr es zuerst.

Was denkt ihr darüber? Würdet ihr es mal ausprobieren oder könnt ihr uns vielleicht genauer erklären wie das funktioniert? Lasst es uns in den Kommentaren wissen. Jeder eurer Kommentare ist uns 4 Strongg-Punkte wert. Kommentiert fleißig und sagt uns eure Meinung.

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Comments 1

  1. Das ist eigentlich DIE Lösung, was die Frage nach eBoards angeht. Diesem Antrieb an nur einem Rad an nur einer Achse stehe ich prinzipiell eher skeptisch gegenüber. Auch in eigenen Plänen denke ich eher über einen zentralen Antrieb nach. Aber Top Idee, grade mit den Schmalen Rollen und dem Allrad-Antrieb wird einen die Beschleunigung umhauen. Ohne Bindung rutscht man wahrscheinlich hinten runter 🙂
    Wie das funktioniert? Radaufhängung ähnlich wie beim Auto, aber halt kombiniert mit dem “Neigungslenken”, Interessant finde ich den Antrieb. Durch die derartige Radaufhängung kann die Achse direkt angetrieben werden. Scheinbar wird die Rotation des Motors in dem kleinen grauen Kasten (nenn wir es Getriebe) umgesetzt und gleichmäßig auf beide Räder der jeweiligen Achse verteilt. Ich würde mich nicht wundern wenn da ein Differenzialgetriebe versteckt wäre.
    Da das ja alles relativ “klein” gehalten und gut versteckt ist finde ich den Preis echt gerechtfertigt. Wahrscheinlich ist die Kiste aber – zu mindestens in den ersten Generationen – ,aufgrund der vielen offenliegenden und verhältnismäßig komplexen Bauteile, ziemlich Dreckanfällig. Also Staub in den Lagern, Schlammverkrustete Lenkstangen und Wellen und so.
    Aber wenn ich in 1000 Jahren mal so viel Schotter übrig habe ist das meins.

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