Airboard – Luftgefülltes Brett für den Schnee


Die kalte Jahreszeit steht unmittelbar bevor und das heißt für uns, dass wir uns schon nach ein paar Gadgets für den Winter umsehen. Natürlich dürfen da die klassischen Geräte wie der Schlitten nicht fehlen. Aber als wir uns so von Angebot zu Angebot klickten, fiel uns etwas ganz besonderes ins Auge. Kein richtiger Schlitten, aber auch kein Reifen (den man sonst so von den Skipisten kennt). Nein, ein Airbord. Wir wollen euch heute mal präsentieren, was ihr so alles mit einem Airboard anfangen könnt und was es für Größen und Arten gibt. Immerhin könnte sich dieses Gadget am Rodelberg in diesem Winter als echter Trend herausputzen. Wir haben Airboarding übrigens schon getestet. Zum Testbericht geht es hier entlang.

Wie sieht so ein Airboard aus?

Das Airboard kann man sich vorstellen wie eine halbe etwas dickere Luftmatratze. Viele Airboards sind auf der Unterseite verstärkt und mit Gleitrillen versehen, damit ihr an eurem Berg auch die Spur bei der Abfahrt halten könnt. Airboards sind so konzipiert, dass man auf ihnen liegend den Hang hinunterrutschen kann. Es gibt jedoch auch Sonderformen, die eine sitzende Position zulassen. Oben auf dem Board habt ihr Haltegriffe und (meist) eine speziell ausgeformte Liegemulde, damit ihr beim rodeln nicht herunterrutscht. Das ist auch ganz gut so, denn ihr erreicht hohe Geschwindigkeiten mit diesem Gefährt.

Was muss ich bei der Handhabung beachten?
Während ein Schlitten entweder mühsam zur Strecke gezogen oder geschleppt werden muss, ist der Transport und Aufbau eines Airboards sehr viel unkomplizierter. Nachdem ihr euer Airboard aus dem zuhause gepackten Rucksack genommen habt, braucht ihr es nur noch aufzupusten. Schon kann der Spaß beginnen. Sobald Mutti, Vati, Freundin oder Freund anrufen und ihr zum Essen heimkommen sollt, braucht ihr nur die Luft wieder abzulassen und das Airboard in den Rucksack zu stecken, tolle Sache! Ein Manko gibt es allerdings bei der Handhabung. Die Airboards sind nicht ganz so robust wie ein konventioneller Holzschlitten. Erwischt ihr ein paar scharfe Steine oder fliegt gar zu heftig kann es sein, dass euer Airboard das Zeitliche segnet.

Wo kann ich mir ein Airboard kaufen?
Einen aufblasbaren Schlitten bekommst du entweder im Fachhandel, deinem Spielwarenhändler des Vertrauens oder im Internet. Um dich nicht zu ärgern, solltest du auf eine qualitativ bessere Variante zurückgreifen, als auf das Low-Budget-Segment. Die Schlitten für unter 40 Euro haben meist den Nachteil, dass die Nähte nicht besonders gut verarbeitet sind und das Material nicht ausreichend stark dimensioniert wurde. Oft ist nach wenigen Abfahrten Schluss. Gebt lieber etwas mehr Geld aus, dann ihr habt länger Spaß mit dem Airboard. Wem das noch zu teuer ist oder wer eine professieonelle Einführung in das Airboarding braucht, kann auch auf ein Erlebnis der großen Erlebnisportale zurückgreifen.

Airboarding Fazit

Auch wenn professionelle Airboards richtig viel Geld kosten, sind sie als Alternative zum normalen Schlitten mehr als gut zu gebrauchen. Rasante Abfahrten und ein einmaliges Gefühl auf einer Luftmatratze den Berg hinunter zu rutschen sind einfach nicht von der Hand zu weisen. Außerdem lockt das Airboard mit einfachem Transport und Einsteigerfreundlichkeit. Lediglich der Preis ist etwas happig. Wenn man nicht erst mit einem Einsteigermodell beginnen, sondern gleich mit der Profivariante voll durchstarten will, wird man etwa 330 Euro ausgeben müssen. Auch nicht gerade billig, aber dennoch empfehlenswert sind die Mittelklassemodelle bis 100 Euro. Hier kommt genügend Spaß ohne viel Frust auf. Wer Airboarding noch nicht probiert hat, sollte es für diesen Winter unbedingt mit auf die Liste der auszuprobierenden Sportarten nehmen. Wie Airboarding aussieht könnt ihr unten in der Videorubrik sehen.

Lasst uns doch auch eure Meinung über Airboarding da. Habt ihr Erfahrungen mit Airboards? Welches könnt ihr uns empfehlen? Und nicht vergessen: Für jeden Kommentar gibt es 4 Strongg-Punkte.

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