Swimrun - Schwimmen als ein Element

Badeunfälle vermeiden – Baderegeln und Tipps

Unbezahlte Werbung: Jedes Jahr ist es wieder ein Thema: Badeunfälle. Bei Unfällen im Wasser sterben Jahr für Jahr unzählige Menschen. Laut der DLRG Statistik von 2020, starben in Deutschland mindestens 378 Menschen durch Ertrinken. Mit den Baderegeln vom DLRG lassen sich Badeunfälle vermeiden. Damit das in der Praxis funktioniert, muss man diese Regeln allerdings kennen.

Badeunfälle vermeiden – Baderegeln kennen

Die Baderegeln für Deutschland, werden von den beiden größten Wasserrettungsorganisationen herausgegeben. Die Wasserwacht (Teil vom DRK) und die deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) geben aber nicht nur die Regeln heraus, sondern bieten auch Informationsmaterialien rund um den sicheren Aufenthalt im und am Wasser.

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  • Gehe nur zum Baden, wenn du dich wohl fühlst. Kühle dich ab und dusche, bevor du ins Wasser gehst.
  • Gehe niemals mit vollem oder ganz leerem Magen ins Wasser.
  • Gehe als Nichtschwimmer nur bis zum Bauch ins Wasser.
  • Rufe nie um Hilfe, wenn du nicht wirklich in Gefahr bist, aber hilf anderen, wenn sie Hilfe brauchen.
  • Überschätze dich und deine Kraft nicht.
  • Bade nicht dort, wo Schiffe und Boote fahren.
  • Bei Gewitter ist Baden lebensgefährlich. Verlasse das Wasser sofort und suche ein festes Gebäude auf.
  • Halte das Wasser und seine Umgebung sauber, wirf Abfälle in den Mülleimer.
  • Aufblasbare Schwimmhilfen bieten dir keine Sicherheit im Wasser.
  • Springe nur ins Wasser, wenn es frei und tief genug ist.

Quelle: de.m.wikipedia.org/wiki/Baderegeln

Andere Länder, andere Baderegeln
Was ich besonders interessant finde, beim Thema Baderegeln gibt es von Land zu Land unterschiede. So heißt es in der Schweiz zum Beispiel:

  • Nie überhitzt ins Wasser springen! – Der Körper braucht Anpassungszeit.
  • Nicht in trübe oder unbekannte Gewässer springen! – Unbekanntes kann Gefahren bergen.
  • Lange Strecken nie alleine schwimmen! – Auch der besttrainierte Körper kann eine Schwäche erleiden.

Auch die Regeln in Österreich unterscheiden sich von denen in Deutschland. So heißt es dort zum Beispiel unter anderem:

  • Achte auf die Wassertemperatur!
  • Springe nie erhitzt ins Wasser!
  • Gehe nicht übermüdet ins Wasser!
  • Beachte Warnhinweise, Begrenzungen, Bojen und Absperrungen!
  • Meide Wasserpflanzen!

Die Regeln für das Baden in Österreich sind um einiges umfangreicher, als die für Deutschland oder die Schweiz. Insbesondere die Punkte mit der Müdigkeit bzw. den Wasserpflanzen finde ich wichtig. Dann wiederum müssen die Baderegeln vermutlich übersichtlich bleiben, was für die Kürze dieser spricht.

Gesunder Verstand hilft

Badeunfälle vermeiden
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Die Regeln sind nur ein Teil der Lösung. Grundsätzlich schadet es niemandem, wenn man einen entsprechenden Kurs absolviert. Schwimmkurse gibt es nicht ohne Grund auch für Erwachsene. Außerdem ist in Sachen Sicherheit wahnsinnig viel passiert. Es gibt Hilfsmittel wie Bojen, Westen oder sogar automatische Rettungsbojen.

Wer Kursen und Rettungshilfen nichts abgewinnen kann, der kann auch einfach mal auf die Mitarbeiter von DLRG und Wasserwacht zu gehen. Bevor man sich in die Fluten stürzt kann man sich bei einem Rettungsturm zum Beispiel erkundigen, ob es etwas zu beachten gibt (Strömung, Wasserpflanzen, Wind/Sog). Fragen kostet nichts und kann im Zweifelsfall einiges bewirken.

Bildquellen

  • Swimrun – Schwimmen als ein Element: youtube
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